Mannomann, da habe ich lange den Fehler gesucht: Plötzlich hat der Chrome Browser, aber auch Internet Explorer und Mozilla Firefox Schriften auf manchen Seiten ganz komisch angezeigt. Etwa in Trello oder Insightly war Schrift nur mehr sehr schwer lesbar. Aber auch bei manchen unter Windows laufende Programmen war das Problem feststellbar, auch wenn nicht so gravierend. Was ist die Ursache und die Lösung für dieses Problem?

Zuerst dachte ich, der Fehler liegt bei Windows 8, aber das Problem liegt vor allem bei der Schriftart Helvetica Neue. Die war auf dem PC installiert und zwar in den verschiedensten Varianten. Von sehr fein bis ultrafett. Und es scheint so, dass vor allem der Chrome Browser die sehr feine Helvetica zur Darstellung von gewissen Seiten hernimmt. Ich habe einfach die feinen Graduierungen der Helvetica unter „Schriftarten“ im Windowssystem gelöscht und seit dem läuft es wieder rund.

Wer gar nicht auf die feinen Helvetica-Schriftarten verzichten will, der kann auch auf den Opera Browser wechseln. Der ignoriert anscheinend den Befehl von Seiten, diese in Helvetica darzustellen. Ansonten gibt es unter Stichwort „Helvetica Neue Google Chrome“ genügend Tutorials die bei dem Problem helfen.

Ich habe mich nach einer privaten Anti-Virus Lösung für meinen PC und Smartphone umgesehen. Schlussendlich habe ich über den Online-Handelsplatz Rakuten eine Bitdefender-Lizenz für einen PC gekauft. Über Rakuten deshalb, weil es am günstigsten war. Mein ursprünglicher Plan gleich ein Paket für Smartphone und PC zu kaufen, habe ich wieder verworfen, weil ich auf Upselling-Angebote hoffe.

Die Preise in der Liste beziehen sich meist auf Gesamtpakete (Smartphone plus PC) und so wie ich sie im Internet durch googlen finden konnte. Da ich verschiedene Testversionen über Monate ausprobiert habe, können Preise oder andere Angaben bereits veraltert sein. Die Liste ist primär ein Notizzettel für mich der laufend aktualisiert werden soll, für Angaben übernehme ich keine Gewähr.

AVG Internet Security

AVG-Internet-Security-2016

Hat unmittelbar nach Installation eine Bedrohung gefunden, die von BitDefender nicht gefunden wurde.

Minus Point:
Schutz für Android (kostet ohne Werbung 9 Euro für ein Jahr), aber nicht für iPhone

An sich verlässliches Antivirus, aber ich hatte mit Microsoft Outlook 2013 und Microsoft Exchange Konto enorme Probleme. Outlook hat sich mit Aktivierung des Exchange-Kontos laufend aufgehängt. Nach Deinstallation von AVG war wieder alles gut.

Avira Antivirus
Preis: Free Antivirus (Pro mit Support, ohne Anzeigen, erweiterter Onlineschutz)

Erfahrung:

Selbes Thema wie bei AVG: Outlook 2013 hängt sich laufend auf und erst die Deinstallation von Avira konnte das Problem lösen.

IKARUS Anti-Virus plus Mobile Security
Preis für 2 Jahre/1 User: 47,60 Euro
plus Preis für 2 Jahre / User mobile Anti Virus: 12,60 Euro (insgesamt rund 50 Euro)
rund 50 Mitarbeiter

PRO:
Österreichisches Produkt
Anti-Virus-Programm lässt sich ein- und ausschalten über Rechtsklick in der Taskleiste (das finde ich sehr praktisch)

CONTRA:
Erkannte Schadsoftware, wo keine war. Auch laut Wikipedia hohe Fehlalarmquote.
Sehr komplizierter Shop/Bestellvorgang (sehr überarbeitungsbedürftig)
keine Firewall inkludiert

BITDEFENDER TOTAL SECURITY

bitdefender

Preis für 2 Jahre und bis zu 5 Geräte (inkl. mobile Endgeräte): rund 130 Euro
mehr als 650 Mitarbeiter

PRO:
Mehrfach ausgezeichnete Software
Preis
Firewall integriert

CONTRA:
Lässt sich nur über mehrfache Klicks temporär deaktivieren

Nice to have:
Eigener Cloud-Speicher

Schlussendlich habe ich mich für Bitdefender Total Security 2014 entschieden. Bestellt habe ich die Antiviren-Software übrigens über einen Rakuten-Shop, das kostete nur rund 19 Euro und war damit kostengünstiger als direkt über die Seite von Bitdefender zu bestellen.

