tp-linkEs ist zum Haare raufen, egal ob Windows Explorer, Browser oder Word: ständig haben sich geöffnete Fenster nach ein paar Minuten selbst deaktiviert. Das heißt erst wieder mit Maus klicken, bevor ich weiterschreiben oder weiter scrollen konnte. FUUUUUUUUU….! Online habe ich leider zu diesem Problem unter Windows 7 keine passende Hinweise gefunden, also habe ich angefangen nacheinander die Programme zu deinstallieren und geschaut, ob ich so den Problemverursacher finde. Aber nein, nichts tat sich. Bis ich mir schließlich die aktiven Prozesse angeschaut habe. Das geht via Windows Start -> Ausführen -> msconfig -> Dienste. Da habe ich bemerkt, dass mein WLAN-Adapter ungewöhnlich viel Ressourcen verbraucht. Also habe ich ihn erstmal deaktiviert und tatsächlich, plötzlich bleiben die Windows Fenster wieder alle aktiv! Der blöde TP-Link war schuld (genaues Modell: TL-WN821N) oder präziser formuliert: das TP-LINK-Konfigurationstool. Das braucht zum Glück aber eh keiner. Also WLAN-Adapter ausstecken, Konfigurationstool deinstallieren, Adapter wieder anstecken und fertig. Aber liebe TP-LINK, das hat mich einiges an Nerven gekostet und gibt ein fettes dickes Minus in der Mitarbeit!

 

Früher habe ich Jahresvorsätze für Schwachsinn gehalten. Mittlerweile überlege ich mir aber zu Jahresende immer etwas, das ich erreichen oder verändern möchte. Meinen Vorsatz vom Jahreswechsel 2011 auf 2012 habe ich ja nicht ganz so einhalten können. Damals wollte ich Facebook und Twitter nur mehr unterwegs am Handy nutzen, ausgenommen am Wochenende. Das ist mir nicht wirklich gelungen, aber ich nutzte Facebook jetzt ja sogar beruflich in meinem Job als PR-Berater. Damit lässt sich die Nutzung unter der Woche am PC gar nicht vermeiden. Mein privater Social Media Konsum ist aber mit Berufseinstieg automatisch zurückgegangen, weil einfach nicht mehr so viel Zeit dafür da ist.

Für den Jahreswechsel 2013 auf 2014 nehme ich mir vor, ausnahmslos jeden Sonntag um 09:50 Uhr einen neuen Blogartikel zu veröffentlichen. Diesen Vorsatz habe ich schon seit Anfang des Jahres 2013 im Kopf und Mitte des Jahres mit der neuen Domain www.10vor10.at endgültig besiegelt. Jetzt geht es vor allem darum, dieses Versprechen an mich selbst auch langfristig und konsequent einzuhalten. Ich habe mir selbst diese zeitliche Struktur auferlegt, da Bloggen lustig, aber zugleich auch anstrengend ist. Ich brauche also eine disziplinäre Regel, um tatsächlich laufend zu bloggen. Ich bin aber sehr zuversichtlich, dass ich im Jahr 2014 insgesamt 52 Beiträge schaffen werde. 😉

Die Start-up-Szene in Österreich entwickelt sich hervorragend! Pioneers Festivals, eine neue TV-Show und neue Business Angels sprechen da eine deutliche Sprache. Die Welt der Gründer und ihr Leben ist spannend und inspirierend zugleich. Denn gerade Jungunternehmer im IT-Bereich stehen an der Spitze des gesellschaftlichen Fortschrittes!

Aber wie haben erfolgreiche Jungunternehmen ihren Weg gemeistert? Dieser Frage gehen Helmut Pöllinger (GF Brainloop CEE), Baurek-Karlic (GF Venionaire) und ich nach. Wir werden dazu um die 50 Interviews mit erfolgreichen österreichischen Gründern führen und die Ergebnisse in einem Buch veröffentlichen. Laufend aktualisierte Informationen gibt es auch auf unserer Seite www.erfolgsgruender.com

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Die Seite zum Buch: www.erfolgsgruender.com

Für mich bedeutet das Projekt eine neue spannende Herausforderung in meiner Freizeit. Dadurch wird aber etwas weniger Zeit fürs Bloggen bleiben. Trotzdem möchte ich meinem selbstgewählten Domainnamen 10vor10 treu bleiben und jeden Sonntag um 09:50 Uhr einen neuen Blogeintrag veröffentlichen. Eventuell werden die Artikel aber etwas knapper. 😉

