1.000, 2.000 oder 3.000 Mails – Journalisten erhalten eine irre Flut an Mails. Ich verstehe, dass sie nicht auch noch angerufen werden wollen. Wenn ein PR-Tätiger allerdings überhaupt keine Antwort erhält, dann hilft nur der Griff zum Telefonhörer. Schließlich könnten in der Mailflut auch wichtige Informationen untergegangen sein. Das wäre sowohl für Journalisten wie PR-Berater schlecht. Natürlich können Journalisten so viele Mails nicht individuell beantworten, aber dafür gibt es Textbausteine! In Outlook beispielsweise kann ein vordefiniertes Kürzel eingegeben werden und automatisch fügt Outlook einen Text ein.

Journalisten könnten etwa für den Fall, dass sich die Anfrage auf eine zeitlich schon zu knappe Geschichte bezieht, schreiben:

Vielen Dank für Ihre Mail. Leider ist der geplante Zeitrahmen zu kurz. Wir planen unser Heft X Wochen im Voraus. Ich bitte Sie, von Anrufen abzusehen, aber ich freue mich auf Ihre Mail bei anderer Gelegenheit. Herzliche Grüße …

Und für den Fall, dass die Anfrage thematisch nicht passt:

Vielen Dank für Ihre Mail. Ich bin im Ressort Y für die Themenfelder X, Z und A zuständig. Leider passt Ihre Anfrage thematisch nicht, bitte löschen Sie mich aus dem entsprechenden Verteiler. Ich bitte von Anrufen abzusehen. Ich freue mich aber über eine Zusendung zu den Themen X, Z und A. Vielen Dank und herzliche Grüße …

Wie gesagt, diese paar Sätze müssen nicht händisch eingegeben werden, sondern lassen sich automatisiert einfügen. Wie sich Textbausteine in Outlook einrichten lassen, erklärt Chip.de sehr gut.

 

Wer in der PR tätig ist, muss die hiesige Medienlandschaft kennen. Einen wichtigen Part für Kunden im B2B spielen Wirtschaftsmagazine. Es ist immer wieder überraschend, welche riesige Auswahl es da in Österreich gibt. Ich habe eine Liste zusammengetragen und werde diese laufend ergänzen.

WIRTSCHAFTSMAGAZINE IN ÖSTERREICH

 

CHEFINFO
Das Magazin widmet sich aktuellen Entwicklungen, bemerkenswerten Unternehmen und innovativen Ideen aus dem starken Wirtschaftsraum Oberösterreich.Zielgruppe: Leser der gehobenen Einkommensschicht
Auflage: 21.120 Stück
Erscheinungweise: monatlich (abgesehen Jänner und August)
Verlag: Weekend Online GmbH
Sitz: Linz

 

GELD
Finanzmagazin
Fachmagazin für Geldanlage und Rohstoff-Investments
Zielgruppe: Financial Community + Institutional Investors
Auflage: 40.500
Verlag: 4profit Verlag GmbH
Sitz: Wien

 

GEWINN
Themenschwerpunkte: Geld & Börse, Management & Karriere, IT & Innovationen, Immobilien, Recht & Steuern, Freizeit & Lifestyle
Zielgruppe: GF, Vorstände, Direktoren, Top-Verdiener
Auflage: 71.000
Erscheinungsweise: 11 x jährlich
Verlag: Wailand & Waldstein GmbH
Sitz: Wien

 

DieWirtschaft
KMU-Wirtschaftsmagazin
Zielgruppe: Geschäftsführer und Inhaber kleiner und mittelständischer Betriebe. Fokus: Nachhaltiges Unternehmertum.
Druckauflage: 23.500
Erscheinsweise: monatlich
Verlag: Österreichischer Wirtschaftsverlag
Sitz: Wien

 

INDUSTRIEMAGAZIN
Medium für die produzierende Wirtschaft
Zielgruppe: Entscheidungsträger in Österreichs Unternehmen, kaufmännische und technische Führungskräfte
Auflage: 27.500
Erscheinungsweise: 10 x jährlich
Verlag: Industriemagazin Verlag GmbH
Sitz: Wien

 

TREND
Wirtschaftsmagazin für Industrie und Großunternehmen
Zielgruppe: GF, Vorstände, Direktoren, Führungspersonal eher großer Unternehmen
Auflage: 53.000
Verlag: NEWS Verlag
Site: trend.at
Sitz: Wien

 

WIRTSCHAFTSNACHRICHTEN
Allgemeines Wirtschaftsmagazin. Ausgabe jeweils für Donauraum, Süd und West
Zielgruppen: Hauptsächlich Handel, Gewerbe, Kommunen und öffentl. Institutionen
Auflage: Gesamt: 52.500 / Donauraum: 21.500
Erscheinungsweise: monatlich
Verlag: Wirtschaftnachrichten Zeitschriften Verlags Ges.m.b.H.
Site: www.wirtschafts-nachrichten.com
Sitz: Graz

 

WIENER WIRTSCHAFT
Medium der WKO (auch für den entsprechenden anderen Bundesländer verfügbar).
Zielgruppe: Wiener Unternehmer, WKO-Mitglieder
Auflage: 475.000 / Wien: 97.000
Erscheinungsweise: wöchentlich
Verlag: Österreichischer Wirtschaftsverlag / WKO
Sitz: Wien

 

DER BÖRSIANER
Fachmagazin für den österreichischen Kapitalmarkt
Zielgruppen: Top-Entscheider des Kapitalmarkts
Auflage: 10.000
Erscheinungsweise: 5 x jährlich
Verlag: Wayne Media
Site: waynemedia.at
Sitz: Wien

 

Medianet als Zeitung ist nicht in der Liste enthalten.

Ursprünglich waren hier nur a3 ECO, WirtschaftsBlatt und Format vertreten. Format ging 2015 im Trend auf, das WirtschaftsBlatt machte 2016 dicht und der A3 Verlag wurde 2017 liquidiert.

Nicht offiziell eingestellt, aber zumindest im Internet nicht mehr erreichbar sind Q1 (für Qualitätsmanagement) und Verkaufen (für Vertrieb) des SCIAM-Verlags.