Updates für Abo-Zeitraum vom 5. Juni 2015 bis 5. Juni 2016:

  • Das Programm hat meinen Computer crashen lassen und einen BlueScreen verursacht. Siehe hier. Das automatische Reparieren-Tool von Bitdefender hat das Problem aber lösen können.
  • Im Juli 2015 wurde bekannt, dass Hacker sich Zugriff auf Kundendaten verschaffen konnten. Die gestohlenen Passwörter wurden von BitDefender unverschlüsselt gespeichert. Siehe diesen Forbes-Artikel.
  • Weiterer schwacher Punkt: Trovigo hat sich auf meinem PC eingeschlichen und lies sich nicht mit Bitdefender beseitigen. Dazu brauchte ich wieder die Software Malwarebytes.
  • Passend zum Abo-Ende in 30 Tagen hat mir Bitdefender ein Verlängerungsangebot geschickt: Schutz für max. 3 PCs / 1 Jahr für rund 30 Euro (statt 70 Euro).

NORTON SECURITY
für 5 Geräte und 1 Jahr (mobile Engeräte inkl.): 45 Euro (mit Rabatt-Aktion)

Pro:
Sehr einfache Installation auf weiteren Geräten

Contra:
Hat bereits einen schlechten Ruf, ob heute noch zu Recht oder Unrecht, kann ich leider nicht beurteilen.
Letzter Platz beim Festplattenscan beim PC Magazin Vergleichstest 2015.

BullGuard
48 Euro für zwei Jahre (Rabatt-Aktion um die Hälfe)
Headquarter: London (Gegründet in Kopenhagen)

McAfee
Totalpaket kostet 90 Euro für ein Jahr
Über 7.000 Mitarbeiter / Tochter von Intel
Minuspunkt: Telefonnummer für Freischaltcode angegeben -> keinen PIN erhalten, ohne PIN ist mobile Anwendung nicht nutzbar.

Kaspersky

PRO:

lässt sich mit einem Click deaktivieren

CONTRA:

Preis hoch

ESET

PRO:

Europäisches Unternehmen (Slowakei/Bratislava)

gutes Preis-/Leistungsverhältnis

ein Paket für 3 Geräte (Android & Co.): 2 Jahre / rund 60 Euro

EMISOFT INTERNET SECURITY

Preis für 1 Computer  für 2 Jahre + 1 Jahr Mobile Security / rund 97 Euro
rund 25 Mitarbeiter, Sitz in Neuseeland

Pro:
Gegründet vom Österreicher Christian Mairoll, der jetzt in Neuseeland lebt.

TREND Micro Internet Security

Preis für Maximum Security (3 Devices):  / 1 Jahr / rund 50 Euro
Unternehmen wurde in den USA gegründet und hat heute ein weiteres Headquarter in Tokyo. Rund 5.000 Mitarbeiter.

PRO:
Gute Gegenüberstellung der Pakete.

CONTRA

Hatte Probleme beim Installieren – ging nicht, erst als ich Monate später wieder probiert habe, funktionierte es. Lästige Notifications am Smartphone.

Seit kurzem erstrahlt mein Blog in neuem Glanz. Mit WordPress war das ganz einfach und zeigt wie ausgereift und handlich dieses Content-Management-System ist. Ich habe einfach das Template ausgetauscht und zwar vom veralterten Mimbo auf Sight. Gefunden habe ich das Theme Sight übrigens auf dem offiziellen WordPress Blog, wo regelmäßig neue Templates vorgestellt werden. Und im Gegensatz zu Mimbo waren bei Sight noch weniger Eingriffe in das CSS notwendig, um mein kleines „Corporate Design“ mit den zwei Blautönen umzusetzen. Überhaupt habe ich das Gefühl, dass es für einen optisch gelungenen und individualisierten Blog immer weniger Programmierkenntnisse braucht. Das ist sehr erfreulich, weil das die Eintrittsbarrieren reduziert und dadurch Meinungsvielfalt gefördert wird.

Bisher basierte mein Blog auf dem Theme Mimbo.