Verdammt noch mal, mein 17-jähriges Ich war schon ein bisschen peinlich. Ich brauche da nur meine allererste Homepage aus dem Jahre 2003 anschauen … Technisch war die ja gar nicht so schlecht, aber viele Dinge würde ich heute nicht mehr in die Welt hinaus schreiben. Und wenn ich erst an meine Photoshop-Experimente denke – da hüllen wir lieber den Mantel des Schweigens darüber. Es ist halt so: Ein Teenager denkt und handelt anders als ein Erwachsener. Ich bin jedenfalls froh, dass die Seiten nicht mehr online sind. Andererseits ist es schön, die eigene Entwicklung nach zu verfolgen. Dies hier ist meine zehnjährige Geschichte im Web:

1. Homepage

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Meine erste Homepage entstand im Mai 2003. Die Navigationsbutton wurden in Flash 5.0 erstellt. Nutzer mussten mit dem Mauszeiger über die Buttons fahren und schon vervollständigte sich das Wort. Das Banner mit Foto oben habe ich in Photoshop gemacht. Weitere Programme im Einsatz: Dreamweaver und FrontPage. Apropos: Gibt es FrontPage eigentlich noch?

2. Homepage

2_Homepage

Die zweite Homepage startete am 4. Februar 2004 und war rein in Flash konzipiert. Animiertes Logo links oben, animierte Buttons und animierte Scroll-Leiste. Erste Ansätze des FG-Logos sind da schon erkennbar.

3. Homepage

5_Homepage

Die dritte Webseite von 2005 ist eigentlich meine fünfte. Nur haben halt die Versuche drei und vier den Entstehungsprozess nie verlassen. Die Webseite war vollständig in Flash produziert und eigentlich recht cool animiert. Wer auf einen der Buttons klickte, bekam ein neues Fenster eingepoppt. Tja, und es entstand auch ein Intro:

Diese Homepage hatte also bereits die dreistufige Blaufärbung, die ich auch heute noch gerne nutze.

4. Homepage

Als die vierte Webseite 2009 online ging, studierte ich schon in Wien. Die Seite war mit Flash und CSS gemacht. Die 3D-Optik ist selbst gezeichnet und mit Klick auf eines der vier Felder öffnete sich ein neues großes Feld mit weiteren Links.

4_Homepage

Tja, und das war dann mein Abschied von Flash. Denn die Homepage wurde noch im selben Jahr gegen WordPress ausgetauscht.

1_blog

Alles neu macht der Sommer – ich habe den Hoster nach rund vier Jahren gewechselt und damit auch gleich eine neue Domain reserviert.

Ab nun ist der Blog neben efge.at auch unter www.10vor10.at [UPDATE: neu-neue Domain ist derfabian.at] erreichbar. Die alte Adresse werde ich  noch ein Jahr oder etwas länger betreiben und dann einstellen. Die Idee hinter dem Namen efge war einfach unverständlich, nämlich meine Initialen FG zu symbolisieren. EFGE war dann eine Notlösung, nachdem sich  zwei Buchstaben bei einer at-Domain nicht registrieren lassen und andere Variationen schon vergeben waren.

Nun aber wird alles besser werden. 10vor10 klingt weiß Gott nicht wie aufregend, aber der Name soll auf einen neuen Blog-Rhythmus hinweisen und mich selbst zum kontinuierlichen Bloggen motivieren: Jeden Sonntag um 9:50 Uhr möchte ich in Zukunft einen neuen Artikel veröffentlichen.

Denn mit dem Bloggen ist es so eine Sache, einerseits macht es Spaß, aber andererseits ist es auch Arbeit. Wenn ich mir selbst nicht mit diesem Zeitkorsett den nötigen Druck mache, dann schiebe ich das Bloggen immer wieder auf. Das soll es zukünftig nicht mehr spielen: Wir lesen uns wieder nächsten Sonntag um 10 vor 10! 🙂

Es ist wirklich tragisch: So viele Menschen kennen oder nutze einfach nicht das Tastenkürzel Alt + Tab. Für die Arbeitsproduktivität ist dieses Kürzel aber wie Ostern und Weihnachten zusammen. Denn man arbeitet einfach häufig mit mehreren Programmen gleichzeitig, etwa wenn man Daten von einem ins anderen Programm kopieren will oder gewisse Dinge vergleichen muss. Ich zum Beispiel schreibe öfters eine E-Mail an Kunden und komme dann während dem Schreiben drauf, dass ich noch ein paar Kundendetails in der CRM-Software nachschauen muss.

