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Vor kurzem habe ich einen Artikel für Medianet über die journalistische Nutzung von Google+ Hangouts on Air geschrieben. Mit diesem Tool können Videokonferenzen live im Netz übertragen werden und sind anschließend auf YouTube abrufbar. In Österreich machte erstmals das „Die Presse“-Karriere davon journalistisch Gebrauch. Gemeinsam mit der jungen Berufsorientierungsplattform Whatchado wurden die „Career Hangouts“ ins Leben gerufen. In der ersten Runde stellte sich Verbundchef Wolfgang Anzengruber den Fragen von sechs jungen Studenten. Ich finde es sehr spannend, dass ein so bekannter Manager bei diesem journalistischen Experiment mitmacht und sich da einfach mal vor Computer und Webcam setzt.

 

 

Mein Text dazu wurde leider nicht als eigener Webartikel veröffentlicht, allerdings wird jede Zeitungsausgabe von Medianet auf Issuu geladen. Wer also mehr über Google+ Hangouts on Air erfahren will, wie es Ressortleiter Nikolaus Koller beim ersten „Career Hangout“ ergangen ist und was die RTR rechtlich dazu meint – hier klicken und auf Seite 13 blättern.

Während der Recherche bin ich übrigens auf einen Blogeintrag von Natascha Ljubic gestoßen. Die fünf beschriebenen Beispiele für Hangouts in der Unternehmenskommunikation sind sehr empfehlenswert. Vor allem Arnold Schwarzeneggers Biographievorstellung ist sehr unterhaltsam. In der Auflistung fehlt allerdings noch der streitbare Thomas Knüwer, der mit seiner Sendung „Das Digitale Quartett“ zu den Vorreitern in Deutschland zählt.

Na, das hat Adobe so richtig verbockt: Firefox erinnert mich daran, dass das Flash Player-Plugin ein Update braucht und ich lade mir auch gleich die aktuelle Version runter.  Installieren wollte sich der Player aber nicht lassen und gab wir zu verstehen:

Unable to load application configuration

Tja, ein Blick auf den Filename der Flash Player Version machte mich stutzig: „install_flashplayer11x32_mssa_aih.exe“ hieß der nämlich. Schätzungsweise dürfte mir Adobe immer die 32-bit Version für Windows angeboten haben, ich habe allerdings Windows 7 64-bit.

Die Lösung für diese Problem ist dieser Link: http://helpx.adobe.com/content/help/en/flash-player/kb/installation-problems-flash-player-windows.html#main-pars_header

Dort habe ich mittels Klick auf „Flash Player Plug-in (All other browsers)“ den Player erneut heruntergeladen und installiert. Zwar war damit das Flash Player-Plugin erst einmal deinstalliert, aber die Neuinstallation desselben funktionierte dann via Firefox einwandfrei. Einem professionellen Softwarekonzern wie Adobe sollte so ein Fehler trotzdem nicht passieren.

Seit kurzem erstrahlt mein Blog in neuem Glanz. Mit WordPress war das ganz einfach und zeigt wie ausgereift und handlich dieses Content-Management-System ist. Ich habe einfach das Template ausgewechselt und zwar vom veralterten Mimbo auf Sight. Gefunden habe ich das Theme Sight übrigens auf dem offiziellen WordPress Blog, wo regelmäßig neue Templates vorgestellt werden. Und im Gegensatz zu Mimbo waren bei Sight noch weniger Eingriffe in das CSS notwendig, um mein kleines „Corporate Design“ mit den zwei Blautönen umzusetzen. Überhaupt habe ich das Gefühl, dass es für einen optisch gelungenen und individualisierten Blog immer weniger Programmierkenntnisse braucht. Das ist sehr erfreulich, weil das die Eintrittsbarrieren reduziert und dadurch Meinungsvielfalt gefördert wird.

Bisher basierte mein Blog auf dem Theme Mimbo.