Ansprechende Optik ist also beim Bloggen keine Herausforderung mehr. Schwieriger ist es eher gute und verständliche Texte zu verfassen, ansprechende Bilder herzustellen oder zu finden und überhaupt regelmäßig zu schreiben. Denn Bloggen ist nun mal mit viel Aufwand verbunden. Ich habe mir jedenfalls vorgenommen, jeden Sonntag einen neuen Eintrag zu präsentieren und bin schon gespannt, ob mir das neben Berufstätigkeit und dem Schreiben der Magisterarbeit gelingen wird.

Samsung Wave GT-S5800 mit Bada.

Seit zweieinhalb Monate besitze ich das Samsung Galaxy SIII. Wenig erfreulich: Ich musste es bereits zur Reparatur einschicken, anscheinend war die Platine defekt. Trotzdem bin ich über dieses Smartphone sehr happy und das liegt nicht nur an der überzeugenden Hardware.

Das Galaxy setzt nämlich auf das bekannte Betriebssystem Android von Google. Auf meinem Vorgängerhandy war hingegen Bada installiert, das wenig verbreitete, hauseigene Betriebssystem von Samsung. Nun ist Bada von Bedienung, Design und Stabilität gar kein schlechtes System, aber das alles ist nutzlos wenn es keine Apps dafür gibt. Unternehmen konzentrieren sich nun mal in erster Linie auf das iOS für das iPhone bzw. auf Android-Smartphones. Auf meinem Samsung Wave GT-S8500 funktionierten weder Google Maps noch Foursquare anständig, von speziell österreichischen Anwendungen ganz zu schweigen. Für mich war etwa besonders bitter, dass ich lange nicht quando von den Wiener Linien nutzen konnte. Ich fahre täglich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und da es ist einfach hilfreich, sich mobil über Abfahrtszeiten u.ä. informieren zu können.

Bada und Windows Phone
Überhaupt scheint Bada eine Totgeburt zu sein, denn das Betriebssystem wird zum einen nur von Samsung und zum anderen auch nur für deren Wave-Reihe verwendet. Das kann einfach nicht gut gehen, denn so schafft man keine kritische Masse. Daher kann ich jedem nur abraten ein Smartphone mit Bada zu nehmen, obwohl Samsung diese Handys besonders günstig her gibt. Genau das selbe Problem hat übrigens Windows Phone. Der Kauf der Nokia Phone-Sparte zeigt zwar, dass Microsoft hartnäckig um Marktanteile kämpft, trotzdem scheinen Android und iPhone in naher Zukunft uneinholbar.

Android und iOS werden weiterhin Markt dominieren
Das hat mehrere Gründe: Auf Android setzen bereits eine Vielzahl von großen Smartphone-Herstellern und so wurde laut Wikipedia weltweit erstmals 2010 mehr Android-Geräte verkauft als iPhones. Trotzdem wird kein Weg um iOS herumführen. Für Entwickler ist es nun mal entscheidend, dass sie Geld mit ihren Apps machen. Und da zeigt sich sich, dass iPhone-Besitzer spendierfreudiger sind als Android-Nutzer. Das liegt wahrscheinlich daran, dass sich für ein teures iPhone wohl besonders kaufkräftige Konsumenten entscheiden. iOS punktet also mit guten Umsatzschancen für Entwickler, Android mit Masse. Windows Phone, Bada oder BlackBerry haben da nur wenig entgegenzusetzen.

Das nenne ich mal Ironie: Heute wollte ich begeistert über mein neues Smartphone, dem Samsung Galaxy SIII, schreiben und genau am selben Tag gibt das Gerät seinen Geist auf. Geliefert bekam ich es übrigens erst am 31. Mai.

Völlig grundlos will sich das High-End-Mobiltelefon nicht mehr aufladen lassen. Egal welches Micro-USB-Ladekabel ich anstecke, zu Beginn wird eine graue Batterie mit Ladekreis angezeigt, danach tut sich einfach nichts mehr. Offenbar (Link 1) bin ich aber nicht der Einzige (Link 2) mit diesem Problem (Link 3), es dürfte sich hierbei also um einen gröberen Produktionsfehler handeln.

Das ist wirklich schade, denn an sich ist das Samsung Galaxy SIII ein echtes Schmuckstück. Nur, was bringt das alles, wenn die Hardware nicht passt und das Gerät nach eineinhalb Monaten zur Reparatur geschickt werden muss? Das darf bei einem rund 600 Euro (ohne Vertrag) teurem Gerät einfach nicht passieren. Zumindest Service und Reparatur müssen jetzt anstandslos und einwandfrei bei Samsung funktionieren, ansonsten sind sie mich als Kunden langfristig los.

