Wenn ich einmal drinnen bin in der Arbeit, vergesse ich gerne die Welt um mich. Deshalb hatte ich in der Vergangenheit Schwierigkeiten, nicht Geschäftstermine zu versäumen. Mit Outlook wollte ich standardmäßig E-Mail-Reminder einrichten. Das ist aber bei Outlook leider nur individuell bei Terminerstellung möglich. Da wir in der Arbeit Office 365 nutzen, gibt es aber mit dem Automatisierungstool Microsoft Flow einen Workaround.

  • Auf office.com einsteigen und in der Übersicht auf den Flow Button klicken.
  • Oben „Ohne Vorlage erstellen“
  • „Hunderte Connectoren oder Trigger suchen
  • Outlook Kalender eintippen
  • Office 365 wenn ein Termin bald startet

  • Seinen gewünschten Kalender auswählen
  • „Erweiterte Optionen anzeigen“ klicken und die Minuten angeben, wie viel im Voraus der Trigger für einen Termin starten soll. Ich habe zB 45 eingegeben, also eine Dreiviertelstunde vor dem Termin werde ich per Mail daran erinnert.
  • „+ Neuer Schritt“ und „Aktion hinzufügen“
  • Office 365 Outlook – E-Mail senden
  • Ich habe folgenden Dynamischen Inhalt eingefügt und bekomme damit Betreff und Adresse des Termins anzeigt

(Start- und Endzeit kann man sich anzeigen lassen, ist aber leider in einem schwer lesbaren Format geschrieben und bei mir wird die Angabe um eine 1 Stunde verstellt anzeigt – ich vermute mal, das hat mit Zeitzonen-Einstellungen zu tun)

  • Flow speichern

Als Hobby-Blogger stelle ich mir schon seit längerem die Frage, ob ich meinen Publishing-Fokus auf kommerzielle Plattformen oder auf den eigenen Blog legen soll. Vor allem nachdem zahlreiche Anbieter perfekte Infrastruktur bieten: Über Karriere, Beruf und Fachliches lässt sich auf LinkedIn oder auf Quora schreiben. Für schöne Foto-Schnappschüsse gibt es von Flickr über Facebook und Instagram bis zu Google Fotos viele Optionen. Die Urlaubsreise lässt sich auf TripAdvisor, dem österreichischen Startup Journi oder Google Maps darstellen und bewerten. Ranglisten lassen sich mit Ranker erstellen und Filme und Serien lassen sich unter anderem auf IMDb bewerten und erkunden.

Aber schauen wir uns die Vorteile von kommerziellen Plattformen und der eigenen privaten Webseite (basierend auf WordPress an) einmal an:

Vorteile von kommerziellen Plattformen

  • Kostenlos (außer manche Premiumfunktionen)
  • Kein administrativer Aufwand für Softwareeinstellungen, Updates, Anpassungen, udgl.
  • Großartige Tools für das Erstellen der Inhalte. Zum Beispiel einstellen der Urlaubsreise-Route auf Google Maps.
  • Direkter Kontakt mit anderen Menschen, Gleichgesinnten und Community
  • Einfacher sich einen Namen zu machen
  • Ständige Weiterentwicklung um Inhalte noch besser zu managen, bewerben und darzustellen

Vorteile eines selbstgehosteten Blogs

  • Alle Inhalte an einem Platz.
  • Volle Kontrolle über die Inhalte.
  • Größte Flexibilität. Ich habe etwa auf meinem Blog Videos, Fotos, meine Magisterarbeit, Literaturrezensionen, Sammellisten, Bewertungslisten und vieles mehr gespeichert.
  • Größte Freiheit. Ich kann mit meinen Daten alles mögliche anstellen, überall hin kopieren und sichern. Wenn mir der Hoster nicht mehr gefällt, ziehe ich um.

Ein Möglichkeit wäre natürlich alles zweimal anzulegen, einmal Blog und einmal in den sozialen Plattformen. Das mache ich zwar auch manchmal in verschiedenen Adaptionen, so wie mit diesem Artikel in Englisch auf LinkedIn, ist mir aber manchmal zu mühselig, vor allem wenn meine Motivation aus dem Spaß am Lernen besteht und nicht den Sinn hat, damit meine Brötchen zu verdienen.

Fazit: So wirklich sicher bin ich mir nicht, was der beste Weg ist, um Inhalte als Privatperson darzustellen. Auch wenn ich mir weiterhin überlege welche Variante die beste ist, für den Blog spricht einfach noch immer, dass er als Schaltzentrale dienen kann, die alle Formen der Kommunikation zulässt.