Ansprechende Optik ist also beim Bloggen keine Herausforderung mehr. Schwieriger ist es eher gute und verständliche Texte zu verfassen, ansprechende Bilder herzustellen oder zu finden und überhaupt regelmäßig zu schreiben. Denn Bloggen ist nun mal mit viel Aufwand verbunden. Ich habe mir jedenfalls vorgenommen, jeden Sonntag einen neuen Eintrag zu präsentieren und bin schon gespannt, ob mir das neben Berufstätigkeit und dem Schreiben der Magisterarbeit gelingen wird.

Neue Technologien bringen meist große Umwälzungen. Ablehnend und zuweilen richtiggehend trotzig reagieren da alteingesessene Unternehmen, deren vormals profitables Geschäft plötzlich flöten zu gehen droht.

Es scheint eher eine schlechte Lösung zu sein, vor Veränderungen die Augen und Ohren verschließen zu wollen und mit halbseidenen Argumenten das Bestehende zu verteidigen.

9gag ist lustig, ab und zu schwachsinnig und manchmal kreativ. Mich persönlich fasziniert bei diesem Imageboard aber mehr die radikale Vermischung von Realität und Fiktion. Auf 9gag gibt es keine zuordenbare Urheberschaft, keine Quellenangaben und keine Qualitätskontrolle, trotzdem tut das der Beliebtheit der Seite keinen Abbruch. Die Wahrheit ist vielleicht auch nicht so wichtig, vorausgesetzt User erzählen einfach nur einen Schwank aus ihrem Leben. Etwas skurril wird die Sache allerdings, wenn Geschichten in Form von Zeitungsausschnitten verbreitet werden, die ein reales Ereignis postulieren. Durch die Form des Zeitungsausschnittes soll offenbar mehr Glaubwürdigkeit erzeugt werden. Hier ein aktuelles Beispiel:

Diese Bild wurde mit 25.301 Stimmen auf die „Hot-Page“ von 9gag „upgevoted“ und verschiedene User kommentieren den „glücklichen Ehebruch“. Die Geschichte wird also zumindest von Teilen der Besucher ernst genommen. Nur: Wer glaubt eigentlich so einen Scheiß und warum?


Theorie des kommunikativen Handelns

Eine Antwort liefert der altehrwürdige Jürgen Habermas. In seiner berühmten „Theorie des kommunikativen Handelns“ beschreibt er, welche universalen Bindungen eine gelingende Verständigung voraussetzen. Ansprüche sind

  • Verständlichkeit (wohlgeformte Sätze und Ausdrücke müssen gebildet werden)
  • Wahrheit (Der aktiv Handelnde muss über etwas kommunizieren, dessen reale Existenz auch vom Kommunikationspartner unterstellt wird)
  • Wahrhaftigkeit (das dem Kommunikationsakt zugrunde liegende Interesse darstellen)
  • Richtigkeit (Einklang mit Werten und Normen) (vgl. Burkart, 2002: S. 437f) [ref]Burkart, Roland (2002): Kommunikationswissenschaft. Grundlagen und Problemfelder ; Umrisse einer interdisziplinären Sozialwissenschaft. 4. Aufl. Wien [u.a.]: Böhlau.[/ref]

Laut Habermas müssen diese universalen Ansprüche sowohl der kommunikativ Handelnde wie auch sein Gegenüber anerkennen oder anders ausgedrückt: Damit Verständigung zwischen Menschen gelingt, braucht es erst einmal ein kommunikatives Einverständnis der Beteiligten. (vgl. ebd., S. 439) Um nicht an Kommunikationsarmut zugrunde zu gehen, sind wir also sogar gezwungen vom Gegenüber verständliches, wahrheitsgemäßes, wahrhaftiges und aufrichtiges Kommunizieren anzunehmen. Das ist auch einleuchtend, denn ansonsten wäre etwa auch das Fragen von Passanten nach dem Weg völlig sinnlos.

