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2015 werden diejenigen PR-Agenturen als Gewinner dastehen, die sich erfolgreich diversifizieren können. Das kann bei den Geschäftsfeldern passieren, beispielsweise Suchmaschinenoptimierung für PR-Inhalte, oder durch eine bewusste Fokussierung auf einzelne Branchen und einem entsprechenden Know-how in diesem Sektor. In diesem Beitrag stelle ich Agenturen mit Erfahrung in den Branchen der Informations- und Kommunikationstechnik und Consumer Electronic vor.

Federführende PR-Agenturen in der Betreuung von IT-Unternehmen

Ein siebenköpfiges Team rund um den ehemaligen IT-Journalisten Ulrich Taller serviciert bei der Agentur PRofessional bekannte Marken wie Adobe, Apple, Electronic Arts und den skandinavischen Seniorenhandy-Hersteller Doro.

„pr for technology“ ist der Claim der Agentur results & relations. Fünf Mitarbeiter kümmern sich am heimischen Markt um bekannte Unternehmen wie unter anderem Toshiba, IP-Telefonie-Anbieter Aastra, brother – hierzulande vor allem für seine Drucker bekannt – Nikon, Logitech, Loewe und den Netzwerktechnikhersteller devolo.

Clever & Smart Marketing Communication Services verspricht dank virtuellem Unternehmensmodell wegfallende Bürokosten und mehr Produktivität. Zu den Kunden zählen u.a. Tieto (IT-Dienstleister), Trivadis (Softwareentwickler), Tec Gruppe, Oracle (die Pressearbeit verantwortet die deutsche Agentur vibrio, alle andere PR-Bereiche verantwortet Clever & Smart) und mit 2016 adesso (IT-Dienstleister). Agenturchefin Claudia Vlach war zudem lange PR-Managerin bei Oracle.

Neben diesen Agenturen, verfügen auch größere heimische PR-Agenturen über entsprechende Units. Viel Erfahrung in der IKT hat auch The Skills Group. Im Kundenportfolio der Agentur finden sich klingende Namen wie etwa Cisco, ebay.at oder Google.at. Weitere Kunden von Skills sind der Versicherungstelematik-Anbieter Dolphins Technologie, das E-Commerce Gütezeichen, die Online-Vergleichsplattform chegg.net oder der Internet Ombudsmann.

Neben diese drei Agenturen haben natürlich auch viele andere Agenturen bekannte IKT-Kunden. Bettertogether betreut Mobilfunker Drei, Ketchum Publico betreut bereits seit sieben Jahren Logitech und seit kurzem wieder A1, Kobza Integra das Bundesrechenzentrum und Samsung und Grayling betreut Microsoft Devices, Sony Playstation, Xing und checkfelix. Kleine Agenturen oder Einzelpersonen, die sich auf die IKT-Branche spezialisiert haben sind etwa Berenika PR & Event von Berenika Sterba, it-communications [UPDATE 02.05.2021: Webseite ist nicht mehr erreichbar] von Maria Christine Hofmann und Widter PR von Michael Widter.

Wie komme ich auf diese PR-Agenturen?

Für diese Liste habe ich Branchenmagazine herangezogen, ich habe die zehn größten IT-Unternehmen laut Computerwelt.at Umsatzranking angesehen und versucht, die für diese Unternehmen tätigen PR-Agenturen herauszufinden, ich habe meine eigene Liste an österreichischen PR-Agenturen genützt, sowie Google mit mehreren entsprechenden Stichworten durchkämmt. Falls ich eine wichtige PR-Agentur mit Fokus auf IT übersehen haben sollte oder es Änderungen in den Etats gibt, dann freue ich mich auf einen Kommentar!

Welche österreichischen PR-Agenturen haben Expertise in der Gesundheitsbranche? Die Entscheidung ist oft schwierig, deshalb habe ich hier eine Auswahl zusammengestellt:

Welldone
Die Werbe- und PR-Agentur Welldone hat sich auf Gesundheit, Wohlbefinden und Medizin spezialisiert. Unter „PR-Beratung“ listet die Webseite des Wiener Dienstleisters drei Mitarbeiter, insgesamt hat Welldone 19 Mitarbeiter. Kunden sind unter anderem Ärztekammer Wien, Austromed, GlaxoSmithKline, VAMED, Pfizer, AGES Pharmed, Dermapharm, Diagnostik plus oder Roche. Welldone will die gesamte Bandbreite der Kommunikation von klassischer Werbung, Online-Marketing, PR und Media abdecken. Entsprechend aufgeteilt sind Mitarbeiter in Beratung, PR-Beratung, Media-Beratung Kreation. Gegründet wurde Welldone zu Beginn der 90er-Jahre und wird von Robert Riedl geführt.

Public Health
Die PR-Agentur Public Health hat sich voll und ganz dem österreichischen Gesundheitsmarkt verschrieben. Das Unternehmen im achten Wiener Gemeindebezirk bietet das gesamte Spektrum der klassischen PR, Entwicklung von Medien und Krisen-Kommunikation. Mit sechs Mitarbeitern wurde 2013 ein Umsatz von rund 250.000 Euro erwirtschaftet. Kunden sind unter anderem Baxter AG, Boehringer Ingelheim, Novartis, die Österreichischen Gesellschaften für Familienplanung, Pathologie und Diabetes, Pfizer, SanConsult, sanofi-aventis GmbH und GlaxoSmithKline. Gewonnene Preise der Agentur: Comprix, Goldenes Skabell, Marketing-Staatspreis, EFFIE-Award, DMVÖ Columbus Award, Best Practice Award XII des PRVA. Geschäftsführer ist Michael Leitner.

eXakt PR
2005 wurde die Wiener PR-Agentur gegründet. Sechs Mitarbeiter setzten bereits Projekte unter anderem für Pfizer, Gesellschaft für Schulärzte Österreich, Österreichisches Grünes Kreuz für Gesundheit oder für die Österreichische Initiative für Gebärmutterhalskrebs um. Geführt wird das Unternehmen von Andrea Wöber und Carina Kink.

com.media
Die Agentur hat neben Gesundheit auch Lifestyle und Bildung als Schwerpunkte. Mit Kunden wie Gefäßforum Österreich, Vascular International, Venenmed, Weltkongress für Musiktherapie 2014 oder Moderne Medizin Technik GmbH überwiegt die Gesundheits-PR. Angeboten werden neben klassischer PR auch Marketing und Events. Agenturgründerin und Geschäftsführerin ist Karin Assadian. Die Publizistin, Germanistin und Anglistin ist seit über fünfzehn Jahren im Kommunikationsbereich tätig.

B&K Bettschart & Kofler
Die 1996 gegründete Agentur von Roland Bettschart und Birgit Kofler hat sich auf PR im Gesundheitswesen spezialisiert. Angeboten werden von strategischer Kommunikationsberatung, über Public Affairs und Event-PR bis hin zu Social Media alle Kommunikationsbereiche. Standorte hat B&K in Österreich und Deutschland. Aktuelle Kunden sind u.a.: Baxter, Deutsche Gesellschaft für Kardiologie, Österreichische Ärztekammer – Bundeskurie Niedergelassene Ärzte, Österreichische Gesellschaft für Neurologie, Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde Wien und Sucht- und Drogenkoordination Wien.

