Wie lassen sich CSV Files in Excel schön öffnen?

Wer viel mit Daten und Web-Services arbeitet, kennt das Problem: Daten im CSV werden in einer Wurst und getrennt durch Beistriche dargestellt. Nun kann man mit Excel via „Text in Spalten“ das auftrennen, aber dabei ergeben sich auch immer mal Ärgernisse.

Offenbar ist das Problem, dass wir in Europa für Dezimalzahlen das Komma verwenden und für List Separator den Punkt, während es die US-Amerikaner genau umgekehrt machen. Und deshalb gibt es hier eine elegante Lösung, die hier mit Bildern beschrieben wird.

 

Kurzfassung:

  1. Gehe zu Start | Systemsteuerung | Zeit, Sprache und Region
  2. dort auf Datum, Uhrzeit- oder Zahlenformat ändern.
  3. Click auf Weitere Einstellungen
  4. Für Dezimalkennzeichen einen Punkt eingeben
  5. Für Listentrennzeichen ein Komma eingeben.

 

FERTIG! 🙂

Der Aufbau einer Geschichte

  • Logo: Der Oberbegriff einer Story, meist ein grafisches Element.
  • Titel: Überschrift einer Geschichte
  • Über- oder Unterzeile: über oder unter dem Text stehen schnörkellose Erklärungen oder Ergänzungen des Titels.
  • Vorspann, Lead in: Einstieg in einen Bericht, Anreißer für eine Story. Neben der Überschrift der zweite wichtige Anreiz eine Geschichte zu lesen.
  • Lauftext: Die Story an sich
  • Einstieg: erster Absatz des Lauftextes, der den Leser in den Bann ziehen soll. Im Durchschnitt hat der Autor 17 Sekunden Zeit den Leser zu überzeugen.
  • Programmabsatz: zweiter Absatz eines längeren Textes mit Erklärung, worum es in der Gesichte geht. Dazu zählen die 6 großen Ws de Journalismus: Wer? Was? Wann? Wo? Wie? Warum?
  • Roter Faden: die Chronologie der Geschichte
  • Zwischentitel: Signalisieren einen neuen Akt im Lauftext.
  • Zitat: dritter Anreiz um eine Story zu lesen. Optisches Stilmittel, das die stärksten Aussagen der Geschichte hervorhebt.
  • Bildtext: vierter Anreiz eine Story zu lesen, Text zu den Fotos, er erklärt, wer oder was auf den Bildern zu sehen ist. Kann Zusatzinfo transportieren, die keinen Platz im Text gefunden haben.

 

Regeln des guten Schreibens:

  1. Schreibe so, dass dich jeder versteht
  2. Schreibe lebendig, indem Du mehr Zeitworte als Hauptworte verwendest. (Hauptworte beschäftigen das Hirn, Zeitworte treffen das Herz)
  3. Schreibe in schlichten Worten.
  4. Schreibe in kurzen Sätzen. (streiche Überflüssiges, keine Schachtelsätze)
  5. Schreibe in knappen Worten und schreibe so wenige Silben wie nötig
  6. Schreibe ausdrucksvoll, aber spare mit Eigenschaftsworten
  7. Schreibe wie kein anderer: Meide jede Phrase
  8. Schreibe prägnant: Benenne immer die kleinste Einheit (das Detail bringt die Sache auf den Punkt)
  9. Schreibe Aktiv
  10. Schreibe aufmerksam: Achte auf Wortwiederholungen

 

Journalistische Textsorten

  • Ein- oder Mehrspalter; Kurzmeldung: kurzer Bericht in Tageszeitungen oder auf den Meldungs- und Newsseiten einer Zeitschrift.
  • Reportage: journalistische Erzählung
  • Erlebnisbericht: Reportage, bei dem sich der Autor selbst einbindet.
  • Feature: eine Reportage, die zusätzlich oder nur aus Archivmaterial besteht.
  • Report, Bericht, Dossier: eine lange Kurzmeldung mit aufwendiger Rundumrecherche mit Fokus auf Faken und Hintergründen.
  • Porträt: journalistische Kurzbiografie, die aus einem Gespräch und Zusatzrecherche über den Protagonisten entsteht.
  • Sammelgeschichte: mehrere Kurzbiografien oder Sachinfos zu einem Thema.
  • Interview: Protokoll eines Gesprächs, der Text ist in Frage und Antwort gegliedert.
  • Glosse, Kolumne, Kommentar: journalistische Meinung; der Autor darf in Ichform schreiben.
  • Satire: ironische Schwester des Kommentars.
  • Editorial: Brief an die Leser vom Herausgeber oder Chefredakteur.
  • Promotion: bezahlter journalistischer Bericht.

