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Heureka! Heute habe ich am Publizistik-Institut die Anrechnung meiner Lehrveranstaltungen aus dem Erasmus-Semester vornehmen lassen. Zum Abschluss gibt es von mir eine kleine unterhaltsame Zusammenfassung des dänischen Königreiches und seiner Bewohner.

Glücklich ohne Berge und mit viel Bier

Dänemark hat vieles zu bieten. Schifahrer werden sich allerdings nicht wohlfühlen, der höchste „Berg“ misst gerade einmal 171 Meter. Macht aber nichts, als Ausgleich für lange Wintertage hat man in Dänemark das Lego erfunden. Wenn das nichts mehr hilft, können die Dänen auf Unterhaltungselektronik von Bang & Olufsen zählen, vorausgesetzt man hat das nötige Kleingeld. Reißen alle Stricke können sich die Dänen auf ihr Bier verlassen und davon hat man hier reichlich: Carlsberg ist der viertgrößte Brauereikonzern der Welt. Bier hat man also und zu feiern wissen die Dänen auch. Wahrscheinlich sind sie deshalb nach einer internationalen Studie weltweit am glücklichsten. Wobei, auf der Universität wird das mehr mit der „trustful society“ erklärt. Mit „trusful society“ sind hohe – von der Gesellschaft akzeptierte – Steuern gemeint, einhergehend mit einem hohen Lebensstandard, sozialer Sicherheit und Chancengleichheit.

Und wie studiert es sich?

Apropos Universität: Ich glaube, jeder Erasmus-Student weiß zu feiern, immerhin gilt es neue Menschen und ein neues Land kennenzulernen. Ich bin natürlich trotzdem regelmäßig auf die Uni gepilgert, wenn auch oft mit einem müden Auge. Eigentlich studiere ich Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, in Kopenhagen war mein Studium aber eher mit dem der Film-, Theater- und Medienwissenschaft in Österreich zu vergleichen. Darum war zum Beispiel der dänische Regisseur Lars von Trier fester Bestandteil meines Semesters. Der und überhaupt die Filmproduktion in Dänemark gelten weltweit als künstlerisch herausragend. Das „Dogma 95“-Manifest ist Filmfreunden wahrscheinlich ein Begriff. Trotzdem, die Qualität der Kurse auf der Uni sind definitiv nicht besser als in Wien, nach meiner Einschätzung muss ein Wiener Publizistikstudent sogar mehr für seinen Magister leisten, als ein Kopenhagener Student für seinen Master. Auch wenn einige Wiener Studenten jetzt ungläubig den Kopf schütteln werden, aber in Wien ist außerdem die Organisation klarer, übersichtlicher und einfacher strukturiert. Die Dänen müssen Bürokratie lieben, schlimmer geht es anscheinend immer.

Eine einmalige Chance

Trotzdem muss man betonen: Ein Auslandssemester bereichert ungemein, man gewinnt neue Einsichten, erweitert seinen Horizont und es ist eine Gelegenheit aus seinen alten Mustern auszubrechen. Wer also noch studiert, sollte die Möglichkeit wirklich nutzen!

Allgemeines über das komplizierte Modulsystem und die Kurse habe ich schon Letztens gebloggt. Diesmal geht es über die Inhalte der Kurse und ich vergleiche mein Studium in Wien mit dem in Kopenhagen.

Während einer Lehrveranstaltung in Kopenhagen

Während einer Lehrveranstaltung in Kopenhagen

Was in Kopenhagen gelehrt wird

Das dänische „Film and Media“-Institut rühmt sich damit, dass der Master gänzlich in Englisch gemacht werden kann. In meinem Semester sind folgende englischsprachige Kurse zur Auswahl gestanden, wobei jeder 15 ECTS umfasste:

  • Converging Media: Transmedia Discourses, Participatory Culture and Branding
  • Contemporary European Cinema
  • Contemporary Images of Women from a Cross-Media Perspective
  • Evolutionary and Cognitive Film Theory
  • The French New Wave

Anfangs habe ich Converging Media, Contemporary European Cinema und Evolutionary and Cognitive Film Theory besucht. Zusätzlich habe ich einen Academic English Course absolviert, der auch 15 ECTS gebracht hat. Angenehm war, dass man sich für die Kurse nicht vorab registrieren musste (außer dem Englischkurs) und den exchange students sogar empfohlen wurde mehrere Kurse zu besuchen und dann auszuwählen. Das ist auch kein Problem, da man sich für Prüfungen erst später im Semester anmeldet. Cognitive Film Theory habe ich bald aufgegeben, da es einerseits vorrangig um Psychologie ging und mir andererseits der Professor ein zu holpriges Englisch sprach. In Contemporary European Cinema ging es vor allem um den europäischen Film: Besucherzahlen, finanzielle Situation und Unterschiede zwischen europäischen Filmen und denen aus Hollywood waren die Hauptthemen. In Converging Media ging es um Medieninnovationen und die Fusion verschiedener Medien.