Hennrich.PR
EPU spezialisiert auf Gesundheits-PR und Medizin-PR, klassische Öffentlichkeitsarbeit und Eventorganisation. Agenturinhaberin Daniela Hennrich verfügt über mehr als 25 Jahre Berufserfahrung im Bereich Kommunikation und ist seit 2003 als Kommunikations- und PR-Beraterin mit Schwerpunkt in den Bereichen Medizin und Gesundheit tätig.

 

PR-Agenturen mit Healthcare-Units

Neben diesen sehr spezialisierten Agenturen, verfügen größere Agenturen über Gesundheits- und Medizin-PR-Units oder dank entsprechender Kunden über das notwendige Know-how.

Kobza Integra
Die PR-Agentur von Rudi Kobza und Beatrix Skias betreuen mit einem rund zehnköpfigen Team Kunden wie u.a. Initiative Wund?Gesund!, Kinderhospiz Netz oder Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA). Beheimatet ist die Agentur im sechsten Wiener Gemeindebezirk.

bettertogether
14 Mitarbeiter und aus dem Gesundheitsbereich als aktuelle Kunden VAMED und St. Anna Kinderkrebsforschung.

Zenker & Co
6 Mitarbeiter, davon eine Freelancerin und ein Mitarbeiter in Bildungskarenz. 1998 gegründet von Andreas Zenker und Sonja Kellner. Kunden aus dem Gesundheitsbereich: Best Health Austria, MedCare Gruppe, Prevent – Gemeinschaftspraxis, Österreichisches Rotes Kreuz Niederösterreich.

ikp
35 Mitarbeiter. Umsatz von 3,5 Millionen Euro. Größere Agentur mit Niederlassungen in Wien, Salzburg und Dornbirn. Kunden der Wiener Niederlassung sind u.a. SeneCura, Österreichisches Brustkrebsfrüherkennungsprogramm, QS Quantenmedizin, SCA Group.

Himmelhoch
25 Mitarbeiter. Die von Eva Mandl geführte PR-Agentur und mein Arbeitgeber bietet klassische PR und Eventmarketing. Kunden im Gesundheitsbereich: Verband der Privatkrankenanstalten Österreichs, Sciotec, WKO Gesundheitsberufe.

3 Mitarbeiter, mehrere Freelancer. Die PR-Agentur hat drei Schwerpunkte: Gesundheit & Ernährung, Wissenschaft & Bildung sowie Tourismus & Kultur. Umgesetzt werden Aufklärungs- und Präventionskampagnen für Fachgesellschaften, medizinische Institutionen und öffentliche Stellen. Zudem werden medizinische Veranstaltungen wie Fachtagungen, Symposien und Informationsveranstaltungen für Patienten organisiert. Zu den Kunden zählen u.a. die ÖGS (Österreichische Gesellschaft für Senologie – Interdisziplinäres Forum für Brustgesundheit), das ÖAIE (Österreichisches Akademisches institut für Ernährungsmedizin) und die Brustgesundheit an der Universitätsfrauenklinik Wien.

Auf der Suche nach einer PR-Agentur? In diesem Blog-Beitrag stelle ich elf Platzhirschen in der österreichischen PR-Branche vor. Es sind durch die Bank Wiener PR-Agenturen, nur P8 Hofherr wurde in Innsbruck gegründet. Hofherr hat allerdings auch eine Niederlassung in Wien. Die Reihenfolge der genannten Agenturen hat keine Relevanz, meinen Arbeitgeber Himmelhoch habe ich zum Schluss gelistet.

1. Grayling Austria
Mit rund 45 Mitarbeitern die größte PR-Agentur des Landes. Grayling entstand Anfang 2010 aus dem Zusammenschluss von Trimedia, Mmd und Grayling, alle drei Agenturen waren Tochterunternehmen der in London notierten Huntsworth plc, einer weltweit agierenden PR-Holding. Vorteil der Agentur ist das länderübergreifende Netzwerk. Kunden sind vor allem Großunternehmen. Kontakt zu Jon Meakin, Director Business Development.

2. Ecker & Partner
1998 wurde Ecker & Partner von Dietmar Ecker gegründet. Erfahrungen sammelte er unter anderem als Pressesprecher von Exfinanzminister Ferdinand Lacina und als Kommunikationschef der SPÖ unter Bundesgeschäftsführerin Brigitte Ederer. Das sollte aber nicht darüber täuschen, dass die Agentur breit aufgestellt ist und auch ehemalige ÖVP-Mitarbeiter mit im Team sind. Die Agentur hat neben PR auch Public Affairs im Angebot. Mit 27 fixen Mitarbeitern werden laut Bestseller (PR-Agentur-Ranking 2013) vor allem Kunden aus Industrie, Finanz und Technologie betreut. Kontakt.

3. Rosam Change Communications
Wolfang Rosam gilt als Doyan der österreichischen PR-Branche. Seine Agentur hat sich neben PR auch dem Lobbying verschrieben. Zur Zielgruppe der Agentur zählen wie bei Grayling Austria und Ecker & Partner eher Großunternehmen. Banken, Versicherungen, Einzelhandel und Industrie sind Kunden von Rosam Change Communications. Kontakt.

4. Milstones in Communication
Rund 22 Mitarbeiter betreuen Kunden wie A1 Telekom, Bundeswettbewerbsbehörde und AMAG. Zu den Kunden zählen hauptsächliche große Unternehmen. Ein Schwerpunkt liegt in der Onlinekommunikation. Geschäftsführer Werner Beninger ist zudem als Experte für Krisenkommunikation bekannt.  Kontakt.

5. The Skills Group
The Skills Group hat 18 Mitarbeiter. Als Geschäftsführer fungieren Jürgen H. Gangoly (arbeitete u.a. für verschiedene Einrichtungen der Europäischen Union) , Stefan A. Sengl (ehemaliger Wahlkampfleiter für Bundespräsident Heinz Fischer) und Jörg Wollmann (u.a. Pressesprecher ÖBB und Tele2). Zu den Kunden zählen einige öffentlichen Organisation sowie kleinere und größere Unternehmen. Kontakt.

6. currycom communications
Currycom hat sich nach Eigenbeschreibung der integrierten Kommunikation verschrieben. Mit 32 Mitarbeiter werden unter anderem Kunden wie Dove, Iglo, Österreichische Energieagentur, oder Lavazza betreut. Seit Oktober 2015 betreut die Agentur die Imagekampagne von AUSTROMED, der Interessenvertretung der österreichischen Medizinprodukte-Unternehmen. Kontakt.

7. Kobza Integra PR
Bauwirtschaft, IT, Gesundheitswesen und Konsumgüter sind die Branche von Kobza Integra PR. Die Wiener Agentur verfügt über ein zehnköpfiges Team. Kontakt.