 

Vor kurzem bin ich von einer Arbeitskollegin auf „Dumb Ways to Die“ hingewiesen. Ein virales und lustiges Video von der Melbourne Metro Station, die sehr smart für mehr Sicherheit bei Zugstationen wirbt. Spannend ist, dass diese Kampagne 2013 in Cannes  eben auch in der Kategorie „PR“ den Grand Prix gewann. Das Video von der Werbeagentur McCann ist sicher preiswürdig, aber sicher nicht in der Kategorie PR. Es hat sich ja auch nicht primär an Journalisten gerichtet. Dass durch den gewaltigen Erfolg des Videos später auch die Medien auf den Zug aufgesprungen sind, ist jetzt keine besondere PR-Leistung. Dieser Umstand reichte allerdings der Jury schon als Begründung für die Verleihung aus. Jury-Präsident und Ketchum-Chef David Gallagher hob im Ad Age (ich schätze mal via Presseaussendung) hervor, dass die Zeiten der klassischen Presseaussendungen vorbei sind. Er meinte sinngemäß , dass es heute Inhalte braucht, die Leute mitreißen und eine wirkliche Veränderung bringen. Auch keine völlig neue Erkenntnis. Meiner Meinung macht es wenig Sinn, wenn PR-Agentur zu Werbeagenturen werden wollen – da gibt es nämlich schon ausreichend Konkurrenz.

Sehenswert ist das Video aber allemal:

 

Google bietet Bloggern ein Paradies an Daten und Analysen über die eigene Seite. Die schiere Optionsvielfalt in Google Analytics hat mich nur schnell erschlagen. Im Internet finden sich da zum Glück zahlreiche vorgefertigte Google Analytics Dashboards für Blogger! Die sind übersichtlich und einfach zu handhaben. Mein absoluter Favorit ist das „personal blogger dashboard“ von Dashboard Junkie. Es zeigt unter anderem wie viele Besucher Du auf der Seite hast, welche die beliebesten Blog-Beiträge sind oder wie die Leute überhaupt auf den Blog gefunden haben. Diese Daten veranschaulichen, was bei den Lesern gut angekommt und worüber es sich auszahlt mehr zu bloggen. Mein bisher beliebtester Artikel ist etwa der über die richtige Interpretation des t-Tests. Mit Statistik mühen sich also ganz offensichtlich viele Studenten ab. Danach folgt auch schon ein Artikel über „Die besten Blogs aus Österreich“. Zu dem Thema werde ich in Zukunft sicher mehr machen und in regelmäßigen Abständen hochwertige Blogs aus Österreich vorstellen. Den Anfang haben Politikblogs schon gemacht.

Auf die Idee solche Dashboard-Templates zu nutzen, hat mich gebracht. Er empfiehlt in seinem Artikel dann auch drei Dashboards von Koozai. Ich nutze da gerne das „Brighton SEO Social Monitoring Dashboard“, um die Verbreitung meiner Beiträge in Sozialen Medien zu messen. Mit den beiden vorgestellten Dashboards plus der standardmäßigen Zielgruppenübersicht in Google Analytics habe ich alle wichtigen Facts immer im Blick. Voraussetzung um Google Analytics nutzen zu können ist eine Registrierung und ein im Blog platzierter Tracking-Code.

Österreich hat jede Menge hervorragende Blogger, die ganz unterschiedliche Themen beackern. Mit einer neue Serie will ich laufend die besten Blogs aus einem bestimmten Themenkreis vorstellen. Den Anfang machen die fünf besten Politikblogs in Österreich.


zurpolitik
zurPolitik

[Update vom 03.03.2021: Zuletzt wurde 2018 ein Beitrag auf zurPolitik veröffentlicht. Die Seite existiert aber noch]

ZurPolitik.com ist ein etablierter Politikblog in Österreich. Gegründet und betrieben wird er hauptsächlich von Tom Schaffer. Als Sportjournalist beim „Standard“ kennt er sich aus mit der professionellen Schreibe. Vorrangig beschäftigt sich der Politikwissenschaftstudent auf dem Blog mit der heimische Politik, aber auch internationale Themen und grundsätzliche Gedanken zur Politik werden immer wieder mal gestreift. In die Beiträge fließt erkennbar viel Hirnschmalz hinein und das macht den Blog so lesenswert, auch wenn ich oft seine Meinung nicht teile. Leider litt in den letzten Monaten Qualität und Quanität der Artikel, deshalb gibt es für zurPolitik nur Rang 4. Laut Schaffer liegt das an seiner vermehrten Berufstätigkeit und einer „Schnauze-voll-Haltung gegenüber österreichischer Politik“. Derzeit ist er auf einem Sabbatical in London, danach will er wieder aktiver zur Politik bloggen.

3. OrtnerOnline

ortneronline

„Das Zentralorgan des Neoliberalismus“ nennt der freie Journalist Christian Ortner seinen Blog. Der Name ist Programm. Hier regiert der Wirtschaftsliberalismus und Ortner schreibt bewusst pointiert und zuweilen recht provokativ über Politik und Wirtschaftspolitik im Speziellen. Inhaltlich dürfte OrtnerOnline auch eine Art Recherche- und Quellensammlung für den Autor sein. Denn in den meisten Beiträge zitiert er ausschnittsweise Fakten und Meinungen aus anderen Medien. Manchmal garniert er das mit seiner eigenen Meinung, wobei die sich oft nur im Titel versteckt. Mehr Inhalte gibt es, wenn er seine eigenen Kolumnen, etwa für Die Presse oder Wiener Zeitung, crosspostet. Crosspostings gibt es ab und zu auch von Andreas Unterbergers Politikblog. Ortner bietet pfeffrige Inhalte, hie und da sollte er aber mit den Leuten das Gespräch suchen, die auf seinem Blog kommentieren.

2. Politikon

politikon

Politikon-Gründer Stefan Bachleitner ist Partner bei der PR-Agentur The Skills Group und  war als Koordinator der Wiederwahlkampagne von Heinz Fischer tätig. Kommunikativ begabt und politisch erfahren sind gute Voraussetzungen für einen Politikblog. Neue Einträge erscheinen aber leider nur in mehrmonatigen Abständen, dafür zeichnen sich die durch hohe Qualität aus. Bachleitner prognostizierte etwa gute Chance für die NEOS in den Nationalrat einzuziehen, als daran noch niemand so recht glauben wollte. Er macht sich gerne prinzipielle Gedanken zu Politik und Gesellschaft und bietet fundierte Analysen.

1. Neuwal

neuwal

 

[Update vom 03.03.2021: Zuletzt wurde 2020 ein Beitrag veröffentlicht. Die Seite existiert aber noch]

Platz 1 geht klar an Neuwal.com. Der selbstständige Unternehmensberater und Online-Experte Dieter Zirnig hat den mehrfach ausgezeichneten Politikblog im Zuge der Nationalratswahl 2008 gestartet. Heute kann er auf ein junges, großes und engagiertes Team bauen. Gemeinsam hat man schon so einige Preise abgestaubt. Neuwal bietet eine Überblick über alle Wahlumfragen in Medien. Neuere Formate sind Buchempfehlungen oder der Walmanach, der die Programme aller zur Wahl stehenden Parteien zusammenfasst. Außerdem gibt es jede Menge Interviews, politische Kommentare, Sachbeiträge und es werden sogar Workshops und Vorträge angeboten. Ausführliche Diskussionen und Interviews mit Kleinstparteien sind das Alleinstellungsmerkmal von Neuwal in der heimischen Politikberichterstattung.

