Beiträge

Es gibt allen Grund zu lachen: Die Comedy-Show It’s Always Sunny in Philadelphia ist mit der siebten Staffel zurück. Eine der Hauptrollen wird vom großartigen Danny DeVito gespielt. Für zart besaitete Menschen ist die Show allerdings nichts. Denn die Grenzen des guten Geschmacks werden gerne und oft ausgelotet. Immerhin fehlt den Figuren jegliches moralische Gewissen und auch Anstand und Sitte kennen sie nicht. Eine tote Prostituierte wird da schon mal schnell entsorgt, oder der verliebte Pfarrer manipuliert und in den Ruin getrieben.

Copyright: FXNetworks

Family Guy
Zum Brachialhumor zählt auch Family Guy. Die Comicserie handelt vom geistig zurückgebliebenen und schwer übergewichtigen Peter Griffin und seiner Familie. Peter erlebt die absurdesten Dingen, die Serie spart nicht mit Seitenhiebe auf High-Society, Film- und Fernsehbranche. Genial auch die Figur des jüngsten Griffin-Familienmitglied: Stewie. Der ist zwar noch ein Baby, aber klüger als Albert Einstein, Niels Bohr und Stephen Hawking zusammen. So hat er etwa eine Zeitmaschine gebaut. Dafür scheint er nur einen Freund zu haben: Den sprechenden Familienhund Brian. Dass der als einziges Tier reden kann, wird aber nie thematisiert. Genausowenig wie seine häufigen Beziehungen zu Frauen, also Sodomie pur. Dem Publikum jedenfalls gefallen die schrägen Charaktäre: Die Serie läuft bereits in der zehnte Staffel und ein Ende ist nicht in Sicht. Ein Glücksgriff vom Schöpfer Seth MacFarlane.

Copyright: Fox

American Dad
Wobei mit Glück dürfte das nichts zu tun haben. MacFarlane sprudelt nur so von Ideen. So hat zeitgleich mit Family Guy auch seine zweite Comicserie „American Dad!“ wieder gestartet. Darin geht es um den etwas gefühlsarmen CIA-Agent Stan Smith. Der ist eingeschworener Republikaner und unglaublich waffennärrisch. Wie bei Family Guy gibt es so einige skurrile Figuren.  Vor allem der alkoholsüchtige wie schräge bisexuelle Alien Roger begeistert. Oder Klaus, ein Goldfisch indem das Gehirn eines ostdeutschen Schispringers verpflanzt wurde.

Copyright: Fox

Wer kennt das nicht? Die unangenehmen Dinge verschiebt man immer wieder, die Zeit füllt man derweilen mit nutzlosem aber unterhaltsamen. Prokrastination heißt das wissenschaftlich ausgedrückt. Und das geht mit nichts besser als Fernsehen. Als Student bietet sich prokrastinieren vorallem in der Prüfungswoche an. Ok, eigentlich nicht – aber egal. Natürlich braucht man immer neuen Stoff und der kommt – wie soll es anders sein – aus der USA.

30 Rock
30Rock ist eine Sitcom von Tina Fey, die davor bei Saturday Night Live mitgearbeitet hat. Die Story kurz und knapp: Im 30. Stock des Rockefeller Centers wird eine Live-Show für NBC aufgenommen, von der Liz Lemon (Tina Fey) die Chefautorin ist. Gute Ausgangslage um die Fernsehindustrie gehörig aufs Korn zu nehmen. Wer eine geistige Auszeit will und leichte Unterhaltung mag, kommt bei 30Rock voll auf seine Kosten. Ich brauchte ein paar Folgen, bis ich die Show mochte. Einige Sketches hätte man sich sparen können, andere sind dafür umso besser.

Cougar Town
Cougar Town ist auch eine neue Sitcom aus der USA. Hauptdarstellerin ist Courteney Cox, die man bereits aus der erfolgreichen Sitcom „Friends“ kennt. Cox spielt in der Serie eine attraktive 40-jährige Single-Mum: mit Ex-Ehemann, Freunde und allerlei männliche Bekanntschaften. Die Serie gehört nicht zu meinen Favorits, ist aber trotzdem empfehlenswert. Als 25-Jähriger gehöre ich wahrscheinlich auch nicht zur Zielgruppe.

Deadwood
Eher abraten würde ich vom HBO-Westerndrama Deadwood. Einerseits war ich nie so sehr ein Fan von Western, andererseits ist das Englisch in der Serie sehr schwer zu verstehen. Das kann man aber auch als Kompliment an die Schauspieler verstehen, die diesen argen Slang üben mussten. Zwar baut die Serie einige spannende Momente auf, wirklich mitgerissen von der Story wurde ich aber nicht.