Universität Wien vs. Universität Kopenhagen

Ein großer Pluspunkt in Kopenhagen ist, dass vieles in Englisch angeboten wird. Leider ist das in Wien nur sehr selten der Fall. Vielleicht ändert sich das aber mit den neuen Professoren. In Dänemark ist man auch mehr oder weniger gezwungen in Englisch zu publizieren um eine größere Leserschaft zu erreichen, die deutschsprachige Scientific Community ist dagegen wahrscheinlich groß genug. Die Studierenden haben auf der Universität viele Freiheiten und das Klima ist sehr kollegial. Jeden Freitag gibt es zum Beispiel die so genannte „Friday’s bar“, wo sich die Studierenden am Abend auf der Uni treffen, trinken und feiern. (Übrigens: Reinigungskraft möchte ich auf der Kopenhagener Uni nicht sein)

Das sind sicher große Pluspunkte, ansonsten ziehe ich aber die Universität Wien definitiv vor. Die Schwerpunkte meines Studiums der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft gefallen mir mehr, in Kopenhagen liegen die nämlich auf Film. Außerdem ist das Studium in Wien klarer, übersichtlicher und einfacher strukturiert. (ja, wirklich!) Eine negative Erfahrung in Kopenhagen war zum Beispiel, dass man wirklich lange brauchte bis man überhaupt wusste was von einem konkret verlangt wird. Ich halte es auch für besser und fordernder, dass man in Wien ca. 3-5 Kurse besuchen muss um auf 15 ECTS zu kommen und nicht wie in Kopenhagen nur einen Kurs, auch wenn der umfangreicher ist. Nach meiner Einschätzung muss ein Wiener Publizistikstudent mehr leisten um seinen Magister zu erhalten, als ein Kopenhagener Student für seinen Master. (Wobei ich natürlich nach einem Semester keinen vollständigen Überblick habe.)

Fazit

Trotzdem muss man betonen: Wer nie im Ausland studiert hat ist selber Schuld. Wenn ich nicht viel Zeit in meinem Studium in Österreich verlieren würde hätte ich verlängert. Obwohl ich noch ein Monat in Kopenhagen sein werde blicke ich schon etwas wehmütig zurück. Unter Umständen war es das letzte Mal, dass ich nicht nur Urlaub in einem fremden Land mache sondern auch dort lebe. Ein Auslandssemester bereichert ungemein, man gewinnt neue Einsichten, erweitert seinen Horizont und es ist eine Gelegenheit aus seinen alten Mustern auszubrechen.

Die Kurse, die ich in Kopenhagen besucht habe, sind offiziell zu Ende. Mitte Jänner erwartet mich noch eine mündliche Prüfung, dann ist das Semester abgeschlossen. Wer geglaubt hat gerade auf seiner Universität wäre alles kompliziert und umständlich, der muss sich das Folgende durchlesen:

Das Modulsystem

In Kopenhagen steht eine Lehrveranstaltung für eine Vielzahl von Modulen. Als Studierender entscheidet man für welches Modul die Lehrveranstaltung zählen soll. Je nachdem für welches Modul man sich schließlich registriert hat, gibt es unterschiedliche Prüfungsarten. Als Beispiel: Ich besuche den Kurs „Contemporary European Cinema“. Für diesen Kurs gibt es verschiedene Examensformen. Man kann sich anmelden für Modul 1 „Media Organisations and Institutions“ oder auch für das Modul 8 „Optional Subject“. Modul 1 erfordert drei schriftliche Arbeiten, zwei mit jeweils 5 Standardseiten und eine abschließende im Umfang von 10 Standardseiten. Modul 8 besteht dagegen aus einer mündlichen Prüfung am Ende des Semesters. Der Lehrveranstaltungsleiter von Contemporary European Cinema benotet also einerseits die Arbeit bei den Einen schriftlich und prüft die Anderen mündlich. Wobei, auch bei einer mündlichen Prüfung muss ein Paper eingereicht werden, in welchem der Studierende erklärt über welches Themengebiet er geprüft werden will und welche Literatur dazu herangezogen werden soll. (ein Syllabus im Umfang von 1.200 Seiten muss dazu abgeben werden) Das Paper selbst umfasst maximal 10 Standardseiten. Verwirrenderweise findet man die Deadline (1. Dezember) für die Abgabe dieses Papers nicht im Curriculum oder auf sis.ku.dk sondern online nur in diesem pdf. Um dem ganzen Anmeldewirrwarr das Sahnehäubchen aufzusetzen gibt es nicht nur ein Curriculum sondern zwei: einmal für Film und einmal für Media. Ein dänischer Studienvertreter hat uns aber versichert, dass es egal ist ob wir Module von Film oder Media machen. Desweiteren muss man aus zwei verschiedene Notensysteme wählen, es gibt eine numerischen Benotung (mit den Noten 12, 10, 7, 4, 2, 0, die schlechteste Note ist -3) und eine Benotung nur bestehend aus bestanden oder nicht bestanden. Ich als ERASMUS-Student habe Modul 8 „Optional Subject 2“ genommen, bedeutet mündliche Prüfung und numerische Benotung, weil das die unkomplizierteste Lösung sein soll. Welche Module man für welchen Kurs nehmen kann, erfährt man auf sis.ku.dk. Hier zur Veranschaulichung die Beschreibung meines Kurses.

