Da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt! Es ist geschafft – mein Studium ist zu Ende und meine Magisterarbeit gibt es bereits zum Downloaden. Mann, was ich Zeit dafür investiert habe … Genau deshalb gibt es hier und jetzt eine Auflistung der sieben wichtigsten Ergebnisse meiner Arbeit, die den literarisch angehauchten Titel trägt:

Stolz und Vorurteil im Journalismus.
Einstellungen von Tageszeitungsjournalisten zu Crossmedialität und Medienwandel.

Nun aber gleich zu den Findings:

1.
Zwischen Print- und Onlineredaktion ist die Stufe der Coopetition mit leichter Tendenz zum Content Sharing vorherrschend. (zu den beiden Begriffen vgl. Dailey; Demo; Spillmann, 2005: S. 153f) [ref]Dailey, Larry; Demo, Lori; Spillman, Mary (2005): The Convergence Continuum: A Model for Studying Collaboration Between Media Newsrooms. In: Atlantic Journal of Communication 13 (3), S. 150–168.[/ref] Das bedeutet, österreichische Tageszeitungsjournalisten von Print und Online teilen sich Informationen zu Geschichten, an denen sie arbeiten und die sie gerade produzieren. Gelegentlich arbeitet dabei ein Journalist bereits für das jeweils andere Medium. Konkurrenzdenken und Misstrauen zwischen den Mitarbeitern des einen Mediums gegenüber dem anderen Medium beschränken jedoch die Kooperation (z. B. werden keine exklusiven Informationen ausgetauscht).

2.
Bei der Konvergenz von Tageszeitung und TV- bzw. Radiosendern befinden wir uns hingegen erst auf der Stufe der Cross Promotion. Das heißt, die verschiedenen Medien bewerben sich untereinander (z. B. TV-Werbung in der Zeitung), aber Inhalte werden nicht gemeinsam produziert.

3.
Die Mehrheit der Tageszeitungsjournalisten bevorzugt die Arbeit für nur ein Medium. Allerdings stehen jüngere Journalist der Arbeit für verschiedenen Medien signifikant aufgeschlossener gegenüber, als ihre älteren Kollegen. Die Bereitschaft mehrmedial tätig zu sein nimmt auch zu, je mehr die Journalisten bereits heute in ihren Redaktionen crossmedial tätig sind.

4.
Ein solcher Gewöhnungseffekt ist auch bei der Einstellung zum Newsroom feststellbar. Demnach wird ein Newsroom signifikant positiver beurteilt, wenn bereits in einem Newsroom gearbeitet wird. Genauso wie ein Newsroom positiver betrachtet wird, je regelmäßiger die Journalisten derzeit schon crossmedial tätig sind.

5.
Grundsätzlich beurteilen die österreichische Zeitungsjournalisten den Newsroom sehr skeptisch. Negative Auswirkungen durch einen Newsroom werden bei Lärmbelästigung, Rückzugsmöglichkeiten, Arbeitsplatzgröße, Betriebsklima, Arbeitseffizienz, journalistische Qualität und Recherchemöglichkeit befürchtet. Eine Verbesserung wird dagegen nur bei der Zusammenarbeit mit Kollegen gesehen.

6.
Es gibt allerdings ein paar Elemente, die für eine positivere Einstellung zum Newsroom sorgen können. Dazu zählen eine grundsätzliche Zufriedenheit mit dem Management, gute Stimmung in der Redaktion sowie eine gute Informationsweitergabe und Mitwirkungsmöglichkeiten bei den Arbeitsplatzveränderungen.

7.
Im Vergleich von sieben österreichischen Tageszeitungen zeigt sich: „Die Presse“ steht dem Newsroom am positivsten gegenüber, während Journalisten der Oberösterreichischen Nachrichten am ehesten für verschiedene Medien eingesetzt werden möchten und bei der Kleinen Zeitung wird am ehesten crossmedial gearbeitet.

Bei der Umfrage nahmen 211 Tageszeitungsjournalisten teil.

