Coole Sache: Luca Hammer hat die österreichische Blogosphäre visualisiert. Die Datenbasis bildeten die eingetragenen Blogs auf der Facebook-Seite „Österreichs Blogger„. Ich habe weder die FB-Seite noch die Grafik gekannt und bin erst vor kurzem durch einen Blogeintrag von Ritchie Pettauer darauf gestoßen.

Und wie ich meinen Weg zu dieser Info gefunden habe, zeigt wiederum wie vor allem die etablierten Blogs miteinander verbandelt sind. Das wird auch bei Lucas Grafik deutlich, in der eindeutig ein paar zentrale Anlaufstellen dominieren. Es gibt wenig überraschend auch bei Blogs ein paar Vorreiter und ein dementsprechend großes Informations- und Aufmerksamkeitsgefälle. Das formulierte Ritchie Pettauer sehr überschwänglich:

Content-Marketer, die sich in den Longtail vor­tas­ten wol­len, müs­sen jetzt erst­mal an uns vor­bei – visu­ell. Wir sind wie die chi­ne­si­sche Mauer auf Google Maps näm­lich bereits in der nied­rigs­ten Zoom-Ebene sicht­bar.

Hoffentlich bleibt jedenfalls dieses Bloggerverzeichnis länger bestehen, als die vielen anderen Blogrolls und Blogger-Vernetzungsseiten. Auch nicht uninteressant: Die (Facebook)-Beziehungen zwischen Bloggern sollen mit blognetz.com virtualisiert werden.

karrierenewsEs gibt Studien, da funktioniert es noch: Erst mal  studieren, danach kommt die Bewerbungsphase und dann der Berufseinstieg. Dann gibt es wiederum Studien, bei denen läuft es nicht ganz so rund. Mit Publizistik- und Kommunikationswissenschaft hat man beispielsweise ohne Praktika keine Chancen auf einen guten Start ins Berufsleben. Das ist auch der Grund, warum ich während meines Magisterstudiums insgesamt ein Jahr lang bei mehreren Medien als Praktikant gearbeitet habe. Ein viermonatiges Praktikum absolvierte ich dabei im Karrieren-Ressort der „Presse“.

Vielfältige Themen
Das Praktikum bei der Presse war toll und sehr lehrreich. Es klingt zwar nach einer Plattitüde, aber am meisten lernte ich von meinen Fehlern. Nichts ist besser für den eigenen Lernfortschritt als Korrekturen von erfahrenen Kollegen sowie Ratschläge und Tipps. Neben dem journalistischen Handwerk habe ich aber auch vom großen Knowledge profitiert, das in so einer Redaktion versammelt ist. So beschäftigen sich die Leute im Ressort tagtäglich mit den vielfältigsten Themen zu Karriere und Job. Super, wenn das gerade für einen selbst eine große Rolle spielt. Ein bisschen stolz bin ich schon, dass sowohl für die Onlineplattform als auch für die gedruckte Ausgabe einige Artikel von mir veröffentlicht wurden. Ich schrieb unter anderem eine Geschichte über die Ausnutzung von Praktikanten als billige Arbeitskräfte. Über den Dächern Wiens besuchte ich den k47-Businesstalk, wo in prominenter Runde über Arbeitsklima und Arbeitsbeziehung zum Chef debattiert wurde. Ich war auch bei einer Diskussion über Expatriates in Österreich mit dabei. Interessant fand ich dabei vor allem die Aussage, dass in Österreich oft „der Wille zur Top-Leistung“ fehle. Für einen Artikel über das akademische Startup Netzwerk „akostart oö“ sprach ich mit dem Initiator Gerold Weisz.  Ein Interview mit dem obersten Jesuiten Österreichs, Gernot Wisser, durfte ich gemeinsam mit meinem damaligen Kollegen Jürgen Leidinger führen. Es war ein interessantes Gespräch über Kirche und Management und ist gerade jetzt wieder aktuell, nachdem mit Jorge Mario Bergoglio der erste Jesuit das Papstamt innehat.

Studieren neben dem Studium
Wenn ein Studium als Wissensvermittlung definiert wird, dann ist ein gutes Praktikum fast so etwas wie ein Nebenstudium. Das sollten auch all jene bedenken, die gerne über das Studium Publizistik- und Kommunikationswissenschaft lästern. Sicher sitzt ein Mechatronikstudent länger über den Büchern, aber Praktika und ein Studium unter den Hut zu bringen, ist auch nicht so ohne.

Es ist wirklich tragisch: So viele Menschen kennen oder nutze einfach nicht das Tastenkürzel Alt + Tab. Für die Arbeitsproduktivität ist dieses Kürzel aber wie Ostern und Weihnachten zusammen. Denn man arbeitet einfach häufig mit mehreren Programmen gleichzeitig, etwa wenn man Daten von einem ins anderen Programm kopieren will oder gewisse Dinge vergleichen muss. Ich zum Beispiel schreibe öfters eine E-Mail an Kunden und komme dann während dem Schreiben drauf, dass ich noch ein paar Kundendetails in der CRM-Software nachschauen muss.

Mit Alt und Tab schnell zwischen zwei Programmen wechseln.

Mit Alt und Tab schnell zwischen zwei Programmen wechseln.

Viele Leute wählen dann folgenden Weg: Maus wird in die Hand genommen und das Programm mit einem Klick auf das entsprechende Icon in der Taskleiste maximiert. Viel schneller geht das aber mit Alt + Tab, womit zwischen den jeweils letzten beiden genutzten Programmen hin und her gesprungen werden kann. Übrigens: Hält man Alt + Tab länger gedrückt, öffnet sich eine Leiste mit allen geöffneten Programmen.

PS: Tabs lassen sich im Mozilla Firefox mit Strg + Tab ansteuern.

Von Doodle, über Google Kalender bis hin zur klassischen E-Mail-Einladung via Outlook-Kalender: Es gibt viele hilfreiche Tools für die Terminvereinbarung. Alles super einfach also? Eher nicht, denn der Alltag zeigt: Vor allem wenn man versucht per Mail über einen längeren Zeitraum einen gemeinsamen Termin zu finden, ist die ganze Sache doch sehr fehleranfällig.

Deshalb gilt wohl auch bei Terminen das journalistische Prinzip des Checks und Re-Checks und manchmal ist wohl auch ein Double-Check notwendig. Das heißt: Termin gefunden und vereinbart? Einfach ein paar Tage später nochmals ein Mail mit den genauen Daten senden und um Bestätigung von Uhrzeit, Tag und Inhalt/Thema des Termins bitten. Das verhindert unangenehme Überraschungen und wenn der Terminpartner dann doch nicht auftaucht, kann der zumindest keine Ausreden verwenden im Sinne von „ich dachte, wir hätte das schlussendlich anders vereinbart …“. Das erspart viel Ärger.