Diese Vorbedingungen haben wir verinnerlicht und wenden sie selbstverständlich auch im Internet an. Kein Wunder also, dass sich viele User erst einmal „gläubig“ verhalten, anders wäre Kommunikation gar nicht möglich. Das führt übrigens bei 9gag zu einem Paradoxon: Ich muss dort sogar mehr Glauben in die Erfüllung der vier universellen Ansprüche durch den uploadenden User haben, denn ansonsten ist die Nutzung von 9gag sinnlos und damit würde auch der Spaßgewinn verloren gehen. Einfacher ausgedrückt: Ich will mir den Spaß nicht durch eine ständige und meist fruchtlose Prüfung der Inhalte verderben lassen, aber laufe dadurch in Gefahr, Glaubwürdigkeit auf einem sehr niedrigen Niveau anzusetzen. Wir glauben also deshalb so viel Scheiß, weil wir schon aufgrund der allgemeinen Voraussetzungen für gelingende Kommunikation dafür anfällig sein müssen.

Facebook ist Fluch und Segen zugleich. Einerseits können wir uns mit dem Netzwerk sehr einfach am Leben von alten Freunden und Bekannten teilhaben, andererseits droht bei allzu vielen Freunden sehr schnell eine arge Informationsflut. Ich möchte zwar von meinen engen Vertrauten viele Infos haben, von flüchtig Bekannten reichen mir aber die wichtigsten Meldungen.

Bei Facebook kann genau das individuell für jeden Freund eingestellt werden oder aber man gruppiert seine Kontakten und passt dann die Gruppe seinen Bedürfnissen an. Bei Facebook werden solche Freundesgruppen als „Listen“ bezeichnet. Obwohl diese Listen eine bequeme Sache sind, werden sie wohl eher selten benutzt. Das liegt vor allem an der wenig intuitiven Bedienung. Ich habe auch länger Suchen müssen bis ich die Funktion überhaupt erst gefunden habe.

Listen verwalten

Die Listen können auf der Startseite links unten über die Registerleiste „Freunde“ aufgerufen werden. Da sieht man schon einige seiner persönlichen Listen. Fährt man über „Freunde“ erscheint der Button „MEHR“, den man anklicken kann und daraufhin im Hauptfenster eine vollständige Übersicht seiner Listen sieht. Facebook legt automatisch mehrere Listen an. Ich finde dieses Feature sehr nervig, denn sinnvoll sind da höchstens die zwei Listen namens „Enge Freunde“ und „Bekannte“. Bei „Enge Freunde“ ist bereits voreingestellt, dass der Nutzer alle Aktualisierungen der zugeteilten Freunde bekommt und bei „Bekannte“ nur die wichtigsten Aktualisierungen. Eine sehr hilfreiche Option, die man aber auch sehr einfach selbst festlegen kann. Dazu einfach auf die betreffende Liste klicken, rechts oben erscheint dann der Button „Liste verwalten“ und dann auf „Meldungsarten auswählen …“ gehen. Im sich öffnenden Menü kann man schließlich auswählen, welche Informationen man von den Leuten dieser Liste haben will.

Lesetipps: Bei meinen Listeneinstellungen hat mir sehr ein Artikel von pcwelt.de geholfen. Ein weiterer Artikel von verbraucherschutzstelle.de erklärt außerdem sehr anschaulich wie mit Listen die Privatsphäre verwaltet werden kann.

(verwendete Zeit: 60 min.)

Es gibt sie noch: Leute, die ratlos im Supermarkt stehen, weil der Einkaufszettel undeutlich geschrieben wurde oder gar verloren ging. Diese Spezies ist allerdings beim Aussterben, denn heute wird so etwas ganz gemütlich mit einer App am Smartphone erledigt. „To do list“-Manager sind aber nicht nur für den Einkauf nützlich, denn auch im Berufsalltag müssen immer häufiger immer mehr Aufgaben und Aufträge selbstständig organisiert werden.

Nur welche App ist wirklich gut? Für mich persönlich ist TeuxDeux unschlagbar. Der Vorteil des schweizerischen Tools ist die kalenderartige Darstellung. In TeuxDeux sind die Wochentage der Dreh und Angelpunkt der Aufgabenorganisation. Das unterscheidet dieses Tool stark von Konkurrenten wie Remember the Milk oder der Wunderlist, die sich auf die leichte Handhabung und Darstellung von zeitunabhängigen Listen fokussieren.