Dieses System ist wirklich schwer zu verstehen. Es soll aber den Studierenden mehr Flexibilität erlauben, so zumindest die Erklärung bei einer Orientierungsveranstaltung. Die dänischen Institutionen lieben die Bürokratie offensichtlich sehr. Um sich halbwegs zurechtzufinden sollte man daher unbedingt alle Orientierungsveranstaltungen besuchen. Für „exchange students“ gab es die einmal von der Universität Kopenhagen und einmal vom „Film and Media“-Institut, in der speziell die Registrierung von Examen erledigt wurde.

Was ist noch generell zu den Kursen zu sagen?

Die Kurse in Kopenhagen waren nett, eine höhere Qualität als an der Universität Wien haben sie aber definitiv nicht. Pro Kurs waren meist so ca. 30-40 Studierende anwesend, die überwältigen Mehrzahl waren exchange students. Das liegt auch daran, dass ich ausschließlich englischsprachige Kurse besucht habe. Jedes Semester werden 4-5 englischsprachige Kurse angeboten und jeder Kurs ist 15 ECTS wert. Mein Kurs umfasste nachgerechnet 26 Anwesenheitsstunden. Die  Anwesenheit wird aber nicht so streng kontrolliert. Überhaupt wird viel Wert auf Selbstständigkeit gelegt, das wurde schon bei der ersten Orientierungsveranstaltung mehrmals betont. Den meisten exchange students und auch mir war das aber zu viel des Guten, hatte das doch mehr den Charakter von „friss oder stirb“.

This is an eleven A4 pages long introduction into the audiovisual policy of the European Union with a focus on subsidy programs. You can click in the index to go straight to the chapter you are interested in:

  1. Introduction
  2. The MEDIA Programs
  3. MEDIA I
  4. MEDIA II
  5. MEDIA PLUS
  6. MEDIA 2007 (2007-2013)
  7. Eurimages
  8. Bibliography

 
 

Introduction

Today, we are facing an Americanization of the film market in Europe. “The US has benefited most from growth in Europe, increasing its sales of programming in Europe from USD 330 million in 1984 to USD 3.6 billion in 1992. In 1991, 77% of American exports of audiovisual programs went to Europe, of which nearly 60% to the European Community (The EC was abolished with the Treaty of Lisbon in 2009. The legal personality was transferred to the EU) – this being the second-largest US industrial sector in export terms, while the European Union’s annual deficit with the US in audiovisual trade amounts to about USD 3.5 billion.” (Office for Official Publications of the European Communities, 1994: p. 20) Today the annual deficit is even 6 to 7 billion Euros every year. (European Commission, 2011)

Philip Schlesinger (1997, p. 374) argues that today European cinema is in a crisis with an increasing domination of Hollywood. Elsaesser (2005: p. 17) mentioned that European films “Economically, (…) are so weak that they could not be shown on the big screen if the machinery of the [US] blockbuster did not keep the physical infrastructure of cinema-going and public film culture going.” He also analyzed main differences between Hollywood and European cinema (see p. 491f):

 

Europe vs. Hollywood
art-house or program cinema multiplex cinema
critic as arbiter of taste and quality advertising and marketing
independently produced on a one off basis serially produced within a studio system
financed through government financed by banks and studios
cultural capitals box office
artisanal modes of production industrial mode of production
place-based and context-dependent a state of mind / understandable for everyone
behold to the nation state part of the American Empire
protectionist measures hegemonic position
       

 

The difficult situation for the European film industry led to a wild discussion whether the current audiovisual policy of the European Union is suitable. Schlesinger (1997, p. 374ff.) claims that the European Union consider audio-visual products not as simply tradable goods, but rather as a matter of culture and therefore they should be protected. For the European Union – with France as the driving force – protection for the domestic film market is related to independence and sovereignty. Considering this attitude, films are very important for the EU: “They are an essential element for the good functioning of our democracies because of their widespread influence on society. They are also at the heart of the transformations resulting from the development of the Information Society: new technological developments offer new opportunities for promoting culture and heritage conservation, and to increase mutual understanding across Europe.” (Commission of the European Communities, 2001: p. 3) On the other hand, it is questionable whether the strategy of “Unity in Diversity“ (Sarikakis, 2007: p. 16) is a success. Finney (2002, p. 216) mentions that “… the European subsidy was organized with the aim of supporting national, and only national production.” This constellation causes – of course – problems for the development of European co-productions. Should the European Union try to harmonize the European film production or regard the different cultures within Europe? Is the film subsidy sufficient, especially sufficient enough to compete with US films? And is the distribution system for European films efficient? These questions are only a small selection of issues Europe’s audiovisual policy has to deal with.

This article examines the audiovisual policy of the European Union, therefore it focuses on the so called MEDIA Programmes and Eurimages. Although this paper focuses on the MEDIA Programmes and Eurimages, it shall not be concealed that the biggest part of film subsidies are still national funds of the member states. Accordingly, there is a great variety of subsidy systems within Europe such as automatic and selective aids, tax breaks and soft loans, credits, provision of production facilities and other practical support. (Jäckel, 2003: p. 47)

 

Finney (20002: p. 214) listed different subsidy mechanisms in Europe:

 

Soft, culture orientated subsidy systems This system is culture-driven

Subsidies are rarely recouped

It is normally used in smaller countries (Nordic territories, Benelux, Portugal, Greece and Germany’s federal source of public funding)

Regional, economic loans It is established in the German Länder subsidy system

Film must be produced in the relevant region

 Recoupment is 10%

(Rotterdam Film Funds uses this system too)

 

The ‘tough’ repayable loan mechanism Cannot considered as a subsidy loan, rather as an equity investment

Is the commercial approach

Used by British Screen Finance and European Co-Production Fund, Scotland’s regional funds and the Irish Film Board.

automatic aid Used in France (and Spain)

Producers get a share of the levy, earned through the gross theatrical receipts on all films. The amount depends on the receipts a film got.

