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Neue Ausdrücke und Begriffe kommen mir beim Lesen von kommunikationswissenschaftlicher Literatur immer wieder unter und nachdem ich gerade meine Magisterarbeit schreibe, passiert das jetzt umso öfter. Hier eine kleine Auswahl:

  • ProAms ( professional–amateurs) Im Zusammenhang mit Journalismus werden damit Leute bezeichnet, die nur nebenberuflich journalistisch tätig sind, weil sie vom Journalismus alleine nicht leben können.
  • TIME-Branche Damit sind die immer weiter zusammenrückende Industrien der Telekommunikation-, Informationstechnologie-, Medien- und Entertainment-Branche gemeint.
  • Monisierung des Denkens Stefan Weber bezeichnet damit eine Entwicklung im Konstruktivismus, nach der sich die wissenschaftliche Auseinandersetzung zunehmend nur auf den Beobachter konzentriert, während das Beobachtete in den Hintergrund ritt. Damit wird eben eine dualistische Betrachtungsweise von Beobachter und Beobachteten auf ein monisierte Betrachtungsweise des Beobachters reduziert. (Weber, 1996: S. 15f) [ref] Weber, Stefan (1996): Die Dualisierung des Erkennens. Zu Konstruktivismus, Neurophilosophie und Medientheorie. Wien: Passagen-Verl.[/ref]
  • Prosument Vereinigt den Nachfrager als Produzent sowie als Konsument des individualisierten Gutes.
  • Neologismus Neues Wort oder mit neuer Bedeutung verwendetes, bereits vorhandenes Wort

 

Und weil wir gerade beim Publizistikstudium sind:

Trotz der häufigen Kritik von Praktikern am Studium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, haben doch die meisten Journalisten mit einem akademische Grad genau dieses Studium abgeschlossen, nämlich 29 %. Danach folgt Germanistik mit einem Anteil von 10 %, Politikwissenschaft mit 9 % und Geschichte mit 8 %. (vgl. Kaltenbrunner et. al., 2007: S. 116) [ref]Kaltenbrunner, Andy; Karmasin, Matthias; Kraus, Daniela; Zimmermann, Astrid (2007): Journalisten-Report. Wien: Facultas.[/ref]