Politikblogs in Österreich unterentwickelt

Ein heißer Kandidat für Platz 1 wäre auch DieTagespresse.com gewesen. Der Blog läuft aber außer Konkurrenz, denn das junge Satiremagazin informiert nicht im klassischen Sinne über die heimische Politik, sondern macht sich herrlich über sie lustig.

Bei meiner Recherche für diesen Artikel habe ich übrigens immer wieder gelesen, dass es in Österreich vergleichsweise wenig Politikblogs gibt. Das stimmt so nicht. Ich habe unzählig viele Blogs von Politikern und Funktionären entdeckt und dann gibts auch noch eine erkleckliche Anzahl von Blogs die eindeutig ideologisch einer Partei zuordenbar sind. Was mir noch aufgefallen ist: Viele sehr aktive Politikblogs haben eine besonders radikale Grundeinstellung. Das gilt für linke genauso wie für rechte Blogs. Für mich ein Indiz dafür, dass leider gerade Leute mit einer extremen Einstellung stark missionarisch unterwegs sind. Die vielen Politikerblogs und parteinahen Blogs lassen jedenfalls erkennen, dass es in Österreich per se nicht an Politikblogs mangelt. Was fehlt sind aber Politikblogs von Leuten, die einfach aus Leidenschaft für Politik heraus bloggen und das nicht aus beruflichen oder parteipolitischen Gründen machen. Projekte wie Neuwal zeigen aber auch, dass hier vieles im Fluss ist. Ich bin mir sicher, dass noch einige gute Politikblogs in Österreich entstehen werden!

PR-Agenturen aus Österreich im schnellen Überblick.