Subsidy is only paid if it goes straight back into film.

selective aid Also in France

Grants are given on the basis of a screenplay

Tax incentives Ireland and France

 

The table shall provide a short overview about the different film subsidies in Europe and for differentiation between the subsidies of the European Union and national subsidies. For further information about national subsidies see Catherine Fowler’s (Ed.) The European Cinema Reader (2002: Routledge), André Lange and Tim Westcott’s Public funding for film and audiovisual works in Europe – A comparative approach (2004: European Audiovisual Observatory), and Anne Jäckel’s European Film Industries (2003: British Film Institut).

 
 

The MEDIA Programs

The establishing of the MEDIA Programmes was caused by the rapid development of new technologies in the 1980s. European television broadcasters were challenged by new competitors and new TV channels demanded more programmes. American broadcasters successfully took over the leading role for offering these Television programmes. This uncomfortable situation for the European Community gave reason to install an European wide subsidy programme, the so called MEDIA Program. The MEDIA Program was firstly adopted on 21. December 1990. It was named MEDIA I and lasted five years (1991-1995).

 
 

MEDIA I

The budget for MEDIA I amounted 200 ECU millions. (European Commission, 2010) ECU means European Currency Unit and was used as unit of account before the Euro was introduced in 1999. MEDIA I consisted of 12 projects which covered professional training, development and production, distribution and dubbing, and subtitling. The aim was to use cross-border synergies. Critics demanded a better pre-selection of films and more support for films with higher budgets, a reduction of operating costs and more transparency; also duplication of resources and a lack of mechanisms for the recoupment of loans were criticized.The obvious problem of MEDIA I was the low budget. For example, France spent in 1990 alone 268 ECU millions in the national film industry.

 
 

MEDIA II

The successor of MEDIA I was MEDIA II. It has had a budget of 310 ECU millions over a five-year period, from 1996 till 2000. The MEDIA II Programme was more centralized and less controlled by industry professionals. Projects were now first evaluated by the intermediary organisations and a panel of experts, before selections were made by the Commission assisted by the MEDIA Committee.

MEDIA II focused more on economic concerns and was less cultural oriented. Film makers had to establish a business plan and whole slates of films were preferred to single projects – these led to a sharp fall in the number of applications. Nevertheless, Finney criticized that the efforts to create a single market for European films have clashed with local rules, criteria and local funding bodies. Also the Programme would be caught in bureaucratic mismanagement and more money was spent on marketing without little thought for development strategy and constructive subsidy structures.

 
 

MEDIA PLUS

Next step was the MEDIA PLUS Programme (2001-2006). This program differs in several aspects from its predecessors:

  • their budgets have been significantly increased (400 million €, with 350 million for MEDIA Plus and 50 million for MEDIA Training)
  • four priorities have been defined: vocational training, development, distribution and – new in relation to MEDIA II, which did not identify it as a specific priority – promotion
  • the establishment of pilot projects to profit from new technologies – e.g. digital – is set out in Article 10 of the Decision establishing MEDIA Plus
  • the reference period has seen the integration of and increasing participation in programs by the accession countries (see Commission of the European Communities, 2003: p. 3)

The same report mentioned that

  • the weakness of Europe’s film industry is merely structural
  • the market is fragmented
  • the European audiovisual sector contains merely of small and medium-sized undertakings
  • the audiovisual industry devotes too less into project development
  • there is a lack of training for professionals (Commission of the European Communities, 2003: p. 4ff)

 

Accordingly, the MEDIA PLUS Programme focused on training for professionals and the development of international distribution as this is the major weakness of European cinema. Also, with MEDIA PLUS a European Cinema Network was created. The report stated that there is a “(…) positive correlation between the number of cinemas supported by MEDIA in a country and the market share for European films in that country. MEDIA makes a clear contribution to reducing the potential risk of showing non-national European films.” (p. 10)

The report was very optimistic about the future: “We are therefore gradually seeing a true, far-reaching change in the attitudes and practices of European audiovisual professionals and the undeniable beginnings of the networking of these professionals at European level.” (p. 11) In the area of distribution the report suggested to introduce a new system based on the slate funding used in development: “Distributors would be granted a budget for distribution, over a period of one or two years, of a catalogue of European films with a higher risk profile, with no constraints in terms of the number of European distributors appointed.” (p. 15) Furthermore, a reinforcement of promotion was demanded, as the report saw a lack of promotion techniques in Europe. (p. 15)

 
 

MEDIA 2007 (2007-2013)

The Interims Report of the current MEDIA programme stating several new challenges for the film industry:

  • Technological change (digitalization with all its consequences)
  • Economic model: public television is not so important anymore as it was
  • Managing rights: new players for distributions and productions, piracy

(Besrest, Modot, et al., 2010: p. 4)

MEDIA 2007 comprises a budget of € 755 million. Predecessors had an own program devoted to training. This is not the case with MEDIA 2007 as it is an integrated program. It has 3 main aims (see p. 5):

  1. preserving and enhancing European cultural diversity and it’s cinematographic and audiovisual heritage, guaranteeing its accessibility to European citizens, and promoting intercultural dialogue,
  2. increasing the circulation of European audiovisual works inside and outside the European Union,
  3. strengthening the competitiveness of the European audiovisual sector in the framework of an open and competitive market.