Mit Alt und Tab schnell zwischen zwei Programmen wechseln.

Mit Alt und Tab schnell zwischen zwei Programmen wechseln.

Viele Leute wählen dann folgenden Weg: Maus wird in die Hand genommen und das Programm mit einem Klick auf das entsprechende Icon in der Taskleiste maximiert. Viel schneller geht das aber mit Alt + Tab, womit zwischen den jeweils letzten beiden genutzten Programmen hin und her gesprungen werden kann. Übrigens: Hält man Alt + Tab länger gedrückt, öffnet sich eine Leiste mit allen geöffneten Programmen.

PS: Tabs lassen sich im Mozilla Firefox mit Strg + Tab ansteuern.

Von Doodle, über Google Kalender bis hin zur klassischen E-Mail-Einladung via Outlook-Kalender: Es gibt viele hilfreiche Tools für die Terminvereinbarung. Alles super einfach also? Eher nicht, denn der Alltag zeigt: Vor allem wenn man versucht per Mail über einen längeren Zeitraum einen gemeinsamen Termin zu finden, ist die ganze Sache doch sehr fehleranfällig.

Deshalb gilt wohl auch bei Terminen das journalistische Prinzip des Checks und Re-Checks und manchmal ist wohl auch ein Double-Check notwendig. Das heißt: Termin gefunden und vereinbart? Einfach ein paar Tage später nochmals ein Mail mit den genauen Daten senden und um Bestätigung von Uhrzeit, Tag und Inhalt/Thema des Termins bitten. Das verhindert unangenehme Überraschungen und wenn der Terminpartner dann doch nicht auftaucht, kann der zumindest keine Ausreden verwenden im Sinne von „ich dachte, wir hätte das schlussendlich anders vereinbart …“. Das erspart viel Ärger.

Es ist schwer sich das einzugestehen: Ja, ich wurde Opfer der Homöopathie. O.K. gut, Opfer ist übertrieben, immerhin haben mich homöopathische Mittel nicht vergiftet, aber ich bin ihr schon mal auf den Leim gegangen und das ist frustrierend.

Ich war noch Schüler und – wie sollte es anders sein – für Hausaufgaben mangelte es mir an Konzentration. Eines Tages brachte meine stets gut meinende Mama dann ganz unverhofft ein Fläschchen von der Apotheke mit nach Hause. „Gedächtnis- und Konzentrations-Tropfen“ stand da darauf und darunter „Homöopathische Arzneispezialität“. Tja, und was macht man nicht alles, wenn die Schularbeiten immer näher rücken? Also habe ich das Fläschchen um € 10,–  genommen und mir übel schmeckende Tropfen dreimal täglich auf die Zunge geträufelt. Effekt? Null Komma Josef! Aber man glaubt halt daran. Außerdem: Vielleicht hat es ja doch was geholfen? Oder vielleicht braucht es auch nur mehr Zeit bis es zu wirken beginnt? Zur Sicherheit kaufte meine Mama einfach das nächste Fläschchen und danach das nächste und danach nächste …

Irgendwann hatte er Spaß aber auch ein Ende, denn kosten tun die Dinger ziemlich viel. Schularbeiten & Co. habe ich übrigens trocken gleich gut bestanden. Was ja auch logisch ist, denn die Effektivität von Homöopathie ist wissenschaftlich sehr zweifelhaft.  Aber zumindest die Idee dahinter ist putzig: (Giftige) Grundsubstanzen werden meist mit Alkohol bis fast ins Unendliche verdünnt und dadurch sollen die Substanzen ihre „verborgene, geistartige Kraft“ entfalten können. Wer das jetzt nicht glaubt, vertiefend befasst sich damit die Wikipedia.

Bleibt nur eine Frage ungeklärt: Warum verkauft eine seriöse Apotheke überhaupt dieses Zeug? Gibt es da nicht auch eine Verantwortung der Pharmazeuten gegenüber all den gut meinenden Mamas, Omas und sonstigen Konsumenten?

