Virtual Private Networks (VPNs) sind eine tolle Sache: Die eigene identifizierende IP-Adresse ist für Dritte nicht mehr ganz so einfach festzustellen und damit wird auch die Überwachung des Datenstroms massiv erschwert. Angenehmer Seiteneffekt: mittels eines VPN-Clients können auch Dienste genutzt werden, die ansonsten regionalen Restriktionen unterworfen sind. Hulu.com oder der BBC iPlayer sind da nur zwei prominente Beispiele.

Keine Internetverbindung bei aktiviertem VPN
Soweit also die schöne Theorie. Bei privateinternetaccess, meinem VPN-Anbieter, gab es aber leider ein großes Problem: Immer wenn ich den VPN-Client aktivierte, zeigte mir Windows 7 ein „nicht identifiziertes Netzwerk“ und die Verbindung brach ab. Lustigerweise aber immer erst so fünf Minuten später. Mir blieb nichts anderes übrig, als das Problem zu googlen. Unpackbar, wie viele unzählige Forenbeiträgen und Webseiten ich auf deutsch und englisch gelesen habe… Dabei war die Lösung so peinlich einfach:

Um eine Verbindung mit dem Internet herzustellen gibt es verschiedene Protokolle. Bei meinem Client war udp eingestellt. Dieses alte Protokoll wird von einigen Internet-Accessprovidern geblockt und das ist wahrscheinlich auch bei mir der Fall. Bei meinem VPN-Client kann aber als „Connection Type“ auch das TCP-Protokoll angegeben werden. Genau das habe ich auch gemacht und schon läuft wieder alles superduper – hätte ich das doch bloß früher gewusst! 😉

privateinternetaccess

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