  • Absolut PR
    Geboten werden klassische PR, Fotografie, Grafikdesign und Druck.
  • andrea.baidinger PR
    EPU von Andrea Baidinger. Spezialisiert auf PR für Wohnen, Bauen und Immobilien.
  • access media
    EPU mit Spezialisierung auf Presse- & Blogger-Reisen.
  • accelent.at
    9 Personen. Kunden: AEG, Boehringer Ingelheim, Celgene, ecard, Gilead. Starken Footprint in Pharma/Health.
  • Active Communications
    2-Mann-Team mit externen Partnern. Fokus auf „integrierte Kommunikation“, Positionierung, Kommunikation.
  • Aigner PR
    Eigentümergeführte PR-Agentur mit insgesamt 5 Mitarbeitern. Kunden aus allen Branchen.
  • Andrea Leitner PR
    6 Mitarbeiter. PR-Agentur mit Fokus auf Fashion, Lifestyle, Sport und Design. Kunden: Björn Borg, Fossil Group, Marionnaud, Puma, Tag Heuer, Sports Experts.
  • AS markom
    Andreas Slama bietet mit AS markom Beratung für Marketing und PR. Kunden u.a. EuroCloudAustria, NetApp, Raiffeisen Datennetz, Sage, VMware.
  • bettertogether
    14 Mitarbeiter. Referenzen: Drei, AIT, VAMED, Denzel, WKO, Ströck, St. Anna Kinderspital.
  • Brandenstein Communications.
    6 Mitarbeiter, mit Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen.
  • Clever & Smart
    Clevermarketing versteht sich als Full-Service Agentur; inkludiert ist auch PR. Aufgrund des virtuellen Arbeitsmodells verspricht die Agentur niedrige Preise.
  • COMM SUPPORT UNTERKIRCHER
    PR Agentur, welche von Kärnten aus in ganz Österreich tätig ist. Inhaber ist Dr. Valentin Unterkircher, der lange Zeit für den Kommunikationsbereich der Hypo Alpe Adria tätig war. Die Spezialität der Agentur ist daher vor allem Reputation, Change und Crises Communications.
  • communication matters
    Schwerpunkt auf Lobbying. Übernahme der Thierry Politikberatung, nachdem Feri Thierry als Klubobmann der NEOS in die Politik wechselte.
  • comm:unications
    5 fixe und 7 freie Mitarbeiter. Die Agentur wurde schon 1996 von Sabine Pöhacker gegründet, die dafür Event & Conference Manager, Director CARE Austria und journalistisch als Freelancer tätig war. Kunden u.a.: illy, Alstom, Rodenstock, Panasonic, Amt der NÖ Landesregierung, WKO und Europ. Kommission.
  • com_unit
    2 Mitarbeiter. Agentur wurde 1993 von Peter Sitte und Susanne Wegscheider gegründet. Fokus auf öffentliche Institutionen und Organisationen. Partner im Agenturennetzwerk MC_Network.
  • Commedia
    Wiener PR-Agentur spezialisiert im Gesundheitsbereich.
  • Chapter 4
    Chapter 4 bietet PR, Public Affairs, Market Intelligence und Corporate Publishing in Österreich, sowie in CEE/SEE. Kunden u.a.: Aldi, WWF, Novartis, Pfizer, Austrian Airlines, Siemens, SAP.
  • comm.in
    2 Mitarbeiter: Andrea Pfennigbauer (GF) und Martha Karner (Senior Consultant). Kunden aus alle Branchen, u.a. Herold, STIHL Österreich, Trenkwalder, Agrarmarkt Austria M.
  • courage communications
    Wiener PR-Agentur. Kunden vor allem im Mode- und Kunstbereich: Shopping Outlet Parndorf, FREITAG Taschen, MQ Vienna Fashionweek, Ringstrassen-Galerien, Tiberius Fashion.
  • Createam
    Full-Service-Agentur für Marketing, PR und Social Media. 35 Mitarbeiter.
  • Doris Bracher Kommunikation
    EPU in Melk, NÖ. PR-Konzepte & strategische PR-Beratung, Unternehmens-, Mitarbeiter-, Krisenkommunikation, Pressearbeit & Social Media.
  • Grayling Austria
    Grayling ist eins internationales PR-Agenturnetzwerk. Grayling Österreich gehört hierzulanden zu den größten Agenturen mit heute mehr als 35 Mitarbeitern. Grayling hat deren Expertise in 4 Sektoren gegliedert: Consumer Brands, Gesundheit und Tourismus, Industrie & Infrastruktur, Öffentlicher Sektor und Government Relations sowie Technologie, Medien & Telekom. Aktuelle Kunden sind u.a. OMV, Verbund, ÖBB, Microsoft, kapsch, Mondel?z International, Milka, AMS, Austrian Development Agency, MediaMarkt/Saturn.
  • Herzcom
    EPU für Mode, Beauty und Lifestyle.
  • Ecker & Partner
    Mit 23 Mitarbeitern und Umsatz von rund 5 Millionen Euro (2016) eine der größten Agenturen im Land. Fokus liegt verstärkt auf Public Affairs, Reputation Management und Lobbying. Gründer Dietmar Ecker ist nur mehr beratend für die Agentur tätig und hat die Geschäftsführer an Nicole Bäck-Knapp und Axel Zuschmann übergeben.
  • Ketchum Publico
    Ketchum ist ein internationales PR-Netzwerk. Ketchum Publico die österreichische Niederlassung mit 22 Mitarbeitern. Geschäftsführerin ist Saskia Wallner. Referenzen u.a. A1, Nespresso, Accor Hotels, AT&S, Bayer, etc.
  • klar Strategie- und Kommunikationsberatung
    PR Agentur, gegründet von den ehemaligen Grayling Österreich Geschäftsführern Sepp Tschernutter und Bernhard Hudik sowie den beiden ehemaligen Grayling-Mitarbeiterinnen Birgit Kacerovsky und Birgit Brandner.
  • PR Sunshine Consulting
    Agentur von Petra Schilling (ehemalige Vertriebsleiterin W24) und Lisa Pernkopf.
  • Lehnhardt & Partner
    Agentur von Christian Lenhardt und Patrick Schlager. Kunden aus unterschiedlichsten Branchen mit Überhang zum Gesundheitsbereich.
  • LifelikePR
    5 Mitarbeiter. Salzburger PR-Agentur gegründet von Tina Balaun.
  • Plein Communications
    EPU. Plein Communications wurde im Oktober 2013 vom Nicole Plein gegründet. PR und Events.
  • Martschin & Partner PR
    4 Mitarbeiter. Mehrere Freelancer. PR-Agentur mit Spezialisierung auf Gesundheit & Ernährung, Wissenschaft & Bildung sowie Tourismus & Kultur.
  • merkenswert
    EPU von Elisabeth Egle. Kunden u.a. die Mediaagentur GroupM.
  • Peter und Partner
    Zwei-Mann-Betrieb, spezialsiert auf KMUs, Musik & Kultur.
  • press’n’relations
    Agentur mit Fokus auf den technologieorientierten Mittelstand. Zudem in Zürich, München, Haltern am See und Ulm beheimatet.
  • Hennrich.PR
    EPU spezialisiert auf Gesundheits-PR und Medizin-PR, klassische Öffentlichkeitsarbeit und Eventorganisation. Agenturinhaberin Daniela Hennrich hat bereit 25 Jahre Berufserfahrung in der Kommunikation.
  • NETWORKPR Ingrid Böckle
    Spezialisierung auf Luxus- und Lifestyle-Segment
  • Textwerkstatt
    EPU
  • Willy Lehmann Markenagentur
    4 Mitarbeiter. Agentur spezialisiert auf Markenführung. Kunden vor allem aus Touristik und Lebensmittel-Bereich.
  • Widter
    EPU von Michael Widter mit Fokus auf IT. Referenzen u.a. AT&T, IBM, lenovo, Maxdata, Acp IT Solutions.
  • PR-Agentur Textbox
    EPU mit Fokus auf Textservice des Grazers Werner Schandor.
  • Berenika
    EPU von Berenika Sterba für PR und Eventmanagement. Fokus auf IT- und Technologiesektor. Weitere Felder sind Handel, Bauwirtschaft und Soziales.
  • Bettschart & Kofler
    Die 1996 gegründete Agentur hat sich auf PR im Gesundheitswesen spezialisiert. Geboten werden strategische Kommunikationsberatung, Public Affairs, Event-PR und Social Media Beratung.
  • kommunikationpr.at
    4 Mitarbeiter, geführt von Andrea Hartung. Referenzen u.a.: AMA, Allianz, Schenker, McDonald’s, Schindler, SCS.
  • Freistil PR
    PR-Agentur von Christina Aumayr-Hajek, der ehemaligen Pressesprecherin von Bundesministerin Ursula Haubner. Schwerpunkte: Konzeption, journalistische Texte, PR für NGOs und online PR.
  • Dialogium
    Schwerpunkt im Bereich Genuss & Lebensmittel sowie Tourismus. Kunden sind u.a. Weinhersteller und Weinhändler, Accor Hotels, BIC Austria, aber auch Kunden aus Marketing und IT wie Otas Softwaresysteme.
  • Impuls Public Relations
    Linzer PR-Agentur geführt von Anita Reschreiter und Barbara Lamb. Kunden aus allen Branchen.