8. unique relations
PR und Networking stehen bei unique relations im Vordergrund. Gegründet wurde die Agentur von Josef Kalina, Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der SPÖ-Wien und Pressesprecher des ehemaligen Bundeskanzlers. Die Weibseite zählt sieben Mitarbeiter. Public Affairs spielt eine große Rolle. Zu den Kunden zählen u.a. Energie Burgenland, Danone Activia, Hornbach. Kontakt hier.

9. P8 Hofherr
Mit 27 Mitarbeitern zählt P8 Hofherr zu den großen PR-Agenturen. Stammsitz ist in Tirol und Niederlassungen gibt es in Salzburg und Wien. Für sein Krisenkommunikationsmodell wurde P8 Hofherr für den PR-Golden World Award nominiert. Dazu zählen klar strukturierte Prozessabläufe und bietet 24/7 Betreuung. Schwerpunkt der Agentur liegt auf strategischer Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit und Public Affairs. Kontakt Wiener Standort.

10. Pantarhei
In der Schnittmenge zwische PR und Unternehmensberater sieht sich die Agentur Pantarhei. Kontakt.

11. Himmelhoch
Rund 20 Mitarbeiter helfen Kunden aller Größen in allen PR-Belangen und im Eventmanagement. 2013 wurde Himmelhoch im Kundenzufriedenheitsranking zur besten Agentur Österreichs gewählt. Kontakt.

Beratung zur richtigen PR-Agentur-Wahl

Interesse nach noch mehr Wiener PR-Agenturen bzw. PR-Agenturen aus Österreich? Jetzt die vollständige Liste mit Kurzbeschreibung ansehen!

PR-Agenturen aus Österreich im schnellen Überblick.