Bam! Das Jahr 2012 ist Vergangenheit. Zeit um wieder die besten TV-Serien zu küren. Langsam wird das schon fast so etwas wie eine Tradition. Jetzt aber zu den Gustostückerln 2012:

  1. Breaking Bad. Irrsinnig komplexe Charaktertypen, minutiös geplante Handlungsstränge und dramatische Verwicklungen ohne Ende.
  2. Game of Thrones. Kult. „Herr der Ringe“ kann nach Hause gehen!
  3. It’s Always Sunny in Philadelphia. Schwärzer kann Humor gar nicht sein.
  4. Louie. Bekannter Comedian erzählt sein Leben in hyperrealistischer Weise.
  5. The Walking Dead. Schwache zweite Staffel, aber die dritte ist wieder sehr in Ordnung.
  6. Veep. Neueinsteiger der uns zeigt: Auch die Vizepräsidentin der USA muss um Aufmerksamkeit kämpfen.
  7. House of Lies. Ebenfalls ein Neueinsteiger. Die Serie persifliert das Leben von Management Consultants.
  8. Family Guy. Ein Klassiker für die Entspannung.
  9. Parks and Recreation. Das Leben einer sympathischen Bürokratin.
  10. Suits. Meine kleine Sünde: Suits ist „Sex and the City“ für Männer.
Care-O-Bot grasping an object on the table

Roboter als Pfleger? Symbolbild: CC Jiuguang Wang

Meine Eltern haben seit kurzem (wieder) einen Computer und Internetanschluss. Das hat mich einige Nerven gekostet, denn immer wieder musste ich ihnen die Bedienung von Windows und Internetdiensten wie Skype oder Facebook erklären und Fragen beantworten, die für mich so selbstverständlich sind. Für meine Eltern scheint einfach so vieles so kompliziert zu sein und ich glaube, das liegt auch an ihrer unbegründeten Angst Fehler zu machen. Beim Umgang mit dem Computer unterscheidet sich die Generation meiner Eltern und die meine jedenfalls grundlegend was die Einstellung und die Herangehensweise betrifft.

In der Wissenschaft werden diese Generationsunterschiede mit zwei Begriffen festgemacht: Als Digital Natives werden jene Menschen bezeichnet, die bereits mit der digitalen Technologie aufgewachsen sind und sich damit dementsprechend leicht tun. Digital Immigrants sind hingegen jene, die den Umgang mit Internet & Co. erst im Erwachsenenalter erlernen müssen. Das ist ein evolutionärer Verlauf und sicher nicht einmalig. Deshalb frage ich mich schon: Was könnte meiner Generation einmal im Alter schwer fallen? Wo werden wir einst auf eine neue Technologie stoßen, mit denen die Jüngeren ganz selbstverständlich aufwachsen, die bei uns aber für leichtes Unbehagen sorgt?

 

Wir als „Robotic Immigrants
Genau so etwas könnte meiner Generation bei der Integration von Pflegerobotern in den Alltag bevorstehen. Diese Art der Technologieanwendung ist nämlich keineswegs nur in der Science-Fiction vorstellbar. Fakt ist jedenfalls, dass immer mehr Menschen immer älter werden und dementsprechend viele Leute Pflegehilfe benötigen. Der Markt ist stark wachsend und noch dazu extrem lukrativ, es dürften sich also irgendwann auch die gigantischen Entwicklungskosten bezahlt machen. Ich kann mir jedenfalls gut vorstellen, dass in 50 oder 60 Jahren Roboter bereits filigrane und komplexe Aufgaben erledigen werden. Nur eines scheint noch unsicher zu sein und zwar wie der Faktor Mensch darauf reagieren wird. Egal mit wem ich über dieses Thema spreche, keiner kann sich so wirklich vorstellen, von einem Roboter jeden Tag aus dem Bett gehievt zu werden, die Körperhygiene erledigt zu bekommen oder auf die Toilette begleitet zu werden. Es fehlt einfach das Vertrauen in diese seelenlosen Dinger, weil wir mit Robotern in unserem alltäglichen Leben noch zu wenig konfrontiert sind. Ich denke aber, dass nachkommende Generationen das viel unproblematischer sehen werden. Sie werden als Robotic Natives gelten, während wir uns als Robotic Immigrants erst mühselig überwinden werden müssen.

Wir alle kennen Sprüche zur Politik wie „Is ma wurscht“ oder auch sehr schön: „Die Politiker sand eh olle gleich“ – Nein, sind sie nicht. Der Eindruck mag entstehen, weil bei uns keine Partei absolute Entscheidungskompetenz hat und stets Koalitionen und Kompromisse gefunden werden müssen. Politik bestimmt aber die Lebensumstände als auch das Denken der Menschen, wie sich deutlich in Korea zeigt. Laut Wikipedia existierte auf dieser Halbinsel lange eine homogene Kultur und Gesellschaft. Das änderte sich allerdings radikal nach dem Zweiten Weltkrieg und der Aufsplitterung in einen westlich orientierten, marktwirtschaftlichen Süden und einen kommunistisch-stalinistischen Norden. Geschehen ist das in den 40er-Jahren des letzten Jahrhunderts und ist damit noch gar nicht so lange her. In welcher fast schon skurrilen Art und Weise sich das Leben von Nord- und Südkoreanern heute unterscheidet, machen für mich zwei Videos sehr deutlich.

