• Dachzeile – Stichwort oder Halbsatz. Gibt Orientierung
  • Überschrift – Aussage des Textes zusammenfassen, gerne auch Wortspiele. Darf nicht in die Irre führen, Vorsicht mit Superlativen
  • Der Vorspann / Leadsatz – Soll schon einige der sechs W-Fragen beantworten
  • Einstieg und erster Absatz – Kein Blabla, Wichtigste zuerst
  • Weitere Absätze – Zitate einbauen oder andere Quellen (Studien, Umfragen, Forschungsergebnisse nennen), die die Botschaft unterstreichen

 

Formalitäten:

  1. Firmenkopf
  2. Benamsung: Pressemitteilung
  3. Sperrfrist klären
  4. Erscheinungsdatum
  5. Weitere Zusätze: „Abdruck honorarfrei“ manchmal auch Längenangabe (Zeichen)
  6. Formatierung und Länge – nicht mehr als 3.000 Zeichen
  7. Abbinder oder Boilerplate – Nicht mehr als vier bis sechs Zeilen über das Unternehmen mit juristischer Angabe, die Branche, eigene Bewertung der Marktposition, Unternehmensstrategie, Geschäftsfelder und/oder bekannte Marken, eventuelle Informationen zur Gründung, Zahl der Mitarbeiter, Zahl der Standorte, ev. Umsatzzahlen
  8. Fotos und Zusatzmaterial mit Angabe Urheber
  9. Ansprechpartner für Medien

Der Observer hat zu seiner Jubiläumsausgabe das Magazin O.vation herausgebracht. Darin zitiert ist auch eine Studie vom ECCO Agenturnetzwerk / communication matters aus dem Frühjahr 2014 mit doch interessanten Ergebnissen:

  • So habe ich schon öfters erlebt, dass sich Journalisten gerne über große Dateianhänge beschweren, andererseits möchten rund 56% die Bilder doch als Anhang mitgeschickt bekommen und dann noch in 300dpi.
  • Auch die Presseaussendung sollte in Plain Text im Mail mit Gesamttext als Attachement geschickt werden
  • Dazu sollte Name des Unternehmens und Thema genannt werden
  • Exklusivgespräche sind in Österreich am allerwichstigen

    Wenig Freude gibt es mit Links zu Download-Seiten …

Ich habe manchmal das Problem Text von einem PDF kopieren und dann in Word bearbeiten zu müssen. Nun übernimmt aber Word die Layoutvorgabe vom PDF und setzt die Zeilenumbrüche so, wie sie im Original waren. Das ist oft nicht gewünscht. Alle Zeilenumbrüche händisch zu löschen, kann aber sehr umständlich sein.

In Word kann man aber auch mit „^p“ nach Zeilenumbruch suchen und durch ein Leerzeichen ersetzen lassen. Am besten betreffenden Text markieren „Strg + F“ und beim Suchfenster, beim kleinen Pfeil rechts oben, au Ersetzen klicken und dann auf „Alle Ersetzen“ klicken.

 

 

Aus Lust und Laune habe ich einen Fotokurs bei Reinhard Gattinger besucht, der sich gemeinsam mit seiner Frau auf Hochzeitsfotografie spezialisiert hat. An zwei Tagen haben wir über technische Basics bis zur Bildkomposition alles im Überblick bearbeitet. Die Übung mit einem Faltdiffusor ist mir ganz besonders in Erinnerung geblieben. Wenn man im Freien fotografiert und die Sonne schon hoch steht, wird das Licht „hart“ und erzeugt Schlagschatten beim Porträtierten. Der Diffusor streut das Licht nun so, dass es weicher auf dem Gesicht auftrifft.

Wie riesig die Unterschiede sind, zeigen diese beide Übungsfotos, die einmal mit und einmal ohne Diffusor aufgenommen wurden. In dem Fall stand die Sonne rechts von der Porträtierten. Eine dritte Person hat den Diffusor zwischen ihrem Gesicht und der Sonne positioniert.

Die bereits hochstehende Sonne sorgt für ein hartes Licht. Es entstehen starke Licht-Schatten-Kontraste.

Die bereits hochstehende Sonne sorgt für ein hartes Licht. Es entstehen starke Licht-Schatten-Kontraste.

 

Der Einsatz des Diffusors reduziert die Schlagschatten-Bildung.

Der Einsatz des Diffusors reduziert die Schlagschatten-Bildung.

 

Hinweis: Um den Link zum Faltdifussor handelt es sich um einen Affiliate-Link.