Es gibt sie noch: Leute, die ratlos im Supermarkt stehen, weil der Einkaufszettel undeutlich geschrieben wurde oder gar verloren ging. Diese Spezies ist allerdings beim Aussterben, denn heute wird so etwas ganz gemütlich mit einer App am Smartphone erledigt. „To do list“-Manager sind aber nicht nur für den Einkauf nützlich, denn auch im Berufsalltag müssen immer häufiger immer mehr Aufgaben und Aufträge selbstständig organisiert werden.

Nur welche App ist wirklich gut? Für mich persönlich ist TeuxDeux unschlagbar. Der Vorteil des schweizerischen Tools ist die kalenderartige Darstellung. In TeuxDeux sind die Wochentage der Dreh und Angelpunkt der Aufgabenorganisation. Das unterscheidet dieses Tool stark von Konkurrenten wie Remember the Milk, die sich auf die leichte Handhabung und Darstellung von zeitunabhängigen Listen fokussieren.

Browseransicht von TeuxDeux

In meinem Berufs- und Studienalltag zeigt sich aber, dass in gut neunzig Prozent der Fälle die Aufgabenerledigung immer einem gewissen Tag zugeordnet werden kann und muss. TeuxDeux ist auch deswegen so angenehm, weil die Aufgaben, solange sie nicht abgehakt werden, automatisch in den nächsten Tag verschoben werden. Sollte also eine Sache mal nicht am gewünschten Tag erledigt werden, geht sie deswegen nicht verloren. Und falls man doch Aufgaben hat, die zu keinem Datum passen, dann kann man sie immer noch unter dem Punkt „Someday“ eintragen.

TeuxDeux ist wirklich ein traumhaft einfacher, verständlicher und sinnvoller Aufgabenmanager, der leider noch ziemlich unbekannt ist. Das App kann im Browser genauso wie auch am IPhone genutzt werden und glücklicherweise gibt es auch für Android-Handys eine Lösung.

Ivy bloggte ihre ganz persönliche Handy-Evolution. Ach das waren noch Zeiten, als man mit zweizeiligen Displays hantierte, aber mit den Handys auch Fußball spielen konnte. Jedenfalls eine nette Idee, da möchte ich natürlich um nichts nachstehen. Hier also die Liste meiner Phones.

Tja. Mein erstes Handy war schon aus der Mode, als ich es bekam. Besonders war es nicht, aber günstig – das hatte wiederum das Christkind, sprich meine Eltern, gefreut. Alle coolen Typen in der Schule spielten derweilen Snake auf ihren Nokias. Aber sehr robust war es, mein Philips Savvy.

Weil es so robust war, musste ich mich auch ziemlich lange damit zufriedengeben. Mein zweites Handy war das Motorola v3 razor. Klapphandy mit zwei Displays. Extrem edles Design, ansonsten einfach nur miserabel. Hat mich zu einem überzeugten Motorola-Gegner gemacht.

Das Siemens s65 war sehr widerstandsfähig. Manko: Die Tasten waren schlecht zu bedienen.

Das Handy mit dem klingenden Namen SonyEricsson k618i hat mich für damalige Verhältnisse eine ordentliche Stange Geld gekostet. Den Vertrag hatte ich bei A1 mit Vodafone. Alles in allem war es aber recht in Ordnung.

Schlussendlich doch: Auch ich habe einmal ein Nokia besessen. Von einem Freund neu abgekauft, weil der es nicht brauchte. War für mich allerdings nur ein Übergangshandy, danach telefonierte meine Mama damit.

Das Samsung Wave s8500 war mein erstes Touchscreen-Handy und damit hatte ich endlich auch die Möglichkeit unterwegs Mails, Nachrichten und Social Media zu nutzen. Für den Kauf gab es gleich mehrere Gründe: Von der Hardware schwärmten Blogs und Medien. Auch wichtig, da ich es ohne Vertrag gekauft habe: Es war günstig. Außerdem war es das erste Handy am Markt mit Samsungs eigenem Betriebssystem „Bada“. Mir gefiel die Idee einmal irgendwo ganz vorne mit dabei zu sein. Ein Fehler, denn die vorinstallierten Apps funktionierten mehr recht als schlecht und andere Apps gab es fast nicht.

