Trend-Journalist Klaus Puchleitner betreibt einen privaten Blog und in einem Artikel schildert er seinen Arbeitstag nachdem Donald Trump die US-Wahlen gewonnen hat. Puchleitner beschreibt, wie hektisch es angesichts der Ereignisse in der Redaktion zugeht und er sodann seinen ersten Recherche-Auftrag bekommt: Finde heraus, ob die Wahl von Donald Trump Norbert Hofer im Bundespräsidenten-Wahlkampf helfen könnte.

Nunja, wenig Zeit zum Recherchieren und schwierige Fragestellung. Aus PR-Sicht spannend ist, was er dann schreibt:

Bevor ich als Rechercheur noch aktiv werden konnte, schickte die langjährige Beraterin von Ex-Kanzler Wolfgang-Schüssel mir ein Mail. Heidi Glück ist eine echte Auskennerin im heimischen Politik-Dschungel und besitzt eine formidable Beratungsagentur, sie hatte sich ganz automatisch Gedanken zu meinem Thema gemacht.

Zu aktuellen Themen Statements ausschicken gehört zwar zum 1×1 der PR, aber man sieht, wie effektiv das sein kann. Es trifft genau auf ein Bedürfnis. Ich kann mich ad hoc noch daran erinnern, wie ich noch zu Agentur-Zeiten für einen PR-Kunden Statements zur Präsentation des neuen iPhones ausgeschickt habe. Dank Zeitverschiebung irgendwann in der Nacht, aber die Aktualität hat gefruchtet und wurde auch mehrmals übernommen. Fazit also: PR-Erfolg hängt stark davon ab, den richtigen Zeitpunkt zu finden. Aktualität ist Trumpf.

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