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2015 werden diejenigen PR-Agenturen als Gewinner dastehen, die sich erfolgreich diversifizieren können. Das kann bei den Geschäftsfeldern passieren, beispielsweise Suchmaschinenoptimierung für PR-Inhalte, oder durch eine bewusste Fokussierung auf einzelne Branchen und einem entsprechenden Know-how in diesem Sektor. In diesem Beitrag stelle ich Agenturen mit Erfahrung in den Branchen der Informations- und Kommunikationstechnik und Consumer Electronic vor.

Federführende PR-Agenturen in der Betreuung von IT-Unternehmen

Ein siebenköpfiges Team rund um den ehemaligen IT-Journalisten Ulrich Taller serviciert bei der Agentur PRofessional bekannte Marken wie Adobe, Apple, Electronic Arts und den skandinavischen Seniorenhandy-Hersteller Doro.

„pr for technology“ ist der Claim der Agentur results & relations. Fünf Mitarbeiter kümmern sich am heimischen Markt um bekannte Unternehmen wie unter anderem Toshiba, IP-Telefonie-Anbieter Aastra, brother – hierzulande vor allem für seine Drucker bekannt – Nikon, Logitech, Loewe und den Netzwerktechnikhersteller devolo.

Clever & Smart Marketing Communication Services [UPDATE 24.08.2021: Webseite nicht erreichbar] verspricht dank virtuellem Unternehmensmodell wegfallende Bürokosten und mehr Produktivität. Zu den Kunden zählen u.a. Tieto (IT-Dienstleister), Trivadis (Softwareentwickler), Tec Gruppe, Oracle (die Pressearbeit verantwortet die deutsche Agentur vibrio, alle andere PR-Bereiche verantwortet Clever & Smart) und mit 2016 adesso (IT-Dienstleister). Agenturchefin Claudia Vlach war zudem lange PR-Managerin bei Oracle.

Neben diesen Agenturen verfügen auch größere heimische PR-Agenturen über entsprechende Units. Viel Erfahrung in der IKT hat auch The Skills Group. Im Kundenportfolio der Agentur finden sich klingende Namen wie etwa Cisco, ebay.at oder Google.at. Weitere Kunden von Skills sind der Versicherungstelematik-Anbieter Dolphins Technologie, das E-Commerce Gütezeichen, die Online-Vergleichsplattform chegg.net oder der Internet Ombudsmann.

Neben diese drei Agenturen haben natürlich auch viele andere Agenturen bekannte IKT-Kunden. Bettertogether betreut Mobilfunker Drei, Ketchum Publico betreut bereits seit sieben Jahren Logitech und seit kurzem wieder A1, Kobza Integra das Bundesrechenzentrum und Samsung und Grayling betreut Microsoft Devices, Sony Playstation, Xing und checkfelix. Kleine Agenturen oder Einzelpersonen, die sich auf die IKT-Branche spezialisiert haben sind etwa Berenika PR & Event, it-communications [UPDATE 02.05.2021: Webseite ist nicht mehr erreichbar] von Maria Christine Hofmann und Widter PR von Michael Widter.

Wie komme ich auf diese PR-Agenturen?

Für diese Liste habe ich Branchenmagazine herangezogen, ich habe die zehn größten IT-Unternehmen laut Computerwelt.at Umsatzranking angesehen und versucht, die für diese Unternehmen tätigen PR-Agenturen herauszufinden, ich habe meine eigene Liste an österreichischen PR-Agenturen genützt, sowie Google mit mehreren entsprechenden Stichworten durchkämmt. Falls ich eine wichtige PR-Agentur mit Fokus auf IT übersehen haben sollte oder es Änderungen in den Etats gibt, dann freue ich mich auf einen Kommentar!

Virtual Private Networks (VPNs) sind eine tolle Sache: Die eigene identifizierende IP-Adresse ist für Dritte nicht mehr ganz so einfach festzustellen und damit wird auch die Überwachung des Datenstroms massiv erschwert. Angenehmer Seiteneffekt: mittels eines VPN-Clients können auch Dienste genutzt werden, die ansonsten regionalen Restriktionen unterworfen sind. Hulu.com oder der BBC iPlayer sind da nur zwei prominente Beispiele.

Keine Internetverbindung bei aktiviertem VPN
Soweit also die schöne Theorie. Bei privateinternetaccess, meinem VPN-Anbieter, gab es aber leider ein großes Problem: Immer wenn ich den VPN-Client aktivierte, zeigte mir Windows 7 ein „nicht identifiziertes Netzwerk“ und die Verbindung brach ab. Lustigerweise aber immer erst so fünf Minuten später. Mir blieb nichts anderes übrig, als das Problem zu googlen. Unpackbar, wie viele unzählige Forenbeiträgen und Webseiten ich auf deutsch und englisch gelesen habe… Dabei war die Lösung so peinlich einfach:

Um eine Verbindung mit dem Internet herzustellen gibt es verschiedene Protokolle. Bei meinem Client war udp eingestellt. Dieses alte Protokoll wird von einigen Internet-Accessprovidern geblockt und das ist wahrscheinlich auch bei mir der Fall. Bei meinem VPN-Client kann aber als „Connection Type“ auch das TCP-Protokoll angegeben werden. Genau das habe ich auch gemacht und schon läuft wieder alles superduper – hätte ich das doch bloß früher gewusst! 😉

privateinternetaccess