  • Strike PR
    EPU. Integrierte Kommunikationsagentur mit Fokus auf Strategieberatung, PR, Marketing und CRM.
  • Silberball
    Werbeagentur mit eigener PR-Abteilung. Kunden aus allen Bereichen.
  • zbc3 • beilein zanon communication
    4 Mitarbeiter. Keine Kundenangaben.
  • Yield Public Relations
    6 Mitarbeiter. Kunden aus allen Branchen, u.a.: 3M, Aida, Conda, EF Sprachreisen.
  • PRofessional
    7 Mitarbeiter. Fokus auf IT- und Computerbranche.
  • Zenker & Co Public Relations
    6 Mitarbeiter. (davon eine Freelancerin und ein Mitarbeiter in Bildungskarenz). 1998 gegründet von Andreas Zenker und Sonja Kellner. Kunden aus allen Branchen, vor allem Health, Touristik und Elektronik.
  • results & relations
    5 Mitarbeiter. Spezialisiert auf Consumer Electronics, Informationstechnologien und Wissenschaft. Kunden: Toshiba, Oracle, Festo, Aastra, brother, Nikon, Logitech, Loewe, RHI, devolo.
  • Putz & Stingl
    15 Mitarbeiter. Kunden u.a.: Arbeiterkammer, VELUX, Wienerberger, Microsoft Österreich, GROHE, Berndorf AG, Medizinische Universität Wien
  • Rosam Change Communications
    11 Mitarbeiter. Rosam Change Communication gehört nach Jahresumsatz zu den größten PR-Agenturen Österreichs. Referenzen u.a.: PORR, Atos, Hofer, KPMG, ORF, WKO, Vienna Insurance Group, Flughafen Wien.
  • comma
    4 Mitarbeiter. Salzburger PR-Agentur im Bereich von Tourismus und Hotellerie.
  • Brilliant Communications
    5 Mitarbeiter. Salzburger PR-Agentur mit Fokus auf Tourismus, Lifestyle, Gesundheit und Wirtschaft.
  • Sinz Kommunikationsagentur
    8 Mitarbeiter. Salzburger PR-Agentur mit starkem Corporate Publishing Aspekt.
  • Welldone
    Werbeagentur mit vier Mitarbeiter in der PR-Beratung. Spezialisierung auf Medizin- und Gesundheitsbranche.
  • Public Health
    6 Mitarbeiter. Fokus auf Gesundheit und Medizin.
  • Melzer PR Group
    13 Mitarbeiter. Umsatz 2013 laut Bestseller rund 300.000 Euro. Fokus auf Technik, Wissenschaft, Logistik, Tourismus und Immobilien.
  • Conclusio
    5 Mitarbeiter. Grazer Agentur. Umsatz 2013 laut Bestseller rund 450.000 Euro. Keine Angaben über Kunden.
  • Radix Pure
    21 Mitarbeiter. Netzwerk in mehreren Ländern. HQ ist in Österreich. Kunden aus dem Technologiesektor, Finance und Industrie.
  • Commedia
    2 Mitarbeiter. Gegründet von Mag. Dr. Karin Assadian. PR-Agentur mit Fokus auf Gesundheit, Lifestyle, Bildung. Kunden u.a.: Gefäss-Forum, Vascular International, FH Krems.
  • eXakt PR
    6 Mitarbeiter. Schwerpunkt Gesundheit, Medizin. Geführt von Dr. Andrea Wöber. Kunden u.a.: Pfizer/Viagra, Gesellschaft der Schulärzte, Wrigley/Orbit, ÖGK
  • Lockl Strategie
    5 Mitarbeiter. Geführt von Lothar Lockl. Spezialisierung auf Nachhaltigkeit und NGOs.
  • Public Interest Consultants
    7 Mitarbeiter. Auf Lobbying spezialisierte Agentur von Gregor Schönstein.
  • Comunicative
    PR-Agentur geführt von Dr. Sabine Unterweger. Kunden u.a.: Knorr, McCain, Roche Austria, Dorotheum Juwelier, Berufsgruppe der Sprachdienstleister.
  • Reiter PR
    3 Mitarbeiter. Wiener Agentur von Thomas Reiter, Agentur-Partnerin Daniela Vadehra und Mitarbeiterin Barbara Brunnsteiner. Kunden u.a. aus dem IT- und Start-up-Bereich: Business Circle, Up to Eleven
  • Purtscher Relations
    7 Mitarbeiter. Wiener PR-Agentur, gegründet von Carola Purtscher. Kunden aus allen Branchen etwa nöm, OGH, Wiener Wiesn Fest, Hartl Haus.
  • Pantarhei | corporate advisors
    Pantarhei versteht sich als Agentur in der Schnittmenge zwischen PR und Unternehmensberatung.
  • strass-wasserlof PR
    Niederösterreichisches EPU mit Spezialisierung auf die Baubranche. Kunden sind: Meisterfrost, Walter Mauser GmbH, Leidenfrost Pool GmbH, ProMetall GmbH.
  • Metrum Communications
    5 Mitarbeiter. Fokus liegt auf Finanzbranche.
  • foggensteiner.at
    5 Mitarbeiter. Kunden vor allem aus Bereich Energiewirtschaft. Neben PR wird auch Public Affairs angeboten.
  • Gassner & Hluma PR
    8 Mitarbeiter. Spezialisiert auf Tourismus. Referenzen: Österreich Werbung, checkfelix.com, McCain, AustroControl.
  • currycom communications
    32 Mitarbeiter. Partner von Edelman, dem global größten, eigentümergeführten PR-Netzwerk. Referenzen: Dove, Iglo, Österreichische Energieagentur, Lavazza
  • The Skills Group
    Rund 20 Vollzeit-Mitarbeiter. The Skills Group ist Affiliate des weltweiten PR-Netzwerks Fleishman-Hillard International Communications
  • Kobza Integra PR
    10 Mitarbeiter. Geführt von Rudi Kobza und Beatrix Skias. Spezialisierung in Telekommunikation, Gesund­heit, Retail und Consumer Goods/Lifestyle.
  • Zowack PR
    6 Mitarbeiter. Agentur von Martina Zowack mit Fokus auf Lifestyle und FMCG.
  • Baar-Baarenfels Public Relations
    Fashion, Lifestyle, Kosmetik
  • P8
    27 Mitarbeiter. Stammsitz in Tirol und Niederlassungen in Salzburg und Wien. Keine Angaben über Kunden.
  • ikp
    35 Mitarbeiter. Größere Agentur mit Niederlassungen in Wien, Salzburg und Dornbirn. Partner von Porter Novelli. Alle Branchen.
  • Mastermind Public Affairs Consulting
    Agentur mit Spezialisierung auf Public Affairs.
  • Milestones in Communications
    21 Mitarbeiter. Alleineigentümer der seit 2008 bestehenden Agentur ist Werner Beninger, der mit 51 Jahren ins Agenturgeschäft einstieg. Beninger machte vor dem Agenturgeschäft Karriere als Journalist, zuletzt bei der OÖN davor Die Presse, NEWS und Salzburger Nachrichten. Zudem war er bereits als Kommunikationsleiter bzw. Marketingleiter in Unternehmen tätig.
  • Primerose
    Klassiche PR-Agentur im Bereich Lifestyle, Mode und Luxusgüter. Bietet auch Eventmanagement und Social Media.
  • Himmelhoch
    25 Mitarbeiter. Die von Eva Mandl geführte PR-Agentur bietet klassische PR und Eventmarketing. Referenzen: OMV, UPC, Spitz, DMVÖ, WKW, FMVÖ, twyn group.
  • PR Plus
    PR PLUS ist eine klassische PR-Agentur mit Fokus auf die Tourismusbranche.
  • DCI Consulting
    Linzer Agentur mit Fokus auf strategische Kommunikation. Historisch erwachsen aus Publico Linz, gegründet vom heutigen DCI Consultin GF Othmar Prizovsky und Wolfgang Rosam. Alle Branchen.
  • kreativ-pr
    PR-Agent mit Fokus auf Public Affairs. Bietet aber auch klassische PR und Eventmanagement.
  • Sabine Wolfgang
    EPU von Sabine Wolfgang, die zuvor bei Frey Wille arbeitet und auf Agenturseite bei bettertogether tätig war.
  • Special Public Affairs
    PR- und Lobbying Agentur.
  • Reichl und Partner
    10 Mitarbeiter. Full-Service-Agentur für Marketing, PR, Social Media und Events. Referenzen: Reiter, Otto, Intersport, Marionnaud.
  • russlinder
    EPU gegründet von Andrea Russ-Linder, ehemalige Leiterin der Kommunikationsabteilung der Fachhochschule Technikum Wien. Russ-Linder bietet das gesamte Kommunikationsspektrum an, mit besonderer Leidenschaft für die Etwicklung von Kommunikations- und Contentstrategien und dem Content Management.
  • webdots.at
    3 Mitarbeiter. Oberösterreichische Agentur die Kombination aus Onlinemarketing und PR anbietet. Referenzen: SV Ried, KTM, Keli Limonaden
  • Lang & Tomaschtik Communications
    Kunden aus allen Branchen.
  • PR&D
    2 Personen Agentur spezialsiert auf Forschungs- und Bildungs-PR.
  • statements.at
    EPU spezialisiert auf PR im Finanzbereich.
  • wikoprevent|k
    16 Mitarbeiter. Niederlassungen in Bregenz, Innsbruck und Wien. Schwerpunkt auf Wirtschaftskommunikation, Krisen-PR, Litigation-PR, Management Coaching, Public Affairs.

