Wie schaut die Zukunft der Softwareentwicklung aus? Wird Open Source dazugewinnen, oder gibt es die gegenteilige Bewegung, dass immer mehr Software proprietär entwickelt wird?

Als die Festplatte meines Laptops plötzlich nicht mehr ging, hätte ich fast alles verloren. Vor allem Fotos und die damit verbundenen Erinnerungen wären weg. Ich konnte am Ende einen guten Teil der Daten noch retten, aber für mich war es ein Schuss vor dem Bug: Kümmere Dich um ein ordentliches Backup! Gesagt getan, aber so leicht ist es dann auch nicht mit den unzähligen Möglichkeiten am Markt. Cloud-Speicher? NAS? OwnCloud? Externe Festplatte? Ich habe viel ausprobiert und glaube jetzt eine feine Lösung gefunden zu haben.

Cloud & eigene Festplatten

Bevor überhaupt Daten gesichert werden können, muss erst einmal klar sein, wie Daten gespeichert werden. Ich habe in meinen selbst zusammengebauten PC drei Festplatten verbaut. Auf der schnellen SSD (Lokaler Datenträger C) sind Windows und alle Programme installiert, die ich benütze. Mehr nicht.

Fotos sind meine speicherintensivste Aktivität. Weite Dateien sind meine Dokumente vom Studium, Job, Finanzen, udgl. Dokumente und Fotos liegen gemeinsam auf der zweiten Festplatte. Die dritte Festplatte ist mit 4TB die größte und nennt sich Backup.

Meine Tools

  • Backup and Sync from Google kombiniert mit einem Google One Abo für 100GB Speicherkapazität auf der Google Drive
  • Acronis True Image Backup um €42,92 ohne Cloud Abo.

Mit Google synchronisiere ich die Festplatte Nr. 2 mit Fotos und Dokumenten. Fotos landen dabei automatisch auf Google Fotos. Die Fotos werden von Google etwas komprimiert, dafür verbrauchen sie aber dann gar kein Speichervolumen von meinem Paket. Für mich völlig ok, denn die Originale werden sowieso nochmal lokal gesichert.

Ich weiß, die Nutzung von Google-Diensten ist immer so ein Thema. Allerdings kann ich so ganz einfach Fotos als auch Dokumenten teilen, verwalten und auch von unterwegs bearbeiten. Etwa mit Smartphone in der Straßenbahn, vom PC im Büro, oder mit dem Laptop meiner Eltern in Kärnten. Das ist sehr praktisch und für mich ist der Tausch ok, dass Google meine Daten anonymisiert für personalisierte Werbung ausliest.

Cloud-Lösungen können aber nur bedingt als Backup dienen. Man denke nur an Randsomware. Werden die Daten am Computer verschlüsselt, werden diese auch auf die Cloud synchronisiert und damit sind die Daten weg. Hier kommt bei mir Acronis ins Spiel.

Acronis bietet spezialisierte Backup-Software an. Größter Vorteil: Es werden mehrer Backups erstellt und man kann damit seine Daten auch zu einen früheren Wiederherstellungspunkt zurücksetzen. Ich habe nun eingestellt, dass die Daten der ersten zwei Festplatte auf die dritte Festplatte wöchentlich und automatisch gesichert wird. Zudem speichere ich mit der externen Festplatte einmal im Monat alle Daten nochmal ab und nehme diese Festplatte mit ins Büro. Damit sind die Daten auch dann noch wiederherstellbar, wenn jemand in die Wohnung einbricht und den gesamten Computer mitnimmt.

Fazit

Mit diesem Setup, glaube ich, relativ sicher zu sein. Blöd ist nur, wenn ich die manuelle Arbeit – externe Festplatte – vergesse. Hier bin ich als Mensch das größte Risiko. Da ich versuche möglichst umweltfreundlich zu leben, habe ich Festplatten aus alten Computern aus- und bei mir eingebaut. Dabei besteht aber die Gefahr, dass diese Probleme verursache und so ist mir schon einmal eine alte Festplatte eingegangen. Deshalb gilt auch ab jetzt: Vor dem Einbau einer gebrauchten Festplatte, erstmal die Sektoren prüfen.

Flickr ist wohl einer der bekanntesten und ältesten noch bestehenden Photosharing-Plattformen im Internet. UX und Features des US-amerikanischen Dienst haben wir schon immer gefallen, doch als Teil von Yahoo kam auch Flickr ordentlich ins Strudeln. Seit April 2018 besitzt nun SmugMug die Plattform und rührt ordentlich um.

Ich bin gespannt ob sie es schaffen, Flickr wieder zur alten Stärke zurückzuführen. Genug Erfahrung hätte die Firma. SmugMugs Zielgruppe sind Fotografen, die schnell und einfach eine Portfolio-Webseite erstellen und ihre Fotos und Dienstleistungen vermarkten wollen.