Nachdem Samsung auch weiterhin Android-Phones produziert hat, war Bada schon im Vorhinein zum Scheitern verurteilt. Meine Lektion damals daraus: Es muss iOS oder Android sein. Deshalb kam ab diesem Zeitpunkt auch kein Windows Phone für mich mehr in Betracht.

Weiter ging es dann mit dem Samsung Galaxy S3, bestellt im Mai 2012. An sich ein gutes Smartphone, aber ich musste es einmal in der Garantiezeit zur Reparatur einsenden und dann nach gut zwei Jahren gab es wieder technische Probleme. Plötzlich hatte ich beim Telefonieren Aussetzer … Ich habe es aber gerne weiter für den Urlaub und zum Schnappschüsse machen verwendet, bis eine Arbeitskollegin das Phone ausborgte und es ihr dann gestohlen wurde.

Mein damaliges Arbeitshandy, vom Arbeitgeber bekommen, war ein iPhone 6S. Das funktionierte einwandfrei, den großen Hype um das Apple-Phone konnte und kann ich aber nicht nachvollziehen.

Das Google Nexus 5 von LG Electronics war ein richtig gutes Phone. Ich hatte mir zu dem Zeitpunkt bewusst ein älteres und damit günstigeres Smartphone gekauft. Bestellt habe ich das Phone Ende Juli 2014. Was ärgerlich war: Der Akku machte bald schlapp und hielt nicht mal mehr einen Tag durch.

Als ich die Chance dazu bekam, habe ich das iPhone in der Arbeit gegen ein Android und das HTC U11 ausgetauscht. Ich wollte ein Flagship-Smartphone, aber mal etwas anderes als Samsung Galaxy. HTC U11 war sehr ok, aber auch keine völlige Empfehlung.

Für zukünftige Smartphones wollte ich dann Arbeit und Privat in einem, also Dual-SIM, plus pures Android mit Android One.

Nachdem bei meinem HTC der Power-Button unlösbar klemmte, nutzte ich nur mehr das Arbeitshandy Moto G7 Play. Ein lower-end Phone und in fast jeder Hinsicht unbefriedigend, abgesehen von Dual-Sim.

Nokia 8.3 – Europäisch und Android One waren die ausschlaggebenden Kaufkriterien. Leider erwies sich das Nokia 8.3 als kompletter Reinfall. Nach weniger als einem Jahr musste ich es zur Reparatur einschicken, das Phone ließ sich nicht mehr laden.

Fast exakt ein Jahr nach Kauf vom 26.11.2020, funktioniert ein SIM vom Dual SIM nicht mehr, zudem gab es wieder ab und zu Ladeschwierigkeiten.

Leider ist das alte Nokia tot, HMD – die unter den Namen Nokia die Phones rausbringen – ist zumindest bei diesem Modell kein würdiger Nachfolger. So gerne hätte ich einen starken europäischen Phone-Hersteller, der in der Premium-League mitspielt.

Sony Xperia 5 II 5G

Gekauft am: 21.11.2021

AirBnB, Storify [Update: Storify was terminated in May, 2018] oder Paperlinks [Update 20.08.2019: Paperlinks doesn’t exist anymore]: Erfolgversprechende Online-Start-ups kommen üblicherweise aus den USA. Aber auch das ist im Wandel begriffen. Immer mehr vielversprechende Anwendungen kommen aus Europa und auch in Österreich tut sich was. Meist fernab von den etablierten Medien, denn nicht wenige Journalisten hassen dieses Internet.

Da wäre etwa die Firma Garmz GmbH, auf deren Website lookk.com können junge Kleidungsdesigner ihre Entwürfe online stellen und die User entscheiden ob sie gefallen oder nicht. Die beliebtesten Entwürfe werden schließlich von Garmz zur Produktion gebracht und verkauft, die Gewinne werden mit den Designern geteilt. [Update: Lookk gibt es nicht mehr, das Startup hat seine Pforten im Jahr 2013 schließen müssen. Mehr Infos hier.]