MEDIA 2007 tried to simplify the administrative procedure. The report mentioned – besides the positive effects – that the term of the program is too long as there is no chance to react properly on changes in society and technology. Also, “(…) developing the demand for European works by the public, cinemas and TV broadcasters is not granted enough importance in comparison with that granted to the audiovisual supply.” (p. 9) The program is insufficient to reduce the imbalance between countries with a low and countries with a high audiovisual capacity. The support for the development of interactive works has to be improved. Positive aspects are the effective support in the very important scopes of distribution and promotion. (p. 9f)

 
 

Eurimages

The second pan-European film subsidy program is Eurimages. It was created 1988 within the framework of the Council of Europe. France pushed the development of the program forward. The main aim is to promote film co-production in Europe. (90 percent of the budget goes to the development of co-production.) Nevertheless, the program also covers support for distribution, exhibition, and digitalization. Besides, it supports in cooperation with Europa Cinemas approximately 40 cinemas in four different countries. Actually, Eurimages has 34 member states. (Council of Europe, 2010) Great Britain is not a member as it has withdrawn from the program in 1996. (Jäckel, 2003: p. 77) In 2008 the programme had a Budget about 22.5 Million EUR; € 2 205 500 operational expenditure and € 20 269 900 for co-production and distribution. (Council of Europe, 2007)

In contrary to the MEDIA Programme, Eurimages focus on cultural aspects of films and not so much on economic aspects. The subsidy is primarily given to feature and documentary films. Every member state is sending one representative to the board of Eurimages. The board deciding on financial support for films based on “(…) the artistic quality of a project and the professional standing of the key individuals involved.” (Jäckel, 2003: p. 77)

On the one hand Eurimages got a lot of positive feedback as it offers good chances for countries with a small film industry to cooperate with producers of thus with a big one. On the other hand Jarothe (1998: p. 333f) asks if it really needs a subsidy for coproduction in Europe because as long as economic resources are limited producers are forced to cooperate. In addition, most of the budget from Eurimages is used by bi-national films, seldom three or more countries producing one film. Jarothe (p. 334f) concludes that Eurimages do not hurt anybody but the effects of the programme are very limited.

 
 

Bibliography

Anne Jäckel (2003): European Film Industries. London: British Film Institut.

Besrest, Virginie; Modot, Alain; Delahais, Thomas; Sage, Karine; Angrisani, Silvia; Fontanel, Héloïse (2010): Interim Evaluation of MEDIA 2007. Final Report. Eureval: Lyon, Paris. In: http://ec.europa.eu/dgs/education_culture/evalreports/culture/2010/mediasum_en.pdf

Commission of the European Communities (2003): Report on the implementation and the mid-term results of the MEDIA Plus and MEDIA Training programmes (2001-2005) and on the results of the preparatory action „Growth and audiovisual: i2i audiovisual“. Brussels.

Commission of the European Communities (2001): On certain legal aspects relating to cinematographic and other audiovisual works. Brussels. In: http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=COM:2001:0534:FIN:EN:PDF (17.11.2010)

Council of Europe (2007): Resolution Res(2007)43 on the Partial Agreement on the European Support Fund for the co-production and distribution of creative cinematographic and audio-visual works “Eurimages” 2008 Budget. In: https://wcd.coe.int/ViewDoc.jsp?Ref=CM/Res%282007%2943&Language=lanEnglish&Site=CM&BackColorInternet=9999CC&BackColorIntranet=FFBB55&BackColorLogged=FFAC75 (23.11.2010)

Council of Europe (2010): What we do? Missions & Objectives: Promote the European film industry. In: http://www.coe.int/t/dg4/eurimages/About/default_en.asp (23.11.2010)

Elsaesser, Thomas (2005): European Cinema. Face to Face with Hollywood. Amsterdam: Amsterdam University Press.

European Commission (2011): Promotion and Distribution. In: http://ec.europa.eu/avpolicy/reg/tvwf/promotion/index_en.htm (18.01.2011)

European Commission MEDIA (2010): MEDIA I (1991-1995). In: http://ec.europa.eu/culture/media/programme/overview/media1/index_en.htm (20.11.2010)

Finney, Angus (2002): Support mechanisms across Europe. In: Fowler, Catherine (Ed.): The European Cinema Reader. London: Routledge, S. 212–222.

Jarothe, Sabine (1998): Die Filmpolitik der Europäischen Union im Spannungsfeld zwischen nationaler staatlicher Förderung und US-amerikanischer Mediendominanz. Frankfurt am Main: Peter Lang GmbH Europäischer Verlag der Wissenschaften (Reihe XXXI Politikwissenschaft, 347).