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tp-linkEs ist zum Haare raufen, egal ob Windows Explorer, Browser oder Word: ständig haben sich geöffnete Fenster nach ein paar Minuten selbst deaktiviert. Das heißt erst wieder mit Maus klicken, bevor ich weiterschreiben oder weiter scrollen konnte. FUUUUUUUUU….! Online habe ich leider zu diesem Problem unter Windows 7 keine passende Hinweise gefunden, also habe ich angefangen nacheinander die Programme zu deinstallieren und geschaut, ob ich so den Problemverursacher finde. Aber nein, nichts tat sich. Bis ich mir schließlich die aktiven Prozesse angeschaut habe. Das geht via Windows Start -> Ausführen -> msconfig -> Dienste. Da habe ich bemerkt, dass mein WLAN-Adapter ungewöhnlich viel Ressourcen verbraucht. Also habe ich ihn erstmal deaktiviert und tatsächlich, plötzlich bleiben die Windows Fenster wieder alle aktiv! Der blöde TP-Link war schuld (genaues Modell: TL-WN821N) oder präziser formuliert: das TP-LINK-Konfigurationstool. Das braucht zum Glück aber eh keiner. Also WLAN-Adapter ausstecken, Konfigurationstool deinstallieren, Adapter wieder anstecken und fertig. Aber liebe TP-LINK, das hat mich einiges an Nerven gekostet und gibt ein fettes dickes Minus in der Mitarbeit!

 

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CC by Giulia Forsythe, via Flickr

Die Wikipedia wird für die PR immer wichtiger. Das hat drei Gründe: Erstens ist die Wikipedia einer der meistbesuchten Seiten im Netz. Zweitens vertrauen die Nutzer den Inhalten auf der Wikipedia im Regelfall und berurteilen ein Unternehmen und/oder ein Produkt stark nach dem, was sie hier darüber lesen. Und drittens sorgen Links in der Wikipedia auf die eigene Unternehmensseite doch für einen guten Push nach vorne in den Suchergebnissen. Viele PR-Treibenden machen dann aber die Erfahrung, dass ihre mühevoll angelegten Artikel wieder gelöscht werden. Es ist aber einfach so, dass die Wikipedia ein Lexikon ist und nicht alles darin gespeichert werden muss. Das Drei-Mann-Elektrounternehmen wird es beispielsweise eher selten in die Wikipedia schaffen. Es gibt aber zum Glück Relevanzkriterien, die bei der Entscheidung helfen, ob das eigene Unternehmen bzw. der eigene PR-Kunde eine Chance auf einen Eintrag hat. Gekürzt muss laut Wikipedia ein Unternehmen

  • mindestens 1000 Vollzeitmitarbeiter haben oder
  • einen Jahresumsatz von mehr als 100 Millionen Euro vorweisen oder
  • mindestens 20 Betriebsstätten im Sinne besitzen
  • an einer Börse gehandelt werden oder
  • bei einer relevanten Produktgruppe oder Dienstleistung eine marktbeherrschende Stellung oder innovative Vorreiterrolle haben (unabhängige Quelle erforderlich) oder
  • eines dieser Kriterien historisch erfüllen.

Das sind schon einmal sehr gute Richtwerte. Nachdem es aber hier keine allgemein verbindlichen Regeln gibt, hängt die Eintragung in die Wikipedia auch immer vom Goodwill des von der Community gewählten Administrator ab. Wie aber soll man wissen, ob es sich nun lohnt, einen Artikel zu schreiben? Zum Glück kann man das auch direkt einen Administrator mit einem Relevanzcheck erfragen. Eine tolle Sache und selbst wenn es nicht klappt, hat man zumindest für den Kunden eine Erklärung parat.

Früher habe ich Jahresvorsätze für Schwachsinn gehalten. Mittlerweile überlege ich mir aber zu Jahresende immer etwas, das ich erreichen oder verändern möchte. Meinen Vorsatz vom Jahreswechsel 2011 auf 2012 habe ich ja nicht ganz so einhalten können. Damals wollte ich Facebook und Twitter nur mehr unterwegs am Handy nutzen, ausgenommen am Wochenende. Das ist mir nicht wirklich gelungen, aber ich nutzte Facebook jetzt ja sogar beruflich in meinem Job als PR-Berater. Damit lässt sich die Nutzung unter der Woche am PC gar nicht vermeiden. Mein privater Social Media Konsum ist aber mit Berufseinstieg automatisch zurückgegangen, weil einfach nicht mehr so viel Zeit dafür da ist.

Für den Jahreswechsel 2013 auf 2014 nehme ich mir vor, ausnahmslos jeden Sonntag um 09:50 Uhr einen neuen Blogartikel zu veröffentlichen. Diesen Vorsatz habe ich schon seit Anfang des Jahres 2013 im Kopf und Mitte des Jahres mit der neuen Domain www.10vor10.at endgültig besiegelt. Jetzt geht es vor allem darum, dieses Versprechen an mich selbst auch langfristig und konsequent einzuhalten. Ich habe mir selbst diese zeitliche Struktur auferlegt, da Bloggen lustig, aber zugleich auch anstrengend ist. Ich brauche also eine disziplinäre Regel, um tatsächlich laufend zu bloggen. Ich bin aber sehr zuversichtlich, dass ich im Jahr 2014 insgesamt 52 Beiträge schaffen werde. 😉