Browseransicht von TeuxDeux

In meinem Berufs- und Studienalltag zeigt sich aber, dass in gut neunzig Prozent der Fälle die Aufgabenerledigung immer einem gewissen Tag zugeordnet werden kann und muss. TeuxDeux ist auch deswegen so angenehm, weil die Aufgaben, solange sie nicht abgehakt werden, automatisch in den nächsten Tag verschoben werden. Sollte also eine Sache mal nicht am gewünschten Tag erledigt werden, geht sie deswegen nicht verloren. Und falls man doch Aufgaben hat, die zu keinem Datum passen, dann kann man sie immer noch unter dem Punkt „Someday“ eintragen.

TeuxDeux ist wirklich ein traumhaft einfacher, verständlicher und sinnvoller Aufgabenmanager, der leider noch ziemlich unbekannt ist. Das App kann im Browser genauso wie auch am IPhone genutzt werden und glücklicherweise gibt es auch für Android-Handys eine Lösung.

Bald Standard? Paywall der Financial Times.

Zeitungsverlage stecken weltweit in der Krise und in ihrer Not experimentieren sie wieder einmal mit Paywalls. Der ehemalige Handelsblatt-Journalist Thomas Knüwer meint hingegen, dass grundsätzlich kein Geld von Konsumenten für journalistische Artikel im Netz verlangt werden kann. Da bin ich mir zwar nicht so sicher, aber plötzlich zahlen zu müssen, ist tatsächlich wie ein Sprung ins Eisloch nach der Sauna: zu radikal, zu abrupt und zu abschreckend. Es braucht vielmehr einen Gewöhnungsprozess, nur wie könnte der aussehen?

Neue Werbemöglichkeiten durch Registrierungspflicht
Ich habe nie verstanden, warum als Abgleich für das Konsumieren der Inhalte immer nur eine Geldleistung zur Diskussion stand. Warum initiieren Zeitungen nicht eine Registrierungswall für ihre Online-Angebote? Wer die Inhalte sehen will, muss sich mitsamt seiner E-Mail-Adresse registrieren. Bei der Registrierung könnten die Leser aufgefordert werden zu akzeptieren, dass erstens jedes Monat neu die Online-Seiten freigeschalten werden müssen, zweitens dies mittels zugesandtem Link erfolgt und drittens die entsprechende Mail auch Werbung enthalten darf.

Involvement steigern
Den Marketer könnte dadurch neue überzeugende Werbemöglichkeiten geboten werden, denn diese monatlichen Aktivierungsmails können weder übergangen noch sonst wie ausgeblendet werden. Außerdem erhalten die Verlage akkurate Daten von ihren Lesern, welche auch ein wertvolles Wirtschaftsgut sind. Schließlich würde dadurch das Involvement der Leser gestärkt, denn wir Leser würden erstmals gedanklich speichern, dass für das Betrachten der Inhalte etwas geleistet werden muss. In diesem Fall ist das zwar nur eine E-Mail-Adresse, trotzdem könnte so mentale Überzeugungsarbeit für Paid-Content geleistet werden; vorausgesetzt Verlage streben das in ferner Zukunft überhaupt noch an.

Als echter TV-Junkie hat man dutzende Lieblingsserien. Da fällt es natürlich schwer den Überblick zu behalten. Wann erscheint denn nun die neue Episode von „Community“ oder wann beginnt die nächste Staffel von „Game of Thrones“? Im Internet findet man haufenweise Dienste die Episoden datieren und organisieren können. Nur: Wer die Wahl hat, hat die Qual und leider ist im World Wide Web auch viel Schrott dabei. Ich habe mich durch mehrere Dienste wühlen müssen, bis ich schließlich etwas gefunden habe, das allen Wünschen gerecht wird: episodecalendar.com.

