Beiträge

Die große Quantifizierung unserer Lebenswelt startet. Überall sind Daten vorhanden und mit neuen Tools lassen die sich auch sehr schnell und elegant aufbereiten. Datenjournalismus ist ein geflügeltes Wort geworden und für Redaktionen genauso interessant wie für PR-Tätige. Denn Öffentlichkeitsarbeit muss immer möglichst anschaulich Inhalte transportieren, sowohl in der internen als auch in der externen Kommunikation. Klarerweise lassen sich etwa die hervorragenden Umsatzentwicklungen des Kunden besser mit einer Infografik veranschaulichen als rein mit Text. Journalisten freut es meist auch, gleich ein Bild zu haben und übernehmen dann eher die Meldung. Mitarbeiter schauen sich wiederum im Mitarbeiterblog oder Magazin eher eine Grafik an, als dass sie Texte lesen.

infografic

Infografik erstellt mit infogr.am.

Das mit Abstand coolste und ausgefeilteste Tool ist hier infogr.am. Gesehen habe ich das erstmals bei Dominik Leitner. Spielereien sind damit super einfach möglich. Über Ulrike Langer habe ich das Open Source Tool Datawrapper kennengelernt. Damit lassen sich schnell einfache Grafiken erstellen. Interessant ist dieses deutsche Start-up allemal, wobei die Praxisbeispiele von Datawrapper in der „Chart Gallery“ (noch) wenig ansprechend sind. Hoffentlich tut sich da noch was, ansonsten ist wohl infogr.am immer die erste Wahl. Datawrapper wurde übrigens für das deutsche Bildungswerk der Zeitungen gebaut, das wiederum zum Bundesverband deutscher Zeitungsverleger gehört. Die Voraussetzungen wären also da, einen journalistisch wirklich überzeugenden Workflow und Output zu kreieren. Über Luca Hammer und seinem Blognetz-Projekt bin ich auf Gephi gestoßen. Mit diesem Tool lassen sich Netzwerken und komplexe Systeme visualisieren. Ich weiß zwar noch nicht genau, wie man das außeruniversitär einsetzen kann, aber spannend ist es auf jeden Fall.

Fazit: Am besten gefällt mir infogr.am, spezielle Netzwerkvisualierungen sind mit Gephi möglich und Datawrapper hat ein großes Potential für den Datenjournalismus.

Es machen nur wenige Leute. Trotzdem ist das Online-Synchronisieren von wichtigen Daten ein Muss! Warum? Weil Daten durch einen Hardwareschaden oder durch Diebstahl unweigerlich verloren gehen können. Wer das schon einmal miterlebt hat, weiß wie bitter das ist.

Sind die eigenen Daten sicher?
Mal ehrlich: Wer hat alle Daten vollständig gesichert, wenn der Computer plötzlich verschwindet oder die Festplatte zerstört wird? Backups mit einer externen Festplatte sind eine Idee, aber eine externe Festplatte wird wahrscheinlich gleich mitgestohlen. Daten immer wieder auf DVDs zu brennen ist eine andere Lösung, allerdings ist das ziemlich mühselig. Wer so wie ich Zugang zu einem FTP-Server hat, kann damit ganz einfach Daten zwischen lokalen PC und Internet synchronisieren lassen. Dazu braucht es natürlich die richtige Software. Die soll einfach funktionieren und nichts kosten. Nach längerem Suchen bin ich schließlich bei Allway Sync gelandet. Mit der Software kann man Ordner zwischen beliebigen Speicherplätzen synchronsieren und eben auch auf einen FTP-Server. Die Synchronisation soll in beide Richtungen funktionieren, meine Einstellung ist aber nur eine einseitige Synchronisation von PC zu FTP, da es bei beidseitiger Synchronisation Probleme gab. Für meine Zwecke reicht es aber und eine einseitige Synchronisation ist auch übersichtlicher. Die Synchronisationseinstellungen kann man im Bedarfsfall ja noch immer ändern.

Allway Sync Benutzeroberfläche

Synchronisationsdienste
Wer keinen Zugang zu einem FTP-Server hat, kann sich auch für fixfertige Dienste registrieren. Sehr bekannt ist der amerikanische Dienst dropbox. [Update, 24.01.2016]: Im ursprünglichen Artikel habe ich auch den Schweizer Service Wuala empfohlen, den gibt es aber leider nicht mehr.