  • Absolut PR
    Geboten werden klassische PR, Fotografie, Grafikdesign und Druck.
  • andrea.baidinger PR
    EPU von Andrea Baidinger. Spezialisiert auf PR für Wohnen, Bauen und Immobilien.
  • access media
    EPU mit Spezialisierung auf Presse- & Blogger-Reisen.
  • accelent.at
    9 Personen. Kunden: AEG, Boehringer Ingelheim, Celgene, ecard, Gilead. Starken Footprint in Pharma/Health.
  • Active Communications
    2-Mann-Team mit externen Partnern. Fokus auf „integrierte Kommunikation“, Positionierung, Kommunikation.
  • Aigner PR
    Eigentümergeführte PR-Agentur mit insgesamt 5 Mitarbeitern. Kunden aus allen Branchen.
  • Andrea Leitner PR
    6 Mitarbeiter. PR-Agentur mit Fokus auf Fashion, Lifestyle, Sport und Design. Kunden: Björn Borg, Fossil Group, Marionnaud, Puma, Tag Heuer, Sports Experts.
  • AS markom
    Andreas Slama bietet mit AS markom Beratung für Marketing und PR. Kunden u.a. EuroCloudAustria, NetApp, Raiffeisen Datennetz, Sage, VMware.
  • bettertogether
    14 Mitarbeiter. Referenzen: Drei, AIT, VAMED, Denzel, WKO, Ströck, St. Anna Kinderspital.
  • Brandenstein Communications.
    6 Mitarbeiter, mit Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen.
  • Clever & Smart
    Clevermarketing versteht sich als Full-Service Agentur; inkludiert ist auch PR. Aufgrund des virtuellen Arbeitsmodells verspricht die Agentur niedrige Preise.
  • COMM SUPPORT UNTERKIRCHER
    PR Agentur, welche von Kärnten aus in ganz Österreich tätig ist. Inhaber ist Dr. Valentin Unterkircher, der lange Zeit für den Kommunikationsbereich der Hypo Alpe Adria tätig war. Die Spezialität der Agentur ist daher vor allem Reputation, Change und Crises Communications.
  • communication matters
    Schwerpunkt auf Lobbying. Übernahme der Thierry Politikberatung, nachdem Feri Thierry als Klubobmann der NEOS in die Politik wechselte.
  • comm:unications
    5 fixe und 7 freie Mitarbeiter. Die Agentur wurde schon 1996 von Sabine Pöhacker gegründet, die dafür Event & Conference Manager, Director CARE Austria und journalistisch als Freelancer tätig war. Kunden u.a.: illy, Alstom, Rodenstock, Panasonic, Amt der NÖ Landesregierung, WKO und Europ. Kommission.
  • com_unit
    2 Mitarbeiter. Agentur wurde 1993 von Peter Sitte und Susanne Wegscheider gegründet. Fokus auf öffentliche Institutionen und Organisationen. Partner im Agenturennetzwerk MC_Network.
  • Commedia
    Wiener PR-Agentur spezialisiert im Gesundheitsbereich.
  • Chapter 4
    Chapter 4 bietet PR, Public Affairs, Market Intelligence und Corporate Publishing in Österreich, sowie in CEE/SEE. Kunden u.a.: Aldi, WWF, Novartis, Pfizer, Austrian Airlines, Siemens, SAP.
  • comm.in
    2 Mitarbeiter: Andrea Pfennigbauer (GF) und Martha Karner (Senior Consultant). Kunden aus alle Branchen, u.a. Herold, STIHL Österreich, Trenkwalder, Agrarmarkt Austria M.
  • courage communications
    Wiener PR-Agentur. Kunden vor allem im Mode- und Kunstbereich: Shopping Outlet Parndorf, FREITAG Taschen, MQ Vienna Fashionweek, Ringstrassen-Galerien, Tiberius Fashion.
  • Createam
    Full-Service-Agentur für Marketing, PR und Social Media. 35 Mitarbeiter.
  • Doris Bracher Kommunikation
    EPU in Melk, NÖ. PR-Konzepte & strategische PR-Beratung, Unternehmens-, Mitarbeiter-, Krisenkommunikation, Pressearbeit & Social Media.
  • Grayling Austria
    Grayling ist eins internationales PR-Agenturnetzwerk. Grayling Österreich gehört hierzulanden zu den größten Agenturen mit heute mehr als 35 Mitarbeitern. Grayling hat deren Expertise in 4 Sektoren gegliedert: Consumer Brands, Gesundheit und Tourismus, Industrie & Infrastruktur, Öffentlicher Sektor und Government Relations sowie Technologie, Medien & Telekom. Aktuelle Kunden sind u.a. OMV, Verbund, ÖBB, Microsoft, kapsch, Mondel?z International, Milka, AMS, Austrian Development Agency, MediaMarkt/Saturn.
  • Herzcom
    EPU für Mode, Beauty und Lifestyle.
  • Ecker & Partner
    Mit 23 Mitarbeitern und Umsatz von rund 5 Millionen Euro (2016) eine der größten Agenturen im Land. Fokus liegt verstärkt auf Public Affairs, Reputation Management und Lobbying. Gründer Dietmar Ecker ist nur mehr beratend für die Agentur tätig und hat die Geschäftsführer an Nicole Bäck-Knapp und Axel Zuschmann übergeben.
  • Ketchum Publico
    Ketchum ist ein internationales PR-Netzwerk. Ketchum Publico die österreichische Niederlassung mit 22 Mitarbeitern. Geschäftsführerin ist Saskia Wallner. Referenzen u.a. A1, Nespresso, Accor Hotels, AT&S, Bayer, etc.
  • klar Strategie- und Kommunikationsberatung
    PR Agentur, gegründet von den ehemaligen Grayling Österreich Geschäftsführern Sepp Tschernutter und Bernhard Hudik sowie den beiden ehemaligen Grayling-Mitarbeiterinnen Birgit Kacerovsky und Birgit Brandner.
  • PR Sunshine Consulting
    Agentur von Petra Schilling (ehemalige Vertriebsleiterin W24) und Lisa Pernkopf.
  • Lehnhardt & Partner
    Agentur von Christian Lenhardt und Patrick Schlager. Kunden aus unterschiedlichsten Branchen mit Überhang zum Gesundheitsbereich.
  • LifelikePR
    5 Mitarbeiter. Salzburger PR-Agentur gegründet von Tina Balaun.
  • Plein Communications
    EPU. Plein Communications wurde im Oktober 2013 vom Nicole Plein gegründet. PR und Events.
  • Martschin & Partner PR
    4 Mitarbeiter. Mehrere Freelancer. PR-Agentur mit Spezialisierung auf Gesundheit & Ernährung, Wissenschaft & Bildung sowie Tourismus & Kultur.
  • merkenswert
    EPU von Elisabeth Egle. Kunden u.a. die Mediaagentur GroupM.
  • Peter und Partner
    Zwei-Mann-Betrieb, spezialsiert auf KMUs, Musik & Kultur.
  • press’n’relations
    Agentur mit Fokus auf den technologieorientierten Mittelstand. Zudem in Zürich, München, Haltern am See und Ulm beheimatet.
  • Hennrich.PR
    EPU spezialisiert auf Gesundheits-PR und Medizin-PR, klassische Öffentlichkeitsarbeit und Eventorganisation. Agenturinhaberin Daniela Hennrich hat bereit 25 Jahre Berufserfahrung in der Kommunikation.
  • NETWORKPR Ingrid Böckle
    Spezialisierung auf Luxus- und Lifestyle-Segment
  • Textwerkstatt
    EPU
  • Willy Lehmann Markenagentur
    4 Mitarbeiter. Agentur spezialisiert auf Markenführung. Kunden vor allem aus Touristik und Lebensmittel-Bereich.
  • Widter
    EPU von Michael Widter mit Fokus auf IT. Referenzen u.a. AT&T, IBM, lenovo, Maxdata, Acp IT Solutions.
  • PR-Agentur Textbox
    EPU mit Fokus auf Textservice des Grazers Werner Schandor.
  • Berenika
    EPU von Berenika Sterba für PR und Eventmanagement. Fokus auf IT- und Technologiesektor. Weitere Felder sind Handel, Bauwirtschaft und Soziales.
  • Bettschart & Kofler
    Die 1996 gegründete Agentur hat sich auf PR im Gesundheitswesen spezialisiert. Geboten werden strategische Kommunikationsberatung, Public Affairs, Event-PR und Social Media Beratung.
  • kommunikationpr.at
    4 Mitarbeiter, geführt von Andrea Hartung. Referenzen u.a.: AMA, Allianz, Schenker, McDonald’s, Schindler, SCS.
  • Freistil PR
    PR-Agentur von Christina Aumayr-Hajek, der ehemaligen Pressesprecherin von Bundesministerin Ursula Haubner. Schwerpunkte: Konzeption, journalistische Texte, PR für NGOs und online PR.
  • Dialogium
    Schwerpunkt im Bereich Genuss & Lebensmittel sowie Tourismus. Kunden sind u.a. Weinhersteller und Weinhändler, Accor Hotels, BIC Austria, aber auch Kunden aus Marketing und IT wie Otas Softwaresysteme.
  • Impuls Public Relations
    Linzer PR-Agentur geführt von Anita Reschreiter und Barbara Lamb. Kunden aus allen Branchen.
