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tp-linkEs ist zum Haare raufen, egal ob Windows Explorer, Browser oder Word: ständig haben sich geöffnete Fenster nach ein paar Minuten selbst deaktiviert. Das heißt erst wieder mit Maus klicken, bevor ich weiterschreiben oder weiter scrollen konnte. FUUUUUUUUU….! Online habe ich leider zu diesem Problem unter Windows 7 keine passende Hinweise gefunden, also habe ich angefangen nacheinander die Programme zu deinstallieren und geschaut, ob ich so den Problemverursacher finde. Aber nein, nichts tat sich. Bis ich mir schließlich die aktiven Prozesse angeschaut habe. Das geht via Windows Start -> Ausführen -> msconfig -> Dienste. Da habe ich bemerkt, dass mein WLAN-Adapter ungewöhnlich viel Ressourcen verbraucht. Also habe ich ihn erstmal deaktiviert und tatsächlich, plötzlich bleiben die Windows Fenster wieder alle aktiv! Der blöde TP-Link war schuld (genaues Modell: TL-WN821N) oder präziser formuliert: das TP-LINK-Konfigurationstool. Das braucht zum Glück aber eh keiner. Also WLAN-Adapter ausstecken, Konfigurationstool deinstallieren, Adapter wieder anstecken und fertig. Aber liebe TP-LINK, das hat mich einiges an Nerven gekostet und gibt ein fettes dickes Minus in der Mitarbeit!

 

Care-O-Bot grasping an object on the table

Roboter als Pfleger? Symbolbild: CC Jiuguang Wang

Meine Eltern haben seit kurzem (wieder) einen Computer und Internetanschluss. Das hat mich einige Nerven gekostet, denn immer wieder musste ich ihnen die Bedienung von Windows und Internetdiensten wie Skype oder Facebook erklären und Fragen beantworten, die für mich so selbstverständlich sind. Für meine Eltern scheint einfach so vieles so kompliziert zu sein und ich glaube, das liegt auch an ihrer unbegründeten Angst Fehler zu machen. Beim Umgang mit dem Computer unterscheidet sich die Generation meiner Eltern und die meine jedenfalls grundlegend was die Einstellung und die Herangehensweise betrifft.

In der Wissenschaft werden diese Generationsunterschiede mit zwei Begriffen festgemacht: Als Digital Natives werden jene Menschen bezeichnet, die bereits mit der digitalen Technologie aufgewachsen sind und sich damit dementsprechend leicht tun. Digital Immigrants sind hingegen jene, die den Umgang mit Internet & Co. erst im Erwachsenenalter erlernen müssen. Das ist ein evolutionärer Verlauf und sicher nicht einmalig. Deshalb frage ich mich schon: Was könnte meiner Generation einmal im Alter schwer fallen? Wo werden wir einst auf eine neue Technologie stoßen, mit denen die Jüngeren ganz selbstverständlich aufwachsen, die bei uns aber für leichtes Unbehagen sorgt?

 

Wir als „Robotic Immigrants
Genau so etwas könnte meiner Generation bei der Integration von Pflegerobotern in den Alltag bevorstehen. Diese Art der Technologieanwendung ist nämlich keineswegs nur in der Science-Fiction vorstellbar. Fakt ist jedenfalls, dass immer mehr Menschen immer älter werden und dementsprechend viele Leute Pflegehilfe benötigen. Der Markt ist stark wachsend und noch dazu extrem lukrativ, es dürften sich also irgendwann auch die gigantischen Entwicklungskosten bezahlt machen. Ich kann mir jedenfalls gut vorstellen, dass in 50 oder 60 Jahren Roboter bereits filigrane und komplexe Aufgaben erledigen werden. Nur eines scheint noch unsicher zu sein und zwar wie der Faktor Mensch darauf reagieren wird. Egal mit wem ich über dieses Thema spreche, keiner kann sich so wirklich vorstellen, von einem Roboter jeden Tag aus dem Bett gehievt zu werden, die Körperhygiene erledigt zu bekommen oder auf die Toilette begleitet zu werden. Es fehlt einfach das Vertrauen in diese seelenlosen Dinger, weil wir mit Robotern in unserem alltäglichen Leben noch zu wenig konfrontiert sind. Ich denke aber, dass nachkommende Generationen das viel unproblematischer sehen werden. Sie werden als Robotic Natives gelten, während wir uns als Robotic Immigrants erst mühselig überwinden werden müssen.

Samsung Wave GT-S5800 mit Bada.

Seit zweieinhalb Monate besitze ich das Samsung Galaxy SIII. Wenig erfreulich: Ich musste es bereits zur Reparatur einschicken, anscheinend war die Platine defekt. Trotzdem bin ich über dieses Smartphone sehr happy und das liegt nicht nur an der überzeugenden Hardware.

Das Galaxy setzt nämlich auf das bekannte Betriebssystem Android von Google. Auf meinem Vorgängerhandy war hingegen Bada installiert, das wenig verbreitete, hauseigene Betriebssystem von Samsung. Nun ist Bada von Bedienung, Design und Stabilität gar kein schlechtes System, aber das alles ist nutzlos wenn es keine Apps dafür gibt. Unternehmen konzentrieren sich nun mal in erster Linie auf das iOS für das iPhone bzw. auf Android-Smartphones. Auf meinem Samsung Wave GT-S8500 funktionierten weder Google Maps noch Foursquare anständig, von speziell österreichischen Anwendungen ganz zu schweigen. Für mich war etwa besonders bitter, dass ich lange nicht quando von den Wiener Linien nutzen konnte. Ich fahre täglich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und da es ist einfach hilfreich, sich mobil über Abfahrtszeiten u.ä. informieren zu können.

Bada und Windows Phone
Überhaupt scheint Bada eine Totgeburt zu sein, denn das Betriebssystem wird zum einen nur von Samsung und zum anderen auch nur für deren Wave-Reihe verwendet. Das kann einfach nicht gut gehen, denn so schafft man keine kritische Masse. Daher kann ich jedem nur abraten ein Smartphone mit Bada zu nehmen, obwohl Samsung diese Handys besonders günstig her gibt. Genau das selbe Problem hat übrigens Windows Phone. Der Kauf der Nokia Phone-Sparte zeigt zwar, dass Microsoft hartnäckig um Marktanteile kämpft, trotzdem scheinen Android und iPhone in naher Zukunft uneinholbar.

Android und iOS werden weiterhin Markt dominieren
Das hat mehrere Gründe: Auf Android setzen bereits eine Vielzahl von großen Smartphone-Herstellern und so wurde laut Wikipedia weltweit erstmals 2010 mehr Android-Geräte verkauft als iPhones. Trotzdem wird kein Weg um iOS herumführen. Für Entwickler ist es nun mal entscheidend, dass sie Geld mit ihren Apps machen. Und da zeigt sich sich, dass iPhone-Besitzer spendierfreudiger sind als Android-Nutzer. Das liegt wahrscheinlich daran, dass sich für ein teures iPhone wohl besonders kaufkräftige Konsumenten entscheiden. iOS punktet also mit guten Umsatzschancen für Entwickler, Android mit Masse. Windows Phone, Bada oder BlackBerry haben da nur wenig entgegenzusetzen.