Office for Official Publications of the European Communities (1994): Report by the Think-Tank on the audiovisual policy in the European Union. Office for Official Publications of the European Communities. Luxembourg.

Sarikakis, Katharine (2007): Introduction. The place of media and cultural policy in the EU. In: EUROPEAN STUDIES, vol. 24, p. 13–21. In: http://www.rodopi.nl/functions/search.asp?BookId=YES+24  (15.11.2010)

Schlesinger, Philip (1997): From cultural defence to political culture: media, politics and collective identity in the European Union. In: Media, Culture & Society, vol. 19, p. 369–391. In: http://mcs.sagepub.com/content/19/3/369.refs.html (14.11.2010)

Nach dem Oktober möchte ich ein paar Sightseeing-Highlights aus dem November präsentieren:

Die Vor Frue Kirke (Liebfrauenkirche) wird auch als Dom zu Kopenhagen bezeichnet. Die Kirche liegt gegenüber dem ältesten Universitätsgebäude Kopenhagens und wird von der königlichen Familie für wichtige Anlässe genützt wie Inthronisation oder Heirat.

Dieses Foto stammt von der Wachablöse vor dem Schloss Amalienborg. Amalienborg ist die Stadtresidenz der dänischen Königin Margrethe II. Die Wachen erinnern mich übrigens sehr an meine Lego-Soldaten, ob das Zufall ist?

Die Marmorkirken habe ich wieder mal besucht. Diesmal zeigt das Foto den prunkvollen Altar.

Auch in der Glyptothek war ich im November. Das Bild zeigt die grandiose Skulptur “ Tod und die Jungfrau“ von Elna Borch. (vielleicht bin ich schon sosehr Wiener, dass mir alles Morbide gefällt. ;-))

Am jüdischen Museum ist die Architektur ehrlich gesagt interessanter ist als die Ausstellungsstücke. Es hat die Form des hebräischen Wortes Mitzvah, was soviel bedeutet wie „eine gute Tat“. Das wiederum bezieht sich auf die Zeit, als die Nationalsozialisten Dänemark besetzten, aber den meisten dänischen Juden mit Hilfe der Dänen die Flucht nach Schweden gelang. Geplant wurde das Museum vom bekannten Architekten Daniel Libeskind.

Roskilde war die erste dänische Hauptstadt, deswegen befindet sich in dem kleinen verschlafenen Ort ein riesiger Dom indem die dänischen Könige begraben sind. Der Dom ist heute UNESCO-Weltkulturerbe. Auch ein Wikingerschiffmuseum befindet sich hier, was uns aber zu teuer war und außerdem befinden sich zu viele Austellungstücke im kalten Freien. Jedes Jahr findet in Roskilde übrigens auch eines der größten Musikfestival Europas statt.

Ich habe schon länger nicht mehr gebloggt, weil ich mehr für die Uni machen musste und sehr oft Besuch hatte. Darum möchte ich mit einer bilderreichen Aufzählung die letzten zwei Monate Revue passieren lassen. Den Anfang macht der Oktober:

Das Foto zeigt das Foyer der Glyptothek. Dort kann man unter anderem Werke von Auguste Rodin betrachten. Möglich machte das Ganze der Mäzen Jacob Christian Jacobsen, Gründer der Carlsberg-Brauerei. Besonders erfreulich: Sonntag ist der Eintritt frei, das ist auch der Grund warum ich bis jetzt fünfmal dort war.

Eine durch die Kopenhagener Kanäle ist sowieso Pflichtprogramm, man fühlt sich fast wie in Venedig. Die Tour wird meist um 60 DKK angeboten, allerdings habe ich schon ein Angebot für 30 DKK entdeckt.

Außerhalb von Kopenhagen gelegen, aber wunderschön: Møns Klint. Eine Fahrt dorthin zahlt sich immer aus. Auch der Park von Liselund befindet sich in der Nähe, ist aber nicht besonders aufregend.

Für Kinder und alle die es mal wieder sein wollen: Das Legoland in Billund. Dort wird dem Lego gehuldigt, der besten dänische Erfindung ever! Sorry, lieber Niels Bohr, Tycho Brahe & Co. Billund ist allerdings rund 260 Kilometer von Kopenhagen entfernt, darum haben wir uns ein Auto gemietet. Mit drei Leuten an Bord ist das auch in etwa gleich teuer wie Zug fahren. Übrigens, die Preise der Autoverleiher variieren stark nach Standort, am Flughafen zahlt man viel mehr als in der Stadt. Aufgrund leichten Nieselregens und Windes waren nicht viele Besucher im Legoland und wir mussten bei fast keiner Fahrattraktionen warten, das schlechte Wetter war damit ein echter Gewinn!

Der Turm der „Vor Freslers Kirke“ hat eine Außentreppe, wovon man einen traumhaften Überblick über ganz Kopenhagen hat. Sicher auch ein Fixpunkt, wenn man Kopenhagen besucht, zumal das bekannte Christiania auch nicht mehr weit entfernt ist.

Wenn es nicht zu kalt ist, kann man auch im wunderschönen Friedhof namens „Assistens Kierkegarde“ spazieren gehen und die Gräber prominenter Dänen besichtigen. Gräber wie das von Hans Christian Andersen sind auch gut beschildert.