  • Strike PR
    EPU. Integrierte Kommunikationsagentur mit Fokus auf Strategieberatung, PR, Marketing und CRM.
  • Silberball
    Werbeagentur mit eigener PR-Abteilung. Kunden aus allen Bereichen.
  • zbc3 • beilein zanon communication
    4 Mitarbeiter. Keine Kundenangaben.
  • Yield Public Relations
    6 Mitarbeiter. Kunden aus allen Branchen, u.a.: 3M, Aida, Conda, EF Sprachreisen.
  • PRofessional
    7 Mitarbeiter. Fokus auf IT- und Computerbranche.
  • Zenker & Co Public Relations
    6 Mitarbeiter. (davon eine Freelancerin und ein Mitarbeiter in Bildungskarenz). 1998 gegründet von Andreas Zenker und Sonja Kellner. Kunden aus allen Branchen, vor allem Health, Touristik und Elektronik.
  • results & relations
    5 Mitarbeiter. Spezialisiert auf Consumer Electronics, Informationstechnologien und Wissenschaft. Kunden: Toshiba, Oracle, Festo, Aastra, brother, Nikon, Logitech, Loewe, RHI, devolo.
  • Putz & Stingl
    15 Mitarbeiter. Kunden u.a.: Arbeiterkammer, VELUX, Wienerberger, Microsoft Österreich, GROHE, Berndorf AG, Medizinische Universität Wien
  • Rosam Change Communications
    11 Mitarbeiter. Rosam Change Communication gehört nach Jahresumsatz zu den größten PR-Agenturen Österreichs. Referenzen u.a.: PORR, Atos, Hofer, KPMG, ORF, WKO, Vienna Insurance Group, Flughafen Wien.
  • comma
    4 Mitarbeiter. Salzburger PR-Agentur im Bereich von Tourismus und Hotellerie.
  • Brilliant Communications
    5 Mitarbeiter. Salzburger PR-Agentur mit Fokus auf Tourismus, Lifestyle, Gesundheit und Wirtschaft.
  • Sinz Kommunikationsagentur
    8 Mitarbeiter. Salzburger PR-Agentur mit starkem Corporate Publishing Aspekt.
  • Welldone
    Werbeagentur mit vier Mitarbeiter in der PR-Beratung. Spezialisierung auf Medizin- und Gesundheitsbranche.
  • Public Health
    6 Mitarbeiter. Fokus auf Gesundheit und Medizin.
  • Melzer PR Group
    13 Mitarbeiter. Umsatz 2013 laut Bestseller rund 300.000 Euro. Fokus auf Technik, Wissenschaft, Logistik, Tourismus und Immobilien.
  • Conclusio
    5 Mitarbeiter. Grazer Agentur. Umsatz 2013 laut Bestseller rund 450.000 Euro. Keine Angaben über Kunden.
  • Radix Pure
    21 Mitarbeiter. Netzwerk in mehreren Ländern. HQ ist in Österreich. Kunden aus dem Technologiesektor, Finance und Industrie.
  • Commedia
    2 Mitarbeiter. Gegründet von Mag. Dr. Karin Assadian. PR-Agentur mit Fokus auf Gesundheit, Lifestyle, Bildung. Kunden u.a.: Gefäss-Forum, Vascular International, FH Krems.
  • eXakt PR
    6 Mitarbeiter. Schwerpunkt Gesundheit, Medizin. Geführt von Dr. Andrea Wöber. Kunden u.a.: Pfizer/Viagra, Gesellschaft der Schulärzte, Wrigley/Orbit, ÖGK
  • Lockl Strategie
    5 Mitarbeiter. Geführt von Lothar Lockl. Spezialisierung auf Nachhaltigkeit und NGOs.
  • Public Interest Consultants
    7 Mitarbeiter. Auf Lobbying spezialisierte Agentur von Gregor Schönstein.
  • Comunicative
    PR-Agentur geführt von Dr. Sabine Unterweger. Kunden u.a.: Knorr, McCain, Roche Austria, Dorotheum Juwelier, Berufsgruppe der Sprachdienstleister.
  • Reiter PR
    3 Mitarbeiter. Wiener Agentur von Thomas Reiter, Agentur-Partnerin Daniela Vadehra und Mitarbeiterin Barbara Brunnsteiner. Kunden u.a. aus dem IT- und Start-up-Bereich: Business Circle, Up to Eleven
  • Purtscher Relations
    7 Mitarbeiter. Wiener PR-Agentur, gegründet von Carola Purtscher. Kunden aus allen Branchen etwa nöm, OGH, Wiener Wiesn Fest, Hartl Haus.
  • Pantarhei | corporate advisors
    Pantarhei versteht sich als Agentur in der Schnittmenge zwischen PR und Unternehmensberatung.
  • strass-wasserlof PR
    Niederösterreichisches EPU mit Spezialisierung auf die Baubranche. Kunden sind: Meisterfrost, Walter Mauser GmbH, Leidenfrost Pool GmbH, ProMetall GmbH.
  • Metrum Communications
    5 Mitarbeiter. Fokus liegt auf Finanzbranche.
  • foggensteiner.at
    5 Mitarbeiter. Kunden vor allem aus Bereich Energiewirtschaft. Neben PR wird auch Public Affairs angeboten.
  • Gassner & Hluma PR
    8 Mitarbeiter. Spezialisiert auf Tourismus. Referenzen: Österreich Werbung, checkfelix.com, McCain, AustroControl.
  • currycom communications
    32 Mitarbeiter. Partner von Edelman, dem global größten, eigentümergeführten PR-Netzwerk. Referenzen: Dove, Iglo, Österreichische Energieagentur, Lavazza
  • The Skills Group
    Rund 20 Vollzeit-Mitarbeiter. The Skills Group ist Affiliate des weltweiten PR-Netzwerks Fleishman-Hillard International Communications
  • Kobza Integra PR
    10 Mitarbeiter. Geführt von Rudi Kobza und Beatrix Skias. Spezialisierung in Telekommunikation, Gesund­heit, Retail und Consumer Goods/Lifestyle.
  • Zowack PR
    6 Mitarbeiter. Agentur von Martina Zowack mit Fokus auf Lifestyle und FMCG.
  • Baar-Baarenfels Public Relations
    Fashion, Lifestyle, Kosmetik
  • P8
    27 Mitarbeiter. Stammsitz in Tirol und Niederlassungen in Salzburg und Wien. Keine Angaben über Kunden.
  • ikp
    35 Mitarbeiter. Größere Agentur mit Niederlassungen in Wien, Salzburg und Dornbirn. Partner von Porter Novelli. Alle Branchen.
  • Mastermind Public Affairs Consulting
    Agentur mit Spezialisierung auf Public Affairs.
  • Milestones in Communications
    21 Mitarbeiter. Alleineigentümer der seit 2008 bestehenden Agentur ist Werner Beninger, der mit 51 Jahren ins Agenturgeschäft einstieg. Beninger machte vor dem Agenturgeschäft Karriere als Journalist, zuletzt bei der OÖN davor Die Presse, NEWS und Salzburger Nachrichten. Zudem war er bereits als Kommunikationsleiter bzw. Marketingleiter in Unternehmen tätig.
  • Primerose
    Klassiche PR-Agentur im Bereich Lifestyle, Mode und Luxusgüter. Bietet auch Eventmanagement und Social Media.
  • Himmelhoch
    25 Mitarbeiter. Die von Eva Mandl geführte PR-Agentur bietet klassische PR und Eventmarketing. Referenzen: OMV, UPC, Spitz, DMVÖ, WKW, FMVÖ, twyn group.
  • PR Plus
    PR PLUS ist eine klassische PR-Agentur mit Fokus auf die Tourismusbranche.
  • DCI Consulting
    Linzer Agentur mit Fokus auf strategische Kommunikation. Historisch erwachsen aus Publico Linz, gegründet vom heutigen DCI Consultin GF Othmar Prizovsky und Wolfgang Rosam. Alle Branchen.
  • kreativ-pr
    PR-Agent mit Fokus auf Public Affairs. Bietet aber auch klassische PR und Eventmanagement.
  • Sabine Wolfgang
    EPU von Sabine Wolfgang, die zuvor bei Frey Wille arbeitet und auf Agenturseite bei bettertogether tätig war.
  • Special Public Affairs
    PR- und Lobbying Agentur.
  • Reichl und Partner
    10 Mitarbeiter. Full-Service-Agentur für Marketing, PR, Social Media und Events. Referenzen: Reiter, Otto, Intersport, Marionnaud.
  • russlinder
    EPU gegründet von Andrea Russ-Linder, ehemalige Leiterin der Kommunikationsabteilung der Fachhochschule Technikum Wien. Russ-Linder bietet das gesamte Kommunikationsspektrum an, mit besonderer Leidenschaft für die Etwicklung von Kommunikations- und Contentstrategien und dem Content Management.
  • webdots.at
    3 Mitarbeiter. Oberösterreichische Agentur die Kombination aus Onlinemarketing und PR anbietet. Referenzen: SV Ried, KTM, Keli Limonaden
  • Lang & Tomaschtik Communications
    Kunden aus allen Branchen.
  • PR&D
    2 Personen Agentur spezialsiert auf Forschungs- und Bildungs-PR.
  • statements.at
    EPU spezialisiert auf PR im Finanzbereich.
  • wikoprevent|k
    16 Mitarbeiter. Niederlassungen in Bregenz, Innsbruck und Wien. Schwerpunkt auf Wirtschaftskommunikation, Krisen-PR, Litigation-PR, Management Coaching, Public Affairs.