Besonders richtungsweisend finde ich die Arbeit der Wikitude GmbH, die sich mit augmented reality beschäftigt. Für mich eines der Zukunftsthemen schlechthin. Mit dem Wikitude World Browser kann man etwa Denkmäler fotografieren, die Software erkennt diese und die passenden Informationen werden von der Wikipedia auf das Handy geladen. Denkbar sind natürlich aber auch ganz andere Anwendungen: Man fotografiert etwa ein Hotel und bekommt Bewertungen dafür angezeigt oder eine Einkaufsstraße und erfährt wo man besonders günstig einkaufen kann. Die Firma hat ähnlich wie Garmz schon große Erfolge gefeiert und ist in der Branche international bekannt – von einem „Start-up“ kann man da wohl nicht mehr sprechen. (Wobei: Ab wann ist eigentlich ein Start-up kein Start-up mehr?)

Ganz sicher noch ein Start-up ist courseticket.com. Das Wiener Unternehmen versteht sich als eine soziale Buchungs-Plattform für Aus- und Weiterbildungskurse. Trainer und Kursanbieter stellen ihre Angebote online, die Benutzer können diese dann bequem buchen und anschließend bewerten. Weitere Features sind Wartelistefunktion und Terminplaner, das verspricht zumindest das nette Werbevideo. Finanziert werden soll das Ganze mittels Werbepartner. Das Kursangebot wird zwar ständig ausgebaut, ist aber momentan noch sehr überschaubar. Ein gutes Angebotssortiment hat man allerdings schon für WU-Studenten, die sehr vom neuen Service profitieren könnten.

Es machen nur wenige Leute. Trotzdem ist das Online-Synchronisieren von wichtigen Daten ein Muss! Warum? Weil Daten durch einen Hardwareschaden oder durch Diebstahl unweigerlich verloren gehen können. Wer das schon einmal miterlebt hat, weiß wie bitter das ist.

Sind die eigenen Daten sicher?
Mal ehrlich: Wer hat alle Daten vollständig gesichert, wenn der Computer plötzlich verschwindet oder die Festplatte zerstört wird? Backups mit einer externen Festplatte sind eine Idee, aber eine externe Festplatte wird wahrscheinlich gleich mitgestohlen. Daten immer wieder auf DVDs zu brennen ist eine andere Lösung, allerdings ist das ziemlich mühselig. Wer so wie ich Zugang zu einem FTP-Server hat, kann damit ganz einfach Daten zwischen lokalen PC und Internet synchronisieren lassen. Dazu braucht es natürlich die richtige Software. Die soll einfach funktionieren und nichts kosten. Nach längerem Suchen bin ich schließlich bei Allway Sync gelandet. Mit der Software kann man Ordner zwischen beliebigen Speicherplätzen synchronsieren und eben auch auf einen FTP-Server. Die Synchronisation soll in beide Richtungen funktionieren, meine Einstellung ist aber nur eine einseitige Synchronisation von PC zu FTP, da es bei beidseitiger Synchronisation Probleme gab. Für meine Zwecke reicht es aber und eine einseitige Synchronisation ist auch übersichtlicher. Die Synchronisationseinstellungen kann man im Bedarfsfall ja noch immer ändern.

Allway Sync Benutzeroberfläche

Synchronisationsdienste
Wer keinen Zugang zu einem FTP-Server hat, kann sich auch für fixfertige Dienste registrieren. Sehr bekannt ist der amerikanische Dienst dropbox. [Update, 24.01.2016]: Im ursprünglichen Artikel habe ich auch den Schweizer Service Wuala empfohlen, den gibt es aber leider nicht mehr.

Wer bloggt, liest auch andere Blogs. Das ist ein ehrenes Gesetz, denn automatisch wird man immer mehr in die Blogosphäre hineingezogen. Mit der Zeit macht es richtig Spaß immer wieder neue Blogs zu entdecken.

Meine Favoriten sind:

Kobuk

Kobuk ist ein Medienwatchblog, Vorbild ist der bekannte deutsche BildBlog. Es werden Verfehlungen und versteckte Kampagnen von Medien aufgezeigt. Betreut wird der Blog hauptsächlich von Helge Fahrnberger.  Da Helge auch ein Lehrveranstaltung in Publizistik- und Kommunikationswissenschaft anbietet, arbeiten Wiener Publizistikstudierende auch mit.  So habe  ich selbst einige Artikel geschrieben.

 

Nömix

Ähnlich zu kobuk.at ist der Blog von nömix. Unterhaltsam werden da Verirrungen und Schreibfehler der Tageszeitungen aufs Korn genommen. Für Medieninteressierte ein Pflichtblog!