Riskante Strategie

Dabei fährt SmugMug eine interessante Strategie. Das Management kündigte im November an, dass Free User in Zukunft nur mehr 1.000 Bilder hochladen können und nicht wie bisher ein Terabyte an Datenspeicher zur Verfügung haben. Ab den 8. Jänner 2019 werden zudem Fotos von Free Usern gelöscht, die schon über 1.000 Bilder gespeichert haben.

Ich bin gespannt wie erfolgreich dieser Move sein wird und würde gerne Zahlen wissen, wie viele Free User auf Pro gewechselt haben als auch wie viele User dem Dienst nun den Rücken kehren. Ich selber hatte auch über 1.000 Fotos auf Flickr gespeichert. Eine ganze Menge, aber das lag einfach daran, dass PC und Smartphone alle Fotos auf Flickr synchronisiert haben. Etwas, das Yahoo aktiv beworben hat, passend zur damaligen Strategie möglichst viel Traffic zu generieren. In den vergangenen Monaten habe ich alle Fotos heruntergeladen, gesichert und hunderte meiner Fotos gelöscht, sodass heute nur mehr meine „Best Shots“ auf Flickr zu finden sind.

Meine Hoffnung: Weniger Fotos, höhere Qualität, mehr Fotophile

Flickr geht damit bewusst einen anderen Weg als etwa Instagram, Google Photos oder Imgur. Der neue Chef Mac Askill will damit Flickr wieder mehr zur Plattform „Von Fotografen für Fotografen“ machen. Eine gute Entscheidung, denn er macht die Zielgruppe spitz, kann diese besser bedienen, und so einfacher ein nachhaltiges Geschäftsmodell abseits von Werbeeinschaltungen aufbauen. Natürlich sorgt das Downgrading für zum Teil weinerlichen Beschwerden bei der Community, aber Flickr wird es gut tun, wenn alle Leute wegfallen, die die Plattform nur als kostenlosen Onlinespeicher für ihre Schnappschüsse genützt haben, egal von welcher Qualität die waren.

Ich sehe das bei mir, mit der neuen Beschränkung konzentriere ich mich darauf, nur gute Fotos hochzuladen. Hoffentlich setzt dieser Effekt auch bei anderen Usern ein. Denn bei Flickr ist noch immer so, dass man unter viel Müll erst die richtig guten Fotos suchen muss. Flickr leidet also nicht an zu wenig sondern an zu viel an Fotos. Sinn und Zweck von Flickr sollte nicht der Datenspeicher sein, sondern der Austausch und Inspiration in der Community.

Darum frage ich mich, ob es nicht sogar besser wäre, wenn Flickr bei Free User keine Kommentare und Chats erlaubt, und die Funktionen erst in einem kostengünstiges Basic User Modell für beispielsweise 5 Dollar im Jahr freigeschaltet werden. Ich glaube, so würde man auch den Spam besser in den Griff bekommen. Das wäre aber natürlich ein noch radikalerer Schritt, mit viel Empörung bei der Community inklusive. Den ego-schmeichelnden Zugriffszahlen für die Fotografen tut es wahrscheinlich auch nicht gut.

Flickr vs 500px

Darum sehe ich mit gewisser Hoffnung und Optimismus der Zukunft von Flickr entgegen. Größte Herausforderung: Durch die jahrelange Schwäche von Flickr ist mit 500px ein Konkurrent entstanden, der auch eine Plattform für (halb-)professionelle Fotografen anbietet. Laut Similarweb hat Flickr gegenüber 500px bei den Visits zwar noch deutlich die Nase vorne, dafür finde ich über 500px einfacher hochwertige Fotos. Es wird interessant, wer hier langfristig das Rennen macht.

Achja, zum Abschluss, wer mir auf Flickr folgen möchte, bitte hier entlang.

Wer viel mit Daten und Web-Services arbeitet, kennt das Problem: Daten im CSV werden in einer Wurst und getrennt durch Beistriche dargestellt. Nun kann man mit Excel via „Text in Spalten“ das auftrennen, aber dabei ergeben sich auch immer mal Ärgernisse.

Offenbar ist das Problem, dass wir in Europa für Dezimalzahlen das Komma verwenden und für List Separator den Punkt, während es die US-Amerikaner genau umgekehrt machen. Und deshalb gibt es hier eine elegante Lösung, die hier mit Bildern beschrieben wird.

 

Kurzfassung:

  1. Gehe zu Start | Systemsteuerung | Zeit, Sprache und Region
  2. dort auf Datum, Uhrzeit- oder Zahlenformat ändern.
  3. Click auf Weitere Einstellungen
  4. Für Dezimalkennzeichen einen Punkt eingeben
  5. Für Listentrennzeichen ein Komma eingeben.