 

Nicht mehr aktiv:

  • asoluto – public interactive relations hat sich aufgesplittet in die Agenturen Verdino und accelent. Siehe Bericht im Horizont von 2019.
  • Cloos Partner (Webseite nicht mehr erreichbar, 23.04.2019)
    PR-Agentur mit Standorten in Wien und Graz. Kunden aus allen Branchen.
  • Senft & Partner
    Fokus auf Bauen, Planen, Wohnen.  [Update 11.07.2019: Die Webseite ist nicht mehr erreichbar und die Agentur bereits seit längerem in ikp aufgegangen]
  • Esprit PR [Update am 04.01.2020: Die Webseite ist nicht mehr erreichbar. Laut LinkedIn ist Gründer in Ruhestand getreten.]
    EPU von Stefan B. Szalachy, Spezialgebiet Konflikt- und Krisenkommunikation. Hauptsächlich Kunden aus Bauwirtschaft und Gesundheit.
  • mint
    Fokus auf digitale Kommunikation. 11 Mitarbeiter.
  • Feinkost Media (Webseite nicht mehr erreichbar, 18.02.2021)
    2 Mitarbeiter. Spezialisiert auf Video-PR. Neuer Fokus ist das Food-Startup CUTZ der Gründer.
  • Skarabela Communications
    EPU von Katharina Skarabela. Kunden aus Hotellerie, Lifestyle und Kultur.
  • PR-Cluster
    Das Cluster ist ein Zusammenschluss von Alexandra Kropf, Gabriele Strodl-Sollak und Gerlinde Baldauf, die selbst Agenturinhaberinnen sind mit Kropf Kommunikation, Sollak Kommunikationsarchitekten bzw. Baldauf PR. Kropf arbeitete davor u.a. für die Agenturen Hochegger und Menedetter PR (heute asoluto), Strodl-Sollak ebenfalls für Hochegger, während Baldauf auch für Menedetter PR tätig war. Etats: EXPO Mailand 2015, Mondial Congress.
  • Roidinger Majewski [Update 22.09.2019: Website nicht mehr erreichbar]
    PR-Agentur mit starken Fokus auf Markenkommunikation. Weitere Spezialisierungen: Nachhaltigkeit und CSR. Geboten werden strategische Kommunikation, Corporate Identity, Corporate Design, PR-Kampagnen
  • it-communications [02.05.2021: Webseite nicht mehr erreichbar]
    EPU von Maria Christine Hofmann mit Spezalisierung auf die IT-Branche. Kunden u.a.: Bechtle IT-Systemhaus, PCS IT-Trading, Industrie Informatik, EDV 2000.
  • Spiegllehner – Agentur gegründet von Doris Spiegl und Karin Lehner. [UPDATE 02.05.2021: Domain ist nicht mehr erreichbar]
wikipedia

CC by Giulia Forsythe, via Flickr

Die Wikipedia wird für die PR immer wichtiger. Das hat drei Gründe: Erstens ist die Wikipedia einer der meistbesuchten Seiten im Netz. Zweitens vertrauen die Nutzer den Inhalten auf der Wikipedia im Regelfall und berurteilen ein Unternehmen und/oder ein Produkt stark nach dem, was sie hier darüber lesen. Und drittens sorgen Links in der Wikipedia auf die eigene Unternehmensseite doch für einen guten Push nach vorne in den Suchergebnissen. Viele PR-Treibenden machen dann aber die Erfahrung, dass ihre mühevoll angelegten Artikel wieder gelöscht werden. Es ist aber einfach so, dass die Wikipedia ein Lexikon ist und nicht alles darin gespeichert werden muss. Das Drei-Mann-Elektrounternehmen wird es beispielsweise eher selten in die Wikipedia schaffen. Es gibt aber zum Glück Relevanzkriterien, die bei der Entscheidung helfen, ob das eigene Unternehmen bzw. der eigene PR-Kunde eine Chance auf einen Eintrag hat. Gekürzt muss laut Wikipedia ein Unternehmen

  • mindestens 1000 Vollzeitmitarbeiter haben oder
  • einen Jahresumsatz von mehr als 100 Millionen Euro vorweisen oder
  • mindestens 20 Betriebsstätten im Sinne besitzen
  • an einer Börse gehandelt werden oder
  • bei einer relevanten Produktgruppe oder Dienstleistung eine marktbeherrschende Stellung oder innovative Vorreiterrolle haben (unabhängige Quelle erforderlich) oder
  • eines dieser Kriterien historisch erfüllen.

Das sind schon einmal sehr gute Richtwerte. Nachdem es aber hier keine allgemein verbindlichen Regeln gibt, hängt die Eintragung in die Wikipedia auch immer vom Goodwill des von der Community gewählten Administrator ab. Wie aber soll man wissen, ob es sich nun lohnt, einen Artikel zu schreiben? Zum Glück kann man das auch direkt einen Administrator mit einem Relevanzcheck erfragen. Eine tolle Sache und selbst wenn es nicht klappt, hat man zumindest für den Kunden eine Erklärung parat.

Brauchen Techniker bessere PR? CC by SIEMENS AG, via Wikimedia Commons

Letztens war meine Familie in Wien zu Besuch und wir sind gemeinsam durch den noblen Teil von Währing spaziert. Ob der wunderschönen Villen habe ich gewitzelt, dass hier wohl versammelt alle Ärzte und Anwälte der Stadt wohnen. So alt und Haha-lustig mein Schmäh war, eines ist interessant: Wie kommt es, dass mir genau diese beiden Berufe in den Kopf geschossen sind? Ärzte und Anwälte habe ich intuitiv mit Erfolg und Reichtum verknüpft. Zum Teil ein falsches Klischee, wie Anwaltskonzipienten und Turnus-Ärzte aus Erfahrung wissen. Die langen Arbeitstage für kleinen Lohn scheinen aber auch bei mir noch nicht ganz angekommen zu sein. Doch allein die übervollen Hörsäle in Rechtswissenschaften und die tausenden Kandidaten beim Aufnahmetest für das Medizinstudium sprechen Bände. In Maschinenbau, Bergbau und Co. ist das dagegen ganz anders – aber warum eigentlich? Allein an der Schwierigkeit des Studiums kann es nicht liegen, wenn ich daran denke, wie viel Stoff sich Medizinstudenten reinpauken müssen.

 

Beruf mit Prestige
Arzt und Anwalt sind wohl auch deshalb vielfach angestrebte Traumberufe, weil hier das Prestige stimmt. Das nährt sich aus der langen Tradition und der großen gesellschaftlichen Präsenz dieser Berufe. Ein Anwalt oder Notar ist mit uns bei den wichtigsten Lebensentscheidungen mit dabei. Wir vertrauen ihm Dinge an, die oft nicht mal die engsten Freunde wissen. Um Leben und Tod geht es schließlich sogar beim Arzt. Kein Wunder, dass dieser Beruf prädestiniert für den Halbgott-Status ist.

 

Techniker als Elite positionieren
Sehr gut bezahlte und dringend benötigte Leute sind heute aber Ingenieure. Der Grund ist banal: Zu wenigen Menschen erscheint ein technischer Beruf attraktiv genug. Wenn der Staat ernsthaft mehr Maschinenbauer, Elektrotechniker und Informatiker haben will, dann tut er gut daran, hier umfassende Öffentlichkeitsarbeit zu leisten. Das passiert zwar schon, aber in der PR-Arbeit gehört die Herangehensweise geändert: Denn bisher wurden vor allem die guten Verdienst- und Karrieremöglichkeiten angepriesen. Das ist auch Ordnung, aber es gehört viel eher aufgezeigt, dass Ingenieure an der Spitze des zivilisatorischen Fortschritts stehen und es sich dabei um geniale, ehrgeizige und willensstarke Menschen handelt. Techniker gehören schlicht als Elite des Landes positioniert!