 

zurPolitik

Bekannt in der Bloggerszene ist auch der Gemeinschaftsblog von zurpolitik.com. Initiator ist Politikwissenschaftstudent Tom Schaffer, der auch für derstandard.at arbeitet. Politik ist ein sehr konträres Thema, auch wenn ich nicht immer mit den Meinungen der Blogger übereinstimme, sind diese trotzdem meist gut fundiert. Den Blog zeichnet die hohe Qualität des Schreibstils aus.

 

digitaljournal

Neuigkeiten über die digitale Welt erfährt man in diesem Subblog von zib21.com. [Update: Der Blog besteht nur mehr aus einem Hinweis, dass es ihn nicht mehr gibt.]

Wie bei kobuk.at, erarbeitet Eberhard Lauth gemeinsam mit Studierende die Inhalte, die das im Rahmen einer Lehrveranstaltung aus Publizistik- und Kommunikationswissenschaft machen dürfen.

 

Blog Lehofer

Hier schreibt Hans Peter Lehofer, ehemaliger Chef der KommAustria, Österreichs wichtigster Regulierungsbehörde. Im Blog geht es laut Eigenbeschreibung um Telekom- und Rundfunkrecht. Unglaublich ist die Fülle an hochwertigen Informationen, auch zu verwandten Rechtsgebieten. Natürlich handelt es sich hier um ein besonderes „special interest“-Thema, für Interessierte führt aber kein Weg an diesem Blog vorbei!

Am 21.12.2009 veröffentlichte ich meinen ersten Blogeintrag. Wirklich „gebloggt“ habe ich aber auch lange danach nicht. Denn nur in katastrophal langen Abständen veröffentlichte ich neue Artikel. Leider schreibe ich auch heute noch unregelmäßig, womit ich sehr unzufrieden bin. Damit geht es mir allerdings wie den meisten Bloggern, denn Schreiben macht Spaß, ist aber auch ein hartes Geschäft und man muss erst die Routine erlernen. Trotzdem möchte ich auf meinen Blog nicht mehr verzichten. Das hat auch mit den Idealen zu tun, die ich mit bloggen verbinde.

Schon als Jugendlicher war ich von der Wissensverteilung und -verbreitung fasziniert. Ich habe jetzt noch ein Bild im Kopf, das Studenten im Mittelalter zeigt, die gerade einer „Vorlesung“ lauschen.

Im Mittelalter gab es nur wenige Klosterschulen und noch weniger Universitäten. Wissen war nur schwach institutionalisiert und nur wenigen Menschen vorbehalten. Seitdem hat sich viel getan. Unser Wissen hat sich verändert, genauso wie die Strukturen und Rahmenbedingungen mit denen wir dieses Wissen erfahren. Im Mittelalter war Wissen eine knappe Ressource, heute bietet das Internet ein Meer an Informationen. Und die Entwicklung geht rasant weiter. Oft wundere ich mich, dass nicht noch deutlich auf diese radikale Änderung aufmerksam gemacht wird. Früher diskutierte ich mit Freunden über ein historisches Ereignis und manchmal stritten wir auch, wer nun die richtigen Fakten weiß. Oft gingen wir ohne ein befriedigendes Ergebnis auseinander, weil jeder seinem Erinnerungsvermögen glaubte, aber niemand den Beweis erbringen konnte. Heute kann man mit dem Smartphone in der Wikipedia nachschauen und hat sofort die Antwort. Keine Diskussionen mehr. Die Fakten – also das Wissen – sind mobil verfügbar.

Das Internet – dieser Ozean an Informationen – hat aber den Nachteil, dass vieles Wichtiges untergeht und Unwichtiges hochgespült wird. Das Netz wird zunehmend größer und mit wachsender Größe gibt es Programme und Anwendungen die im Chaos Ordnung schaffen sollen. Danach besteht auch ein großer Bedarf, Google mit seiner Suchmaschine gilt nicht umsonst als zweitwertvollste Marke der Welt. Trotz des Erfolges von Google bin ich überzeugt: nichts kann so gut die Welt ordnen und kategorisieren wie der Mensch. Je mehr Menschen sich aktiv beteiligen umso besser. Die sogenannte Schwarmintelligenz ist mächtiger als jeder Algorithmus. Blogs verstehe ich in diesem Sinne. Blogs sollen das Wissen mehren, weil jeder etwas weiß – er muss es nur preisgeben wollen! Genauso wichtig wie die Wissensvermehrung sind aber auch die Hinweise auf bereits vorhandene Informationen. Auch das ist Aufgabe eines Bloggers: Der Blogger soll die Spreu vom Weizen trennen. Denn „Wissen ist Macht“. Das ist zwar ein abgelutschtes Statement, aber trotzdem richtig. Wissen soll daher möglichst vielen Menschen zur Verfügung stehen und nicht nur einer kleinen Elite. Das Internet macht es möglich, dass jeder dazu einen Beitrag liefern kann. Auch ich will das tun.