 

Nicht mehr aktiv:

  • asoluto – public interactive relations hat sich aufgesplittet in die Agenturen Verdino und accelent. Siehe Bericht im Horizont von 2019.
  • Cloos Partner (Webseite nicht mehr erreichbar, 23.04.2019)
    PR-Agentur mit Standorten in Wien und Graz. Kunden aus allen Branchen.
  • Senft & Partner
    Fokus auf Bauen, Planen, Wohnen.  [Update 11.07.2019: Die Webseite ist nicht mehr erreichbar und die Agentur bereits seit längerem in ikp aufgegangen]
  • Esprit PR [Update am 04.01.2020: Die Webseite ist nicht mehr erreichbar. Laut LinkedIn ist Gründer in Ruhestand getreten.]
    EPU von Stefan B. Szalachy, Spezialgebiet Konflikt- und Krisenkommunikation. Hauptsächlich Kunden aus Bauwirtschaft und Gesundheit.
  • mint
    Fokus auf digitale Kommunikation. 11 Mitarbeiter.
  • Feinkost Media (Webseite nicht mehr erreichbar, 18.02.2021)
    2 Mitarbeiter. Spezialisiert auf Video-PR. Neuer Fokus ist das Food-Startup CUTZ der Gründer.
  • Skarabela Communications
    EPU von Katharina Skarabela. Kunden aus Hotellerie, Lifestyle und Kultur.
  • PR-Cluster
    Das Cluster ist ein Zusammenschluss von Alexandra Kropf, Gabriele Strodl-Sollak und Gerlinde Baldauf, die selbst Agenturinhaberinnen sind mit Kropf Kommunikation, Sollak Kommunikationsarchitekten bzw. Baldauf PR. Kropf arbeitete davor u.a. für die Agenturen Hochegger und Menedetter PR (heute asoluto), Strodl-Sollak ebenfalls für Hochegger, während Baldauf auch für Menedetter PR tätig war. Etats: EXPO Mailand 2015, Mondial Congress.
  • Roidinger Majewski [Update 22.09.2019: Website nicht mehr erreichbar]
    PR-Agentur mit starken Fokus auf Markenkommunikation. Weitere Spezialisierungen: Nachhaltigkeit und CSR. Geboten werden strategische Kommunikation, Corporate Identity, Corporate Design, PR-Kampagnen
  • it-communications [02.05.2021: Webseite nicht mehr erreichbar]
    EPU von Maria Christine Hofmann mit Spezalisierung auf die IT-Branche. Kunden u.a.: Bechtle IT-Systemhaus, PCS IT-Trading, Industrie Informatik, EDV 2000.
  • Spiegllehner – Agentur gegründet von Doris Spiegl und Karin Lehner. [UPDATE 02.05.2021: Domain ist nicht mehr erreichbar]

Viele Blogger tappen bei den gesetzlichen Regelungen im Dunkeln. Welche Bilder darf ich veröffentlichen? Wie weit darf ich mit meiner Meinung gehen? Und was sind mögliche Rechtsfolgen? Genau diese Fragen habe ich in 2010 in einer Bakkalaureatsarbeit für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft beantwortet. Das Dokument steht jetzt adaptiert und gekürzt zum Download bereit. Besonders schwer tun sich Blogger oft mit dem Urheberrecht. Ich möchte aus meiner Arbeit auf zwei wichtige Relegungen eingehen, die den Bloggeralltag doch sehr erleichtern.

Fremde Inhalte ausschnittsweise widergeben

Abgesehen von Creative Commens, sind alle fremden Inhalte ohne Genehmigung tabu. Eine ganz kleine Ausnahme bildet das Zitatrecht, § 46 UrhG (Z1). Demnach dürfen einzelne Stellen eines „veröffentlichten Sprachwerkes“ angeführt werden, wenn es dem Zweck nach gerechtfertigt ist. Diese Ausnahmeregelung wurde von der Rechtssprechung analog auch für Bildzitate als zulässig anerkannt. Es dürfen also Zeitungsausschnitte, wie etwa Kobuk es macht, zur Verfügung gestellt werden. Dieses Recht ist übrigens auch nicht in Stein gemeißelt. Derzeit machen sich österreichische Verlage für ein Leistungsschutzrecht stark, dann könnte auch diese Ausnahmeregelung fallen.

Der Bildnisschutz

Darf ich irgendwelche Personen ohne deren Erlaubnis auf der Straße fotografieren und dann auf meinem Blog hochladen? Schwierige Frage, auf die es leider nur ein Jein als Antwort gibt. § 78 UrhG regelt nämlich, dass das Abfotografieren schon OK ist, solange nicht berechtigte Interessen der abgebildeten Person verletzt werden. Wann das der Fall ist, ist aber immer Auslegungssache. Bildnisse von „allgemein bekannten Personen“ hingegen, also Promis, sind schwächer geschützt. Fotografieren geht da in Ordnung, solange es nicht zu privat wird.

Fazit: Kleine Ausschnitte aus einem fremden Werk sind dann in Ordnung, wenn sie für die eigenen Publikation unabkömmlich und dem Zweck nach gerechtfertigt sind. Das ist vor allem dann wichtig zu beachten, wenn man ein Buch, eine CD oder Webseite vorstellen möchte. Jetzt noch mehr Infos und Fallbeispiele zum Urheberrecht lesen.

„Es ist eine kleine Medienrevolution“, schreibt Thomas Knüwer und ich gebe ihm da vollkommen recht. Getty Images, weltweit größter Fotodienstleister aus Seattle, öffnet sein Archiv für Blogger. Abertausende Fotos professioneller Fotografen stehen jetzt für die private Nutzung kostenlos zur Verfügung. Die Einbindung in den eigenen Blog ist einfach: 1. Bild suchen, 2. Einbetten-Symbol anklicken, 3. den HTML-Code für den Getty Images Viewer kopieren und im eigenen Beitrag einfügen.