This is a short overview of the audiovisual policy of the European Union. To learn more about the audiovisual policy of the EU you can read this article on my blog. First of all, I would like to mention that this article is fundamentally based on three books which are:

  1. European film by Anne Jäckel,
  2. European Cinema. Face to Face with Hollywood by Thomas Elsaesser,
  3. and a book about film policy of the European Union and the dominance of the United States by Sabine Jarothe.

 

All three authors agree that Hollywood is dominant in the film sector. After http://www.obs.coe.int in 2009 around 67% of all cinema movies derive from the US and only around 27% are European movies. Philip Schlesinger even argues that today European Cinema is in a crisis with an increasing domination of Hollywood. But what are the main differences between European Cinema and Hollywood?

Elsaesser worked out same main different characteristics:

Europe vs. Hollywood
art-house or program cinema multiplex cinema
critic as arbiter of taste and quality advertising and marketing
independently produced on a one off basis serially produced within a studio system
financed through government financed by banks and studios
cultural capitals box office
artisanal modes of production industrial mode of production
place-based and context-dependent a state of mind / understandable for everyone
behold to the nation state part of the American Empire
protectionist measures hegemonic position
       

 

The difficult situation for the European film industry led to a wild discussion. In the United States films are considered as normal tradat is tradable goods, in Europe they are considered as a matter of culture and therefore should be protected. The Comission of the European Communities stated 2001 that films are “(…) an essential element for the good functioning of our democracies (…)”. Nevertheless, films are an important matter for the EU as there are still unresolved questions. Three of them are:

  1. Should the European Union try to harmonize the European film production or regard the different cultures within Europe?
  2. Is the film subsidy sufficient, especially sufficient enough to compete with US films?
  3. Is the distribution system for European films efficient?

 

In this overview on the audiovisual policy of the European Union I will focus on the so called MEDIA Programmes and Eurimages. Although this paper focuses on the MEDIA Programmes and Eurimages, it shall not be concealed that the biggest part of film subsidies are still national funds of the member states. Accordingly, there is a great variety of subsidy systems within Europe. Finney (20002: p. 214) listed different subsidy mechanisms in Europe:

Soft, culture orientated subsidy systems This system is culture-driven

Subsidies are rarely recouped

It is normally used in smaller countries (Nordic territories, Benelux, Portugal, Greece and Germany’s federal source of public funding)

Regional, economic loans It is established in the German Länder subsidy system

Film must be produced in the relevant region

 Recoupment is 10%

(Rotterdam Film Funds uses this system too)

The ‘tough’ repayable loan mechanism Cannot considered as a subsidy loan, rather as an equity investment

Is the commercial approach

Used by British Screen Finance and European Co-Production Fund, Scotland’s regional funds and the Irish Film Board.

automatic aid Used in France (and Spain)

Producers get a share of the levy, earned through the gross theatrical receipts on all films. The amount depends on the receipts a film got.

Subsidy is only paid if it goes straight back into film.

selective aid Also in France

Grants are given on the basis of a screenplay

Tax incentives Ireland and France
  1. There are still language barriers, films are mostly only in this European country distributed, where it was produced. German films are only successful in Germany, French movies are only successful in France, and so on …
  2. The culture and film tradition, subsidy systems, and production terms are very different in Europe, the only thing which Europe has in common is the hostility against Hollywood.
  3. Hollywood is the dominant power on the film market.
  4. There is an uneven transfer from talents from Europe to Hollywood.
  5. There is too much focusing on Western European Cinema and excluding Eastern European Cinema.
  6. European Cinema dependents strongly on subsidies.
  7. European Cinema does not have have a strong European perspective (films are mostly about national matters).
  8. European Cinema is still struggles if films should be considered as cultural goods or competitive commodities.

Von der extrem schwierigen Wohnungssuche in Kopenhagen habe ich schon berichtet. Schlussendlich haben wir aber doch eine nette Wohnung gefunden. Ich glaube, mein Studienkollege Lubo und ich hatten echtes Glück. Seit Ende August leben wir nun hier. Die Wohnung befindet sich im Stadtteil Amager und mit dem Fahrrad brauchen wir weniger als 10 Minuten zur Uni. Übrigens: Mit dem Bus sind es weit über 30 Minuten, kein Wunder, dass in Kopenhagen alle mit Fahrrad fahren…

Aber Bilder sagen bekanntlich mehr als tausend Worte, darum ein kleiner Einblick wie es sich um 3500 Kronen (rund 470 Euro) pro Monat in der fünfteuersten Stadt Europas lebt. (die 3500 Kronen sind mein zu zahlender Anteil an der Gesamtmiete)

Die Küche ist altmodisch, hat aber alles was wir brauchen. Kochen tun wir mit einem Gasherd und ich muss sagen: Wir kochen brav und oft. Nur einen Geschirrspüler vermissen wir sehr.

Mein Zimmer ist sehr geräumig, leider ist das Bett alt und winzig. Es dürfte schon viele Studenten darauf geschlafen haben.

Auf der anderen Seiten befindet sich der Schreibtisch und unser Esstisch. In der Küche gibt es keine Sitzmöglichkeit.

Auch eine nette Couch befindet sich in meinem Zimmer. Leider ist sie nicht ausziehbar. Lubos Zimmer und unser kleines Bad mit WC habe ich nicht fotografiert.