Das ist PR-technisch aber eine Mörderaufgabe, denn überall triefen die alten Berufsbilder durch: Öffentlichkeitsarbeit für mehr Technikbegeisterung kämpft auch gegen Omas, die sich nichts sehnlicher wünschen, als dass der Enkel einmal Jus studiert oder gegen tausende „Ich bin so sexy und so smart“-Ärzte-Serien. Mit viel Einsatzwillen kann aber ein neues öffentliches Bewusstsein geschaffen werden!

medien

Die digitale Revolution wird von vielen Medienmachern verschlafen. Anders ist es nicht zu erklären, dass im Corporate Publishing und bei vielen Medien PDFs für mobile Endgeräte zu den ganz heißen Innovationen zählen. Sind sie natürlich nicht. Warum das so ist, beschreibe ich im ersten Teil dieser zweiteiligen Serie. Im zweiten Teil geht es schließlich darum, welches Handwerkzeug die Publizisten von morgen nützen werden.

Der Redaktionsschluss ist tot

Egal ob im Journalismus oder in der PR: Magazine und Zeitungen gibt es immer öfter als PDFs zu lesen. Das wird dann als DIE digitale Innovation des Unternehmens verkauft … In Wahrheit ist genau das Gegenteil der Fall! Denn ein in sich abgeschlossenes Produkt entstammt ganz klar dem Denken aus der PRINT-Welt. Dort lautete das Credo: Wir machen ein Produkt das am Tag X erscheint. Die Leser blättern dann das Ganze durch und bleiben beim ein oder anderen Artikel hängen.

So verhalten sich aber immer weniger Menschen. Heute konsumiert der Einzelne eine Vielzahl an journalistischen Quellen. Das merke ich schon bei meinem eigenen Nutzungsverhalten: Ich sehe Artikelempfehlungen auf Twitter und Facebook, lese Linktipps auf Blogs und erhalte dutzende RSS-Feeds, die ich geübt nach guten Informationen scanne. Ich will gar keine Magazine mehr in die Hand nehmen und selbst die Onlineauftritte der Medien steuere ich immer seltener direkt an. Für Medienvertreter bin ich sicher ein Horrorbeispiel. Und ich höre schon ihre Argumente im Ohr klingen: Nur wir bieten den umfassenden Überblick. Nur bei uns wird über Themen geblättert, die einem selbst nicht so interessieren, aber einfach wichtig sind. Nur wir bringen das wahrhaft relevante. Nur Gedrucktes hat diese unvergleichliche Haptik …

Ohne Trägermedium zu mehr wertvollen Informationen

Genau das sehe ich anders. Ein Beispiel: Ich bin kein großer Sportfan. Auf Facebook bekomme ich aber etwas über Fußball & Co. mit, weil meine FB-Freunde darüber schreiben. Auf Twitter sind wiederum Experten zu jedem erdenklichen Fachgebiet vertreten. Deren Artikelempfehlungen sind tatsächlich von Hand verlesen. Und zum Argument der Haptik: Ich halte grundsätzlich lieber ein Smartphone in der Hand, als etwa eine Zeitung im Berliner Format. Wer öfter in einer voll gestopften U-Bahn fährt, wird wissen was ich meine.

Die zentrale Frage lautet deshalb: Warum sollen Nutzer sich auf ein Medium beschränken, wenn sie von allem nur das Beste konsumieren können? Warum nicht die vielfach ausgezeichnete Reportage auf „Die Zeit“ lesen, den guten politischen Kommentar im Standard und die witzige Satire auf einem Blog? Die Digitalisierung macht das möglich. Für den Journalismus ist das durchaus eine Chance, denn durchsetzen wird sich das journalistisch Einzigartige, das Gehaltvolle, das wirklich Spannende.

Das Internet ist ein mediales Schlaraffenland

Der Leser wird sich zukünftig jedenfalls nicht mehr die guten journalistischen Körner aus einem Angebot rauspicken, sondern sie werden ihm vielmehr in den Mund fliegen. Natürlich können Medien sich gegen diese Entwicklung sperren, nur wird das nichts helfen. Manche werden eine Mauer hochziehen, aber andere werden die Segeln setzen. Sie werden publizistische Inhalte offen, direkt ansteuerbar und einfach teilbar anbieten und damit Erfolg haben. Dieser Medienwandel bei der Nutzung hat aber auch maßgebliche Konsequenzen für die benötigten Skills und die eingesetzten Medientools der Medienmacher. Dazu mehr im zweiten Teil.

„Was ist bitte ein PR Consultant?“ – die Frage habe ich schon oft gehört. Public Relations selbst ist – zynisch genug – in der Öffentlichkeit weniger bekannt und wenn, dann wird die Branche mit Hochegger & Co. assoziiert. Dessen „Arbeit“ hat allerdings nichts mit PR zu tun.

Verkaufen

Wer an PR denkt, denkt an Kommunikation. Kommunikation ist allerdings schon eine  ziemlich abgeschmackte Worthülse. Denn was kann man sich darunter konkret vorstellen? So birgt der Begriff „Kommunikation“ alleine schon das Risiko für Fehlinterpretationen, denn viele junge Einsteiger denken sich, „hey, ich kann gut kommunizieren und arbeite gerne mit Menschen, das ist sicher der richtige Job für mich.“ Sicher ist eine offene Persönlichkeit kein Fehler, gerade bei Einsteigern stellt sich dann aber schnell Ernüchterung ein, denn in der PR dreht sich die Kommunikation stark ums Verkaufen. Agenturmitarbeiter betreiben viel Akquise, nur verkaufen sie ihre Waren nicht gegen Geld sondern gegen Aufmerksamkeit. Dem Journalisten muss die Geschichte, das Thema oder der Deal gefallen, dann wird darüber berichtet. Dafür zahlt dann der Kunde. Darum lautete die lebenslange Frage jedes PR-Beraters: „In welche Medien passen welche Kunden mit welcher Geschichte rein? Und was könnte dem Journalisten daran gefallen?“ Neben der kreativen Themenfindung und Recherche gehört deshalb auch das Nachfassen per Mail und Telefon zum täglichen Job.

Kontaktpflege

Um die Journalisten überhaupt zu erreichen, braucht man seine Daten. Trotz Medienkrise: es gibt unglaublich viele Medien in Österreich. Sehr viele sind der breiten Masse unbekannt, weil sie sich als Fach- und Branchenmedien an eine sehr eng umrissene Zielgruppen wenden. PR Agenturen haben in der Regel gut gewartete Verteiler und Adressdatenbanken. Solche Datenbanken können auch nur sie pflegen und anlegen, weil sich der Zeitaufwand für ein Unternehmen alleine nicht rechnet.

Eigene Verteiler müssen jedenfalls gewartet und aktualisiert werden. Das bedeutet, wenn etwa eine Fehlermeldung auf eine E-Mail zurückkommt, dann wird das Medium angerufen und nachgefragt was los ist. Zur Kontaktpflege zählt wohl auch, dass ein erfahrener PR-Berater die wichtigsten Journalisten für seinen Kunden gut oder gar persönlich kennt. Unter Kontaktpflege fallen dann auch Redaktionstouren, bei denen die Redaktionen besucht und der Kunde vorgestellt wird.

