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Alles neu macht der Sommer – ich habe den Hoster nach rund vier Jahren gewechselt und damit auch gleich eine neue Domain reserviert.

Ab nun ist der Blog neben efge.at auch unter www.10vor10.at [UPDATE: neu-neue Domain ist derfabian.at] erreichbar. Die alte Adresse werde ich  noch ein Jahr oder etwas länger betreiben und dann einstellen. Die Idee hinter dem Namen efge war einfach unverständlich, nämlich meine Initialen FG zu symbolisieren. EFGE war dann eine Notlösung, nachdem sich  zwei Buchstaben bei einer at-Domain nicht registrieren lassen und andere Variationen schon vergeben waren.

Nun aber wird alles besser werden. 10vor10 klingt weiß Gott nicht wie aufregend, aber der Name soll auf einen neuen Blog-Rhythmus hinweisen und mich selbst zum kontinuierlichen Bloggen motivieren: Jeden Sonntag um 9:50 Uhr möchte ich in Zukunft einen neuen Artikel veröffentlichen.

Denn mit dem Bloggen ist es so eine Sache, einerseits macht es Spaß, aber andererseits ist es auch Arbeit. Wenn ich mir selbst nicht mit diesem Zeitkorsett den nötigen Druck mache, dann schiebe ich das Bloggen immer wieder auf. Das soll es zukünftig nicht mehr spielen: Wir lesen uns wieder nächsten Sonntag um 10 vor 10! 🙂

Yippie! Mitmachen lohnt sich doch ab und zu: Über das Branchenmedium Horizont habe ich ein Stipendium für blog n‘ BUZZ der Buzz Marketing-Agentur ambuzzador gewonnen. Und hey, nachdem ich aus mehreren Workshops auswählen konnte, habe ich mich gleich für die Session zum Thema Content Creation Audio angemeldet. Klang für mich einfach spannend und nachdem ich mich damit noch nie so wirklich beschäftigt habe, wollte ich mich mal überraschen lassen. Am 4. Mai fuhr ich dementsprechend neugierig zum „The Hub„. Im Nachhinein kann ich sagen: Den Samstag habe ich gerne für den Workshop geopfert. Gerrit Maschek und Felix Wech, die beiden jungen Vortragenden, brachten eine Ladung voll Begeisterung und Freude für das Thema Podcasts mit. Eh klar, die Beiden sind ja auch selber sehr ambitionierte Podcaster.

Gemeinsames Lernen bei blog n‘ BUZZ zur Audio Creation.

Gemeinsames Lernen bei blog n‘ BUZZ zur Audio Creation. Ganz rechts die Vortragenden Felix und Gerrit.

Podcasts: Eine eigene Welt
Ich habe mir nach dem Workshop gleich ein paar Podcasts angehört. Eine persönliche Premiere, denn bisher habe ich mich damit gar nicht beschäftigt. Mein erster Eindruck: Die Welt der Podcasts ist wirklich eine ganz eigene und nicht mit der schreibenden Blogosphäre vergleichbar. Etwas Gesprochenes kommt einfach lockerer und humorvoller rüber als etwas Geschriebenes. Dafür besteht beim Reden viel eher die Gefahr ins Langweilige abzudriften, denn ein Text wird vom Autor (hoffentlich ;-)) mehrmals vorab gelesen, korrigiert und gekürzt. Beim Workshop sprach ich mit Gerrit auch kurz über die Podcasterszene.  In Österreich ist die ja sehr überschaubar und die Community lange nicht so stark vernetzt wie die der Blogger. Dass es im Internet viel mehr schreibende als redende Menschen gibt, liegt wohl auch an der höheren finanziellen Eintrittsschwelle. Denn wer eine oder gar mehrere Tonspuren in hoher Qualität aufnehmen möchte, der braucht schon gute Mikrophone, ein Mischpult, Kopfhörerverstärker, und, und, und. Ich denke, viele schreiben auch deshalb lieber, weil die technisch notwendigen Fähigkeiten für einen Podcast abschrecken. Dabei braucht es schon lange nicht mehr weiß Gott was für ein Know-how: Im Workshop haben wir innerhalb kurzer Zeit eigene Podcastbeiträge produziert und veröffentlicht. Die waren natürlich nicht perfekt und für richtig professionelle Audioproduktion braucht es wohl länger, aber es hat verdammt viel Spaß gemacht!

Fazit
Mit neuen Menschen ins Gespräch ist immer toll und ganz besonders dann, wenn sich damit auch gleich eine ganz neue Welt auftut. Rein von den Inhalten, hätte ich mich beim Workshop aber gerne noch intensiver mit technischen Feinheiten beschäftigt. Fairerweise muss man aber auch sagen, dass ich mit Audioproduktion schon während meines dreimonatiges Praktikum bei Radio Arabella zu tun hatte und ich dementsprechend schon kein Einsteiger mehr war. Ich habe im Workshop aber auch viel Neues erfahren, zum Beispiel kannte ich den Podcastdienst Podlove nicht.

Seit kurzem erstrahlt mein Blog in neuem Glanz. Mit WordPress war das ganz einfach und zeigt wie ausgereift und handlich dieses Content-Management-System ist. Ich habe einfach das Template ausgetauscht und zwar vom veralterten Mimbo auf Sight. Gefunden habe ich das Theme Sight übrigens auf dem offiziellen WordPress Blog, wo regelmäßig neue Templates vorgestellt werden. Und im Gegensatz zu Mimbo waren bei Sight noch weniger Eingriffe in das CSS notwendig, um mein kleines „Corporate Design“ mit den zwei Blautönen umzusetzen. Überhaupt habe ich das Gefühl, dass es für einen optisch gelungenen und individualisierten Blog immer weniger Programmierkenntnisse braucht. Das ist sehr erfreulich, weil das die Eintrittsbarrieren reduziert und dadurch Meinungsvielfalt gefördert wird.

Bisher basierte mein Blog auf dem Theme Mimbo.

Ansprechende Optik ist also beim Bloggen keine Herausforderung mehr. Schwieriger ist es eher gute und verständliche Texte zu verfassen, ansprechende Bilder herzustellen oder zu finden und überhaupt regelmäßig zu schreiben. Denn Bloggen ist nun mal mit viel Aufwand verbunden. Ich habe mir jedenfalls vorgenommen, jeden Sonntag einen neuen Eintrag zu präsentieren und bin schon gespannt, ob mir das neben Berufstätigkeit und dem Schreiben der Magisterarbeit gelingen wird.