Bild: Wikipedia | GNU Free Documentation License

Er beschreibt sich als schwierigen Menschen mit großem Selbstzweifel – und zugleich erzählt er über das große Interesse, das ihm die Leute entgegenbringen. Luca, einer der bekannten österreichischen Blogger, schrieb eine Replik [Update 23.10.2019: Der Artikel ist nicht mehr aufrufbar] auf einen Blogeintrag von Monika auf kathmography.com.[Update 18.04.2014: Der ursprüngliche Beitrag von Monika ist nicht mehr online verfügbar.]

Die sinnierte darüber, ob Blogger Perfektion heucheln und dabei ihre Schwächen verschweigen. Lucas Replik scheint andere Blogger inspiriert zu haben und auch mich brachte das zum Nachdenken. Er schreibt

Ein Grund warum ich manchmal perfekter wirke, als ich bin, ist dass viele Macken in nicht so bekannte Kanäle ausgelagert werden. Auch wenn ich, nachdem ich die Firma hinter mir gelassen habe, wieder begann hin und wieder etwas emotionales fallen zu lassen. Oder zumindest persönlichere Dinge. Die schon fast weg waren. Weil ich selbst bei anderen gerne mehr mitbekomme, als nur womit sie sich auf einer rein beruflichen Ebene beschäftigen. Alleine weil ich an diese rein berufliche Ebene nicht glaube.

Mehr Emotionales und Persönliches, weil man das auch gern bei anderen Menschen mitbekommt. Diese Überlegung stimmt. Blogs erhalten oft dann besonders viel Resonanz, wenn der Blogger uns tief in seinen Abgrund blicken lässt. Der Blogger sozusagen als Ticketverkäufer seiner emotionalen Achterbahn, wo die Leser je nach Belieben ein- und aussteigen können. Genauso funktionieren Realityshows im Fernsehen, nur werden die Emotionen dort professionell verwertet. Klar, auch ich lese oft lieber über Gefühlswelten als etwa über Urheberrecht. Im Web suchte ich sogar nach Lebensgeschichten, die mich bewegen würden. Ein Heißhunger auf Emotionen also. Das Leben besteht ja auch aus Emotionen. Emotionen treiben uns Menschen voran. Emotionen sind bestimmend. Emotionen sind attraktiv. Emotionen sind gefährlich.

Die Maske, die sie so sehr pflegte

Ich kenne flüchtig eine Frau die sich angriffslustig, selbstbewusst und bestimmend gibt. Eine Frau, die mir etwa einfach das Wort abschnitt, wenn ihr nicht passte, was ich sagte. Zufällig bin ich auf ihren privaten Blog gestoßen. Auch zufällig weiß ich, dass es ihrer ist, denn sie schreibt nur mit Namenskürzel. Sie schreibt dort wie schamhaft und verstörend es war, am nächsten Morgen – noch betrunken – neben jemanden aufzuwachen vor dem sie sich ekelte. Sie schreibt dort über ihre argen Selbstzweifel, Liebeskummer und Depressionen.

Meine Sichtweise ihr gegenüber hat sich dadurch sehr geändert. Zuvor hatte ich mich über ihre starken Ansagen einfach nur geärgert, jetzt sehe ich das als Zeichen innerer Unsicherheit. Ihr wäre es aber bestimmt lieber, wenn ich mich weiter nur ärgern würde. Ich denke, man sollte sich ganz grundsätzlich Gedanken machen, was man von sich selbst preisgeben möchte. Nicht alle Gedanken sind für alle Menschen gedacht. Für mich ist klar: Meine Gefühle teile ich nur mit Menschen, die mir Nahe sind und das von Angesicht zu Angesicht. Ich bin im digitalen Leben ein emotionaler Eremit – und das ist gut so.