Das eine ist der Welthit „Gangnam Style“ vom südkoreanischen Sänger PSY. Laut Wikipedia übrigens eine Parodie auf den extrem verschwenderischen und luxuriösen Lebensstil im seouler Nobel-Bezirk Gangnam.

Party, Luxus, Kleidung – alles sehr westlich. Und nun von Seoul nach Pyongyang.

Klar, ein Musikvideo ist schwer mit Filmszenen aus dem täglichen Leben zu vergleichen, doch der Kontrast ist extrem. Auch die wirtschaftlichen Daten sprechen eine deutliche Sprache: So beträgt das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf in Nordkorea geschätzt 1152 US-Dollar während es in Südkorea 22.778 Dollar sind. (in Österreich beträgt das BIP/Kopf übrigens $ 49.809) Südkorea ist ein hoch entwickeltes Land mit Technologie-Unternehmen wie der  Hyundai Kia Automotive Group oder Samsung. Korea als Beispiel zeigt eindrücklich wie das Leben der Menschen durch Politik bestimmt wird – traurig und faszinierend zugleich.

Samsung Wave GT-S5800 mit Bada.

Seit zweieinhalb Monate besitze ich das Samsung Galaxy SIII. Wenig erfreulich: Ich musste es bereits zur Reparatur einschicken, anscheinend war die Platine defekt. Trotzdem bin ich über dieses Smartphone sehr happy und das liegt nicht nur an der überzeugenden Hardware.

Das Galaxy setzt nämlich auf das bekannte Betriebssystem Android von Google. Auf meinem Vorgängerhandy war hingegen Bada installiert, das wenig verbreitete, hauseigene Betriebssystem von Samsung. Nun ist Bada von Bedienung, Design und Stabilität gar kein schlechtes System, aber das alles ist nutzlos wenn es keine Apps dafür gibt. Unternehmen konzentrieren sich nun mal in erster Linie auf das iOS für das iPhone bzw. auf Android-Smartphones. Auf meinem Samsung Wave GT-S8500 funktionierten weder Google Maps noch Foursquare anständig, von speziell österreichischen Anwendungen ganz zu schweigen. Für mich war etwa besonders bitter, dass ich lange nicht quando von den Wiener Linien nutzen konnte. Ich fahre tagtäglich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und da es ist einfach hilfreich, sich mobil über Abfahrtszeiten u.ä. informieren zu können.

Bada und Windows Phone
Überhaupt scheint Bada eine Totgeburt zu sein, denn das Betriebssystem wird zum einen nur von Samsung und zum anderen auch nur für deren Wave-Reihe verwendet. Das kann einfach nicht gut gehen, denn so schafft man keine kritische Masse. Daher kann ich jedem nur abraten ein Smartphone mit Bada zu nehmen, obwohl Samsung diese Handys besonders günstig her gibt. Smartphones auf denen die meisten Apps nicht funktionierten sind sinnlos! Genau das selbe Problem hat übrigens Windows Phone. Der Kauf der Nokia Phone-Sparte zeigt zwar, dass Microsoft hartnäckig um Marktanteile kämpft, trotzdem scheinen Android und iPhone in naher Zukunft uneinholbar.

Android und iOS werden weiterhin Markt dominieren
Das hat mehrere Gründe: Auf Android setzen bereits eine Vielzahl von großen Smartphone-Herstellern und so wurde laut Wikipedia weltweit erstmals 2010 mehr Android-Geräte verkauft als iPhones. Trotzdem wird kein Weg um iOS herumführen. Für Entwickler ist es nun mal entscheidend, dass sie Geld mit ihren Apps machen. Und da zeigt sich sich, dass iPhone-Besitzer spendierfreudiger sind als Android-Nutzer. Das liegt wahrscheinlich daran, dass sich für ein teures iPhone wohl besonders stark die kaufkräftigen Konsumenten entscheiden. iOS punktet also mit guten Umsatzschancen für Entwickler, Android mit Masse. Windows Phone, Bada oder BlackBerry haben da nur wenig entgegenzusetzen.