Fotos gegen Views

Gratis Profifotos zu bekommen, klingt verführerisch. Getty Images ist aber natürlich nicht die Heilsarmee: Wer Bilder einbindet, akzeptiert auch die Nutzungsbedingungen und die erlauben Getty Images Daten von Blogbesuchern zu sammen und Werbung über ihren Viewer einzuspielen. Es ist also eine Tauschgeschichte: Der Blogger bietet gratis Werbefläche und Getty Images bietet gratis Bildmaterial. Wer sich mit den Details zu den Nutzungsbedingungen auseinandersetzen will, Rechtsanwalt Thomas Schwenke hat einen hervorragenden FAQ-Leitfaden geschrieben.

Auf der Facebook-Seite der österreichischen Blogger ist deswegen auch eine kleine Diskussion aufgekommen, ob das wirklich ein guter Deal für Blogger ist. Dazu kommt noch, dass die Bilder nicht als Vorschaubilder verfügbar sind und dass Getty Images die Fotoauslieferung jederzeit abdrehen kann. Dann hat man plötzlich einen Linkfriedhof auf dem eigenen Blog. Auf der anderen Seite profitieren viele Blogs immens von besseren Fotos. Ein Blog über Stars und Sternchen hat zum Beispiel immer Schwierigkeiten legal an passende Fotos zu kommen. Man kann ja nicht mal schnell zur Oscar-Verleihung fliegen und da seine eigenen Fotos schießen. Hunderte von Euros für Paparazzi-Fotos auszugeben, spielt sich aber auch nicht. Getty Images ist da eine super Alternative. Am Ende des Tages wird aber jeder Blogger die Vor- und Nachteile abwägen müssen. Schlussendlich ist das auch immer eine rationale Entscheidung, was einem geboten wird und was man selbst bieten kann. Wenn ich wöchentlich fünfstellige Views am Blog habe, dann würde ich auch nicht gratis Werbefläche hergeben wollen.

Neue Geschäftsfelder für Getty Images

Eines steht aber fest: Die nichtkommerzielle Nutzung freizugeben, war ein verdammt mutiger und smarter Zug von Getty Images. Mal ganz abgesehen von der Eigenwerbung, erschließt sich Getty Images damit neue Geschäftsfelder. Targeting, also auf den User abgestimmte Werbung, ist eines davon. Denn die dazu notwendigen Cookies könnte Getty Images einfach über den Viewer setzen. Dann hätte der Fotodienstleister ziemlich schnell ein ziemlich großes Mediennetzwerk in der Hand. Und: Alle Werbegelder bleiben bei Getty Images, denn keiner der eingebundenen Medien muss dafür bezahlt werden. Luca ist wiederum eingefallen, dass so auch die Geschichte hinter einem Bild verkauft werden könnte. Zum Beispiel bucht eine Onlinezeitung Werbung zum Foto eines russischen Panzers. Ein Blogger baut das Foto ein und von der Onlinezeitung wird dann als Werbung eingespielt: „Lesen Sie bei uns alle Hintergründe zur Krise in der Ukraine.“ Mir fällt noch ein dritter Vorteil ein: Getty Images könnte damit sogar einen Weg finden, AdBlocker zu umgehen. Denn wenn das US-Unternehmen vorab Werbung am Server ins Bild einfügt und dann erst das Bild ausliefert, ist Werbung und Content fast nicht mehr zu trennen.

reddit_BlognetzWie erreiche ich  meine Zielgruppe? Die Frage stellt sich irgendwann jeder Blogger. Ein ganz einfache Möglichkeit hat Luca Hammer geschaffen. Auf reddit hat er die Unterseite Blognetz gegründet. Mit reddit lässt sich Content ganz einfach auf- oder abvoten. Aufgeteilt ist die Subseite wiederum in Kategorien wie etwa Technik, Kommunikation, Fashion oder Food. Blogger können ihre Blogbeiträge also gleich thematisch einordnen.

Alles in allem eine super Lösung, um den massenweise Content von Bloggern zu managen und gute Inhalte von schlechtem zu separieren. Ich würde sagen, das subreddit #Blognetz könnte für Blogger zu einem wichtigen Kanal werden! Alle Details und eine Anleitung hat Luca auf 2-blog.net veröffentlicht.

Die große Quantifizierung unserer Lebenswelt startet. Überall sind Daten vorhanden und mit neuen Tools lassen die sich auch sehr schnell und elegant aufbereiten. Datenjournalismus ist ein geflügeltes Wort geworden und für Redaktionen genauso interessant wie für PR-Tätige. Denn Öffentlichkeitsarbeit muss immer möglichst anschaulich Inhalte transportieren, sowohl in der internen als auch in der externen Kommunikation. Klarerweise lassen sich etwa die hervorragenden Umsatzentwicklungen des Kunden besser mit einer Infografik veranschaulichen als rein mit Text. Journalisten freut es meist auch, gleich ein Bild zu haben und übernehmen dann eher die Meldung. Mitarbeiter schauen sich wiederum im Mitarbeiterblog oder Magazin eher eine Grafik an, als dass sie Texte lesen.

infografic

Infografik erstellt mit infogr.am.

Das mit Abstand coolste und ausgefeilteste Tool ist hier infogr.am. Gesehen habe ich das erstmals bei Dominik Leitner. Spielereien sind damit super einfach möglich. Über Ulrike Langer habe ich das Open Source Tool Datawrapper kennengelernt. Damit lassen sich schnell einfache Grafiken erstellen. Interessant ist dieses deutsche Start-up allemal, wobei die Praxisbeispiele von Datawrapper in der „Chart Gallery“ (noch) wenig ansprechend sind. Hoffentlich tut sich da noch was, ansonsten ist wohl infogr.am immer die erste Wahl. Datawrapper wurde übrigens für das deutsche Bildungswerk der Zeitungen gebaut, das wiederum zum Bundesverband deutscher Zeitungsverleger gehört. Die Voraussetzungen wären also da, einen journalistisch wirklich überzeugenden Workflow und Output zu kreieren. Über Luca Hammer und seinem Blognetz-Projekt bin ich auf Gephi gestoßen. Mit diesem Tool lassen sich Netzwerken und komplexe Systeme visualisieren. Ich weiß zwar noch nicht genau, wie man das außeruniversitär einsetzen kann, aber spannend ist es auf jeden Fall.

Fazit: Am besten gefällt mir infogr.am, spezielle Netzwerkvisualierungen sind mit Gephi möglich und Datawrapper hat ein großes Potential für den Datenjournalismus.