 

Angeblich sagen ja die Tiroler: „Bischt ka Tiroler, bischt ka Mensch.“ Bei den Dänen gilt wohl etwas ähnliches: „Bischt ka Radfahrer, bischt ka Mensch“ – soll heißen, ein Fahrrad ist Pflicht. Auch ich habe mir eines gekauft, um 1800 Kronen (rund 240 Euro). Das also ist mein Bike, fährt sich wirklich super und hat sogar 24 Gänge:

Auf dem Fahrradsitz befindet sich ein Regenschutz mit Werbung. Die werden oft und gerne für Fahrräder verteilt.

Von meinem K(r)ampf mit der heimischen Bürokratie habe ich schon lang und breit erzählt. Aber ein Gusto-Stückchen österreichischer Beamtenlogik soll nicht unerwähnt bleiben…

Anfang September wurde meinem österreichischen Studienkollegen bereits 80% des gesamten Erasmus-Stipendiums überwiesen – mir aber nicht. Woran das liegt? Ich bekomme Studienbeihilfe und er nicht.

In Österreich zahlt nämlich grundsätzlich der Österreichische Austauschdienst (OeAD) das ERASMUS-Stipendium aus. Für Kopenhagen sind das 335 Euro. Als Empfänger von Studienbeihilfen bekomme ich die Förderung jedoch von der Studienbeihilfenbehörde, wozu ich nochmal einen Antrag stellen musste. Dieser nennt sich „Antrag auf Genehmigung einer Gewährung einer Beihilfe für ein Auslandsstudium“. Der Witz an der ganzen Sache ist: Die Studienbeihilfenstelle zahlt weniger aus als die OeAD GmbH. So kommt es, dass ich jetzt weniger Geld als mein Kollege erhalte und das monatlich statt im Vorhinein. Dafür kann ich nach dem Auslandssemester wieder Formulare beim OeAD einreichen, um so den Differenzbetrag zwischen Auslandsstudienbeihilfe und deren Erasmus-Stipendium zu erhalten. (genannt „Top-Up“)

Die Regelung ist also wirklich kompliziert. Irgendwie erwartet man sich da eine bessere Lösung. Zumindest aber hat der OeAD von Anfang an darauf hingewiesen, dass es solche Differenzen geben kann, auch wenn einem die Information nicht wirklich hilft. Aber etwas ganz Positives gibt es auch zu sagen: Die Höhe der Förderung ist in Österreich richtig anständig. Auslandsstudierende aus Deutschland haben mir erzählt, dass sie nur in etwa die Hälfte erhalten.

Viral Marketing is often described as a Virus. Like a Virus, Viral Marketing should spread exponentially by using other host and their resources. It should also grow geometrically, doubling the size with each iteration:

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Dr. Ralph Wilson pointed out that: “Viral marketing describes any strategy that encourages individuals to pass on a marketing message to others, creating the potential for exponential growth in the message’s exposure and influence.” The name viral marketing is particularly used for this kind of advertising on the web. Wilson also says that every viral marketing strategy should consider 6 points:

  1. Gives away products or services
  2. Provides for effortless transfer to others
  3. Scales easily from small to very large
  4. Exploits common motivations and behaviors
  5. Utilizes existing communication networks
  6. Takes advantage of others‘ resources

 

One good example is the Old Spice Ad:

 

“Give away products or services” means that you have to offer something special, something worth enough for people to share and distribute. 

“Provides for effortless transfer to others” means that it has to be easy to share the service with other people. So the Internet is predestinated for viral marketing.

“Scales easily from small to very large” means that you have to provide enough resources if your campaign is a success and many people follow you.

“Exploits common motivations and behaviors” means that a clever viral marketing campaign uses the desire of people to be cool and to be loved.

“Utilizes existing communication networks.” Everyone has his own networks. You have a close one with your family and friends and a weaker network with people you meet at work, neighbors and so on. Marketers try to use these networks. 

“Takes advantage of others‘ resources.” The more resources your ad use, the more people have the possibility to recognize it.

Kopenhagen ist stolz auf seinen Vergnügungspark. Der Tivoli ist auch einer der ältesten noch bestehenden Vergnügungsparks der Welt. Damit hat er schon etwas mit dem Wiener Prater gemeinsam. Nur kleiner ist er und teurer und zwar um einiges. Eintritt, eine Fahrt mit der Achterbahn plus Schließfach für Wertgegenständen, machten insgesamt 195 Kronen aus, umgerechnet rund 26 Euro. Stammgast werde ich keiner.

Pavillon und Achterbahn

Pavillon und Achterbahn

Aber abgesehen vom finanziellem, hat der Vergnügungspark auch seine schöne Seite. Alles ist sauber und am Abend toll beleuchtet. Die Atmosphäre ist natürlich ausgelassen und entspannt. Die Wege laden zum Flanieren ein und häufig finden Konzerte statt – die sind dann auch kostenlos. Allzu lange hat der Park nicht mehr offen: Ende September schließen seine Pforten und werden während dem Wintersemester nur mehr zu Halloween und zur Weihnachtszeit geöffnet. Dann soll es dort auch einen Weihnachtsmarkt geben. Fast so wie in Wien.