 

FERTIG! 🙂

Mein erster Self-Build PC. Es hat Spaß gemacht sich mal ein bisschen intensiver mit der Technik auseinanderzusetzen.

Ich habe manchmal das Problem Text von einem PDF kopieren und dann in Word bearbeiten zu müssen. Nun übernimmt aber Word die Layoutvorgabe vom PDF und setzt die Zeilenumbrüche so, wie sie im Original waren. Das ist oft nicht gewünscht. Alle Zeilenumbrüche händisch zu löschen, kann aber sehr umständlich sein.

In Word kann man aber auch mit „^p“ nach Zeilenumbruch suchen und durch ein Leerzeichen ersetzen lassen. Am besten betreffenden Text markieren „Strg + F“ und beim Suchfenster, beim kleinen Pfeil rechts oben, au Ersetzen klicken und dann auf „Alle Ersetzen“ klicken.

 

 

Aus Lust und Laune habe ich einen Fotokurs bei Reinhard Gattinger besucht, der sich gemeinsam mit seiner Frau auf Hochzeitsfotografie spezialisiert hat. An zwei Tagen haben wir über technische Basics bis zur Bildkomposition alles im Überblick bearbeitet. Die Übung mit einem Faltdiffusor ist mir ganz besonders in Erinnerung geblieben. Wenn man im Freien fotografiert und die Sonne schon hoch steht, wird das Licht „hart“ und erzeugt Schlagschatten beim Porträtierten. Der Diffusor streut das Licht nun so, dass es weicher auf dem Gesicht auftrifft.

Wie riesig die Unterschiede sind, zeigen diese beide Übungsfotos, die einmal mit und einmal ohne Diffusor aufgenommen wurden. In dem Fall stand die Sonne rechts von der Porträtierten. Eine dritte Person hat den Diffusor zwischen ihrem Gesicht und der Sonne positioniert.

Die bereits hochstehende Sonne sorgt für ein hartes Licht. Es entstehen starke Licht-Schatten-Kontraste.

Die bereits hochstehende Sonne sorgt für ein hartes Licht. Es entstehen starke Licht-Schatten-Kontraste.

 

Der Einsatz des Diffusors reduziert die Schlagschatten-Bildung.

Der Einsatz des Diffusors reduziert die Schlagschatten-Bildung.

 

Hinweis: Um den Link zum Faltdifussor handelt es sich um einen Affiliate-Link.

Problem:

Nach Neuaufsetzen des PCS mit Windows 10 konnte ich mich nicht mehr über Windows Explorer auf unseren NAS-Server einloggen. Folgende Meldung erhielt ich:

Auf \\192.168.114.120 kann nicht zugegriffen werden. Sie haben eventuell keine Berechtigung, diese Netzwerkressource zu verwenden. Wenden Sie sich an den Administrator. des Servers, um herauszufinden, ob Sie über Berechtigungen verfügen.

Eine angegebene Anmeldesitzung ist nicht vorhanden. Sie wurde gegebenenfalls beendet.

Passwort und Benutzername stimmten aber.

 

Ursache:

 

Beim Neuaufsetzen habe ich für die Anmeldung am PC statt Kennwort auf PIN gesetzt. Dieser PIN erzeugt anscheinend das Problem zwischen Windows und NAS.

 

Lösung:

Änderung der Standardanmeldung auf Kennwort. Damit funktioniert der Zugang zu \\Diskstation wieder.

Seit kurzem experimentiere ich mit dem Vivaldi Browser. An dem Browser gefällt mir vor allem, dass er in Europa, Norwegen, entwickelt wird, auch wenn er auf Chromium, also dem Quelltext von Google aufbaut. Dafür funktionieren angenehmerweise aber auch alle Chrome-Erweiterung für Vivaldi.

Ich versuche immer möglichst effizient zu arbeiten. Deshalb ist mir besonders wichtig, schnell mit dem Browser navigieren zu können. Am wichtigsten ist mir dabei das Tab-Management. Hier meine wichtigsten Shortcuts für Vivaldi:

  1. Strg + W = Tab-Fenster schließen
  2. Strg + 1 = Gehe zum ersten Tab-Fenster. Strg + 2 = zweites Tab-Fenster, usw. usf.
  3. Strg + T = Öffnet neus Tab-Fenster

 

 

 

Das war mal ein seltsamer Fehler: Plötzlich funktionierte das Drag & Drop in Outlook 2013 nicht mehr. Lösung: Im aktiven Outlook mehrfach die Esc-Taste drücken, dann ging es plötzlich wieder. Genauere Anleitung in Englisch hier.

Eine gute automatisierte Hilfe ist auch das Outlook Repair Tool.