Texten

In der klassischen PR ist neben dem Verkaufen wohl das Texten der größte Brocken. Hohe Textkompetenz ist daher das Um und Auf für jeden PR-Berater. Damit meine ich nicht nur Grammatik und Rechtschreibung, sondern überhaupt eine gute (journalistische) Schreibe. Die Texte sind in der PR typischerweise sehr positiv verfasst und bestechen durch einfache und klare Sätze. Ich sehe die PR textlich als ein Zwitterwesen zwischen dem hochlobenden Diktus der Werbung und dem nüchternen und kritischen Diktus des Journalismus. Geschrieben werden in der PR beispielsweise Presseaussendungen, Newsletter und Advertorials. Letzteres sind bezahlte Werbeeinschaltungen, die aber vor allem zur Information dienen und den journalistischen Beiträgen ähneln. Natürlich gibt es auch noch viele andere Spielarten von Medienkooperationen. Neuerdings werden auch Texte für Blogs und Social Media von PR Agenturen getextet.

Das eine Ziel

Die PR hört heute schon lange nicht mehr bei den klassischen Bereichen auf. Da gibt es PR-Agenturen die sich auf Compliance oder Litigation PR spezialisiert haben, oder mit Video PR, Storytelling oder Content Marketing ganz neue Felder beackern. Zusammenfassend hat das ganze Spektrum der Public Relations trotzdem ein konkretes Ziel: Möglichst positive Geschichten über den Kunden zu verbreiten.

Journalisten erwähnen es öfters: Das Nachtelefonieren von PR-Agenturen nerve und E-Mails seien grundsätzlich besser. Klingt logisch und nach einer einfach zu befolgenden Anweisung für PR-Leute. Nur leider ist die Realität etwas komplizierter. Denn Journalisten bekommen tagtäglich eine wahre Flut an Mails und manche überlesen dann doch die eine oder andere. Gründe dafür gibt es viele: Zeitdruck oder gerade mit einer anderen Geschichte beschäftigt oder aber die Gewissheit, dass wenn es wichtig ist, sich sicher nochmal wer melden wird. Und so kommt es, dass wir PR-Menschen tatsächlich ein spannendes Thema haben können, die Mail dazu aber einfach untergeht. Ein Anruf ist in solchen Fällen eine echte Serviceleistung.

Deswegen besteht die Herausforderung für einen PR-Berater wohl eher darin, nur die richtigen Journalisten anzurufen. Ebenso herausfordernd ist es, das Thema möglichst präzise und kurzatmig zu präsentieren. Das genaue Gegenteil davon habe ich schon als Praktikant bei der Presse und bei Medianet miterlebt. Dort bekamen die Journalisten Anfragen von PR-Agenturen, die nie und nimmer in das eigene Ressort passten. Das sind dann auch die Anrufe, die wirklich nerven!

Die Naturschutzorganisation World Wide Fund For Nature kurz WWF in Deutschland erlebt gerade eine veritable PR-Krise. Am 22.06. strahle die ARD einen Dokumentarfilm aus, mit dem bissigen Titel „Der Pakt mit dem Panda: Was uns der WWF verschweigt“. Darin kritisiert Filmemacher Huismann, dass der WWF an Round Tables mit der Agrarindustrie sitze, dort der Abholzung von Regenwälder zustimme und gleichzeitig für Beratung uä. dieser Agarunternehmen Honorare bekomme. Greenwashing nennt man das auf neudeutsch. Weiters bezichtet Huismann den WWF, dass dieser zu wenig oder gar nichts für Orang Utahs in Indonesien unternehme, wofür sich der WWF selbst rühmt. Außerdem fördere der WWF den Tigertourismus, der für diese Tiere schädlich sei, dulde die Umsiedelung indigener Völker und befürworte gar Gentechnik. Richtig große ethische Steine also, die da gegen den WWF geworfen werden. Die Naturschutzorganisation bestreitet vehement alle Vorwürfe. Zumindest beim Thema Gentechnik dürfte Huismann aber einen wunden Punkt getroffen werden. Zwei hohe Funktionäre sprechen sich dezidiert für Gentechnik aus: Jason Clay, Vizepräsident für Marktumstellung beim WWF USA und Hector Laurence, zum damaligen Zeitpunkt Präsident einer Partnerorganisation des WWF in Argentinien. WWF Deutschland argumentiert das folgend:

Dies sind einzelne Außenseitermeinungen. Der WWF hat international eine klar ablehnende Meinung zu Gentechnik. Der WWF ist ein lebendiges Netzwerk, in dem unterschiedliche Meinungen auftauchen können, die von der offiziellen Position abweichen. Laurence war überdies nie beim WWF, sondern bis 2008 bei unserer assoziierten Partnerorganisation Fundación Vida Silvestre Argentina (FVSA). Der WWF Deutschland teilt die Meinung der beiden ausdrücklich nicht.

Die Argumentation ist schwach: Die Partnerorganisation FVSA ist voll dem WWF zuzurechnen, und wird etwa auch auf der globalen WWF Seite als einer der „local offices“ geführt. Argentinien und USA sind große und einflussreiche Länder. Aussagen von führenden Funktionären aus diesen Ländern als „Außenseitermeinungen“ darstellen zu wollen, ist schlicht unglaubwürdig. Das würde nur funktionieren, wenn sich etwa der WWF-Ortsleiter aus Hintertuxing zu Wort gemeldet hätte, aber nicht bei einem Präsident und einem Vizepräsident.

Problematisch ist auch das Interview mit WWF-Mitarbeiterin Dörte Bieler. Huismann konfrontiert sie damit, dass der WWF einer neuen Plantagen im Regenwald zugestimmt hätte, dafür bleibe ein ca. 80 Hektar großes Waldstück erhalten – 0,5% der Gesamtfläche. Das sei der sichere Tod für die dort lebenden Orang Utahs. Die mehr als zynische Antwort von Bieler:

„Also der sehr sichere Tod wäre ja, wenn die 80 Hektar jetzt gar nich mehr da wären – dann wären sie jetzt schon tot.“

Als Huismann nach einem Beispiel für den „Impact“ des WWF im Umweltschutz fragt, antwortet Bieler nicht mehr. Ihr fällt schlicht kein Beispiel ein. Ein Wahnsinn. Das nicht vollständige Interview aus dem Dokumentarfilm ist auf YouTube.

Für den WWF ist die ganze Geschichte ein PR-Desaster. Auf Twitter kühlt allerdings die Erregung der Menschen wieder ab. Auf der Fan-Page des WWF geht es aber munter weiter mit der Kritik. Kritische Blogeinträge gibt es jetzt auch schon viele. An Blogeinträgen die sich mit der PR-Kommunikation des WWF beschäftigen gefallen mir die von Thomas Knüwer und Michael Friedrichs. Zeitungsartikel zum Thema fand ich bei der taz und dem Spiegel.