Die Seite zeigt in einem automatisch aktualisierenden Kalender an, welche Serien wann ausgestrahlt werden. Dabei kann sogar die Zeitzone ausgewählt werden, sodass keine zeitlichen Missverständnisse auftauchen können. Außerdem können bereits gesehene Serien abgehackt werden. Alle ungesehen Folgen einer selbst gewählten TV-Show können auch in einer Liste angezeigt werden. Wer sich die Termine gleich in Google- oder Outlook-Kalender  speichern möchte, auch der Export mittels iCal ist möglich. Außerdem kann man Freunde den Link zum RSS-Feed schicken, damit auch die nie mehr eine Episode verpassen. Ein nettes zusätzliches Gimmick sind die Trendanalysen. So kann jeder sehen, welche Serien bei den Usern besonders beliebt sind oder welche gerade stark an Beliebtheit gewinnen.

Übersichtsseite von episodecalendar.com

Episodecalendar.com kann ich daher jedem empfehlen, der auf der Suche nach einem TV-Terminplaner ist. Denn wer will schon blöd daneben stehen, wenn die Freunde über eine geniale neue Episode plaudern?

Social Media nutzen Unternehmen, Politiker und Private gleichermaßen. Verständlich, kann man doch damit relativ einfach seine Inhalte und Ideen fördern und außerdem seine Zielgruppe pflegen und informieren. Nur leider übertreiben es viele in ihrer Euphorie maßlos: Jede zehn Minuten ein Status-Update, das nervt! Genauso wie wenn gleichzeitig zehn oder mehr Tweets raus geschossen werden und dann war es das wieder für die nächsten zwei Tage. Diese Art der Informationsweitergabe ist einfach nur miserabel! Dabei wäre das gar nicht nötig, denn dafür gibt es ja HootSuite.

Mit dem Service kann man einfach Status-Updates für Facebook oder Tweets für Twitter vorschreiben und braucht dann nur mehr gewünschten Termin und Zeit für die Veröffentlichung angeben. So ist perfekte Verteilung der eigenen Social Media-Aktivität über den ganzen Tag und sogar am Wochenende gewährleistet, auch wenn man nicht gerade vor dem Computer sitzt. Zusatzplus: Man kann auch Status-Updates für die eigene Fan-Page in Facebook einplanen. HootSuite ist in der Basisvariante kostenlos.

 

Jahresvorsätze sind so eine Sache: Vornehmen tut man sich viel, einhalten schon weniger. Wenn man sich dann wieder im alten Habitus erwischt, heißt es nur allzu gerne: „Aber morgen wird alles anders!“ Die EAV lässt grüßen:

Mir soll das bitte nicht passieren. Realistisch und bescheiden will ich es darum angehen. Mein Jahresvorsatz für 2012: Privat Facebook und Twitter nur mehr unterwegs am Handy nutzen, ausgenommen am Wochenende.

Warum das? Social Media sind einfach irrsinnige (Frei-)Zeitfresser. Das lässt sich mit Vollzeit-Praktikum und Studium nicht mehr vereinbaren. Am Handy unterwegs ist der Konsum hingegen egal, weil man beispielsweise die Zeit in der Straßenbahn sowieso wartend verbringen muss. Trotzdem bin ich mir sicher, dadurch ein paar spannende Geschichte und vor allem Videos zu verpassen. Mein Samsung Wave, mit dem miesen Betriebssystem Bada, hat mit Videos nämlich so seine Probleme. Solche Sachen kann ich mir aber am Wochenende vom Notebook aus anschauen bzw. nachlesen, das wird mir hoffentlich die Abgewöhnungsphase erleichtern. Ich glaube auch nicht, dass sich damit mein Social Media-Konsum einfach auf das Wochenende verlagert, weil ich keinerlei Lust verspüre am Samstag und Sonntag stundenlang Facebook und Twitter anzustarren. Ganz einfach ist es aber sowieso nicht sein Verhalten zu ändern. Der Mensch ist absolut ein Gewohnheitstier. Leider. Und: ausgenommen von dem Vorsatz ist natürlich die berufliche Nutzung von Facebook und Twitter.

Gerade auf dem Blog von Ivy gesehen: Ihre ganz persönliche Handy-Evolution. Ach das waren noch Zeiten, als man mit zweizeiligen Displays hantierte, aber mit den Handys auch Fußball spielen konnte. Jedenfalls eine nette Idee, da möchte ich natürlich um nichts nachstehen. Mal abgesehen davon, ist Retro eh voll in und das trotz Hipster.