Hinweis: Dieser Artikel handelt von blog n’BUZZ, organisiert von ambuzzador. ambuzzador ist Kunde meines Arbeitgebers Himmelhoch PR. Auf 10vor10 schreibe ich aber über blog n’BUZZ ausschließlich aus privatem Interesse.

blog n'BUZZ Podiumsdiskussion v.l.: Moderator Nardo Vogt (Chefredaktion ambuzzador), Charlotte Hager (Geschäftsführerin Marktforschungsinstitut comrecon), Mikaela Köb (Bloggerin von Supreme Mag) und Wilhelm Baldia (Pressesprecher Austrian Airlines). © ambuzzador

blog n’BUZZ Podiumsdiskussion (v.l.): Moderator Nardo Vogt (Chefredaktion ambuzzador), Charlotte Hager (Geschäftsführerin Marktforschungsinstitut comrecon), Mikaela Köb (Bloggerin von Supreme Mag) und Wilhelm Baldia (Pressesprecher Austrian Airlines). © ambuzzador

Viele junge Medienschaffende trafen sich am 4. Februar beim Infoabend von blog n’BUZZ im L’Office Wien. blog n’BUZZ ist eine Initiative von ambuzzador und will Blogger und Unternehmer näher zusammenbringen. Die Initiative besteht aus zwei Schienen: Zum einen dem Blogger-Pool und zum anderen dem Ausbildungsprogramm.


Blogger-Pool

ambuzzador baut einen eigenen „Blogger-Pool“ auf. Blogs werden darin thematisch kategorisiert und Blogger erhalten Kooperationsangebote von Unternehmen vermittelt. Das soll Geld in die meist leeren Blogger-Kassen spülen. Wer mitmachen will, kann sich kostenlos auf blog n’BUZZ anmelden. Gefordert sind bei der Anmeldung neben persönlichen Daten auch genaue Blogkennzahlen, also zum Beispiel wie viele durchschnittliche Besucher der Blog pro Monat aufweist. Damit sollen Blogger Relations besser messbar sein. Eine genaue Erfolgsmessung wünschen sich ja die Unternehmen, wie auch Wilhelm Baldia, Pressesprecher der Austrian Airlines, bei der blog n’BUZZ Podiumsdiskussion am Infoabend bekräftigte.


Ausbildungsprogramm

Eine separate Anmeldung gibt es für die Weiterbildungsschiene von blog n’BUZZ. Herzstück sind die über das Jahr verteilten „Know-how Events“: Am 4. März spricht Mode- und Reise-Bloggerin Katja Hentschel über die perfekte inhaltiche Positionierung eines Blogs, am 13. Mai geht es um Design und „Corporate Identity“, am 23. September um Reichweite sowie Vernetzung und am 11. November um das liebe Geld, also Verdienstmöglichkeiten mit Blogs. Alle Events finde am Abend im L’Office statt. Daneben soll es nach Bedarf auch Onlinekurse geben. Die Teilnahme an allen vier Events kostet 79 Euro und zwei Events gibt es um 39 Euro. Hier gehts zur Anmeldung.


Blogger werden professioneller

blog n’BUZZ geht heuer bereits in die zweite Runde. Ich war schon letztes Jahr bei zwei blog n’BUZZ Veranstaltungen mit dabei und es hat mir sehr gut gefallen. Dieses Jahr hat sich am Konzept viel verändert und ich bin gespannt, wie das bei den Leuten ankommt. Verändert hat sich aber nicht nur blog n’BUZZ, sondern auch die Bloggerszene selbst. Die Blogosphäre professionliert sich, das habe ich schon mal erwähnt und bei blog n’BUZZ hat sich dieser Eindruck noch verstärkt. Es kristalisieren sich zwei Typen von Bloggern heraus: Zum einen Leute, die oft begeistert zum Bloggen beginnen, aber dann bald wieder aufhören. Die Gründe dafür sind verschieden: Bloggen braucht Zeit, es bedeutet Arbeit und oft desillusioniert der ausbleibende Erfolg. Andererseits gibt es Blogger, die ihr Ding eisern durchziehen und das Bloggen von Anfang an mit sehr viel Aufwand betreiben. Von Eva Fischer erhielt ich bei blog n’BUZZ etwa meine erste Blog-Visitenkarte. Dabei gibt es www.foodtastic.at erst seit rund drei Monaten! Es versteht sich von selbst, dass vom Blogdesign, über Fotos bis hin zur Facebook-Seite alles tip top passt. Oder Mikaela Köb, die bei der Podiumsdiskussion mit dabei war. Sie hat Supreme Mag gegründet und vernetzt Fashion- und Lifystle-Blogger im Supreme Network. Und noch ein Beispiel für die neue Blogger-Generation: Beim blog n’BUZZ Infoabend habe ich einen Einsteiger kennengelernt, der erst mit dem Bloggen beginnen wird. Sein Ziel ist jetzt schon, damit Geld zu verdienen. Ich glaube, als ich Ende 2009 zum Bloggen anfing, war die Monetarisierung unter Bloggern noch kein so großes Thema. Oder liege ich da falsch?

wikipedia

CC by Giulia Forsythe, via Flickr

Die Wikipedia wird für die PR immer wichtiger. Das hat drei Gründe: Erstens ist die Wikipedia einer der meistbesuchten Seiten im Netz. Zweitens vertrauen die Nutzer den Inhalten auf der Wikipedia im Regelfall und berurteilen ein Unternehmen und/oder ein Produkt stark nach dem, was sie hier darüber lesen. Und drittens sorgen Links in der Wikipedia auf die eigene Unternehmensseite doch für einen guten Push nach vorne in den Suchergebnissen. Viele PR-Treibenden machen dann aber die Erfahrung, dass ihre mühevoll angelegten Artikel wieder gelöscht werden. Es ist aber einfach so, dass die Wikipedia ein Lexikon ist und nicht alles darin gespeichert werden muss. Das Drei-Mann-Elektrounternehmen wird es beispielsweise eher selten in die Wikipedia schaffen. Es gibt aber zum Glück Relevanzkriterien, die bei der Entscheidung helfen, ob das eigene Unternehmen bzw. der eigene PR-Kunde eine Chance auf einen Eintrag hat. Gekürzt muss laut Wikipedia ein Unternehmen

  • mindestens 1000 Vollzeitmitarbeiter haben oder
  • einen Jahresumsatz von mehr als 100 Millionen Euro vorweisen oder
  • mindestens 20 Betriebsstätten im Sinne besitzen
  • an einer Börse gehandelt werden oder
  • bei einer relevanten Produktgruppe oder Dienstleistung eine marktbeherrschende Stellung oder innovative Vorreiterrolle haben (unabhängige Quelle erforderlich) oder
  • eines dieser Kriterien historisch erfüllen.

Das sind schon einmal sehr gute Richtwerte. Nachdem es aber hier keine allgemein verbindlichen Regeln gibt, hängt die Eintragung in die Wikipedia auch immer vom Goodwill des von der Community gewählten Administrator ab. Wie aber soll man wissen, ob es sich nun lohnt, einen Artikel zu schreiben? Zum Glück kann man das auch direkt einen Administrator mit einem Relevanzcheck erfragen. Eine tolle Sache und selbst wenn es nicht klappt, hat man zumindest für den Kunden eine Erklärung parat.