Tja. Mein erstes Handy war schon aus der Mode, als ich es bekam. Besonders war es nicht, aber günstig – das hatte wiederum das Christkind, sprich meine Eltern, gefreut. Alle coolen Typen in der Schule spielten derweilen Snake auf ihren Nokias. Aber sehr robust war’s, mein Philips Savvy.

 

 

 

 

 

 

Weil es so robust war, musste ich mich auch ziemlich lange damit zufrieden geben. Mein zweites Handy war das Motorola v3 razor. Klapphandy mit zwei Displays. Extrem edles Design, ansonsten einfach nur miserabel. Hat mich zu einem überzeugten Motorola-Gegner gemacht.

 

 

 

 

 

 

 

Das Siemens s65 war sehr widerstandsfähig. Manko: Die Tasten waren schlecht zu bedienen.

 

 

 

 

 

 

Das Handy mit dem klingenden Namen SonyEricsson k618i hat mich eine ordentliche Stange Geld gekostet. Den Vertrag hatte ich bei A1 mit Vodafone. Alles in allem war es aber recht in Ordnung.

 

 

 

 

Schlussendlich doch: Auch ich habe einmal ein Nokia besessen. Von einem Freund neu abgekauft, weil der es nicht brauchte. War für mich allerdings nur ein Übergangshandy, jetzt telefoniert meine Mutter damit.

 

 

 

 

 


Mein aktuelles Handy, das Samsung Wave s8500. Mein erstes Touchscreen-Handy und damit endlich auch die Möglichkeit unterwegs Mails, Nachrichten und Social Media zu nutzen. Für den Kauf gab es gleich mehrere Gründe: Von der Hardware schwärmten Blogs und Medien. Auch wichtig, da ich es ohne Vertrag gekauft habe: Es war günstig. Außerdem war es das erste Handy am Markt mit Samsungs eigenem Betriebssystem „Bada“. Mir gefiel die Idee einmal irgendwo ganz vorne mit dabei zu sein. Ein Fehler, denn die vorinstallierten Apps spinnen manchmal und andere bekommt man sehr schwer oder gar nicht. Einerseits finde ich die Strategie von Samsung durchaus interessant, Smartphones für alle möglichen Betriebssysteme zu bauen, andererseits kann man so mit dem eigenen nie und nimmer den Durchbruch schaffen. Es ist so ärgerlich: Kein quando, kein foursquare, lange Zeit auch kein facebook, weil das vorinstallierte App nicht funktionierte, usw. Daher mein Rat: Liebe Leute bleibt bei iOS oder Android und in Zukunft vielleicht bei Windows Phone!

 

 

 

samsung-galaxys3Weiter ging es dann mit dem Samsung Galaxy S3, bestellt im Mai 2012. An sich ein gutes Smartphone, aber ich musste es einmal in der Garantiezeit zur Reperatur einsenden und dann nach gut zwei Jahren gab es wieder technische Probleme. Plötzlich hatte ich beim Telefonieren Aussetzer … Sehr nervig. Ich habe es aber gerne weiter für den Urlaub und zum Schnappschüsse machen verwendet, bis eine Arbeitskollegin das Phone ausborgte und es ihr dann gestohlen wurde. Es bleibt aber schon

 

 

 

 

 

nexus5pngMein derzeitiges privates Handy ist das Google Nexus 5 von LG Electronics. Ich habe mir zu dem Zeitpunkt bewusst ein älteres – und damit günstigeres – Smartphone gekauft. Bestellt habe ich das Phone Ende Juli 2014. Was total ärgerlich ist: Der Akku ist bereits extrem schwach und hält nicht mal mehr einen Tag durch.

 

 

 

 

 

 

 

iphone-6S-goldMein Arbeitshandy (vom Arbeitgeber bekommen), ist ein iPhone 6S. Das funktioniert einwandfrei, den großen Hype um das Phone von Apple kann ich aber nicht nachvollziehen.