 

DSGVO – Bestätigung von Mailchimp Abonnenten einholen

Problem: Die DSGVO stellt für alle Marketer eine Herausforderung dar. Mailing-Service Mailchimp hat dafür ein eigene Checkbox eingerichtet, allerdings braucht es mindestens 3 (!) Klicks bis eine Person bestätigt hat.

Lösung: Abonnenten sollen eine Mail bekommen mit Button zur Bestätigung. Sobald dieser geklickt, soll ein entsprechender Eintrag in Mailchimp-Datenbank hinterlegt werden.

Umsetzung:

  1. Anpassen der Signup Form
  2. Aufsetzen einer Landingpage in Mailchimp.
  3. Automation Workflow mit 2 E-Mails.

 

Signup-Form

Zuerst muss sichergestellt werden, dass neue User nur nach Einwilligung der Datenverarbeitung sich für den Newsletter anmelden können. Dazu in Mailchimp die entsprechende Mailliste auswählen -> Signup forms -> Form builder.

Dort einen neuen Radio Button hinzufügen. Es geht nur Radio Button, weil „Check Boxes“ NICHT als verpflichtende Angabe ausgewählt werden kann.

Landingpage

Als nächsten setzen wir eine simple Landingpage mit Mailchimp auf. Hierfür bietet Mailchimp genügend Anleitungen.

Automated Workflow

  • Nun beginnt die Magic. Wir gehen auf Create Campaign -> Create an Email -> Automated.
  • Als Trigger wählen wir „A subscriber is manually added to the workflow“.
  • Dann erstellen wir eine schöne E-Mail mit einem „I Agree“ Button für unsere Abonnenten, der auf unsere Ladingpage verweist.

  • Nun legen wir ein zweite E-Mail an.  Triggerauslöser ist in diesem Fall, wenn im vorhergehend E-Mail ein spezifischer Link geklickt wurde (Unser „I Agree“ Button zur Landingpage).
  • Unter Action legen wir fest, dass ein spezifisches Merge Field upgedated wird (Aktivierung unseres Radio Buttons)


  • Nun müssen nur noch die noch nicht bestätigten Personen aus unserer Mailingliste zum Workflow hinzufügen. Dafür unter „Edit Workflow Settings“ auf „Add Subscribers to Workflow“. Dort einstellen, dass nur Abonnenten hinzugefügt werden, die uns noch keine Marketing Permissions gegeben haben.

Voilà. Mailchimp sollte dann automatisch die Mails versenden. Damit sollte es gelingen die Conversion möglichst hoch zu halten, vor allem im Vergleich zu Mailchimps Standardlösung, die unendlich komplizierter ist. Für Reminder habe ich die beste Erfahrung gemacht, den Workflow zu duplizieren und nicht bestätigte Leute zum Workflow hinzuzufügen.

Stundensätze von PR-Agenturen

Der Public Relations Verband Österreich, kurz PRVA, hat sich bei seinen Agenturen umgehört und welche Stundensätze für welche Aufgaben verlangt werden. Herausgekommen ist eine sehr interessante Studie.

Im Durchschnitt verlangen österreichische PR-Agenturen pro Stunde für

  • Chefberatung: € 225
  • Strategische Beratung: € 200
  • Projektleitung, -steuerung: € 170
  • Projektmanagement, Organisation: € 139
  • Planung, Konzeption: € 175
  • Research, Analysen, Evaluation: € 150
  • Text, Redaktion: € 134
  • Grafik, Webdesign: € 120
  • Social Media, Community Management: € 120
  • Sekretariat, Dokumentation: € 80

Mehr Details gibt es hier als PDF zum Download.

 

Termin-Reminder via E-Mail mit Outlook

Wenn ich einmal drinnen bin in der Arbeit, vergesse ich gerne die Welt um mich. Deshalb hatte ich in der Vergangenheit Schwierigkeiten, nicht Geschäftstermine zu versäumen. Mit Outlook wollte ich standardmäßig E-Mail-Reminder einrichten. Das ist aber bei Outlook leider nur individuell bei Terminerstellung möglich. Da wir in der Arbeit Office 365 nutzen, gibt es aber mit dem Automatisierungstool Microsoft Flow einen Workaround.

  • Auf office.com einsteigen und in der Übersicht auf den Flow Button klicken.
  • Oben „Ohne Vorlage erstellen“
  • „Hunderte Connectoren oder Trigger suchen
  • Outlook Kalender eintippen
  • Office 365 wenn ein Termin bald startet

  • Seinen gewünschten Kalender auswählen
  • „Erweiterte Optionen anzeigen“ klicken und die Minuten angeben, wie viel im Voraus der Trigger für einen Termin starten soll. Ich habe zB 45 eingegeben, also eine Dreiviertelstunde vor dem Termin werde ich per Mail daran erinnert.
  • „+ Neuer Schritt“ und „Aktion hinzufügen“
  • Office 365 Outlook – E-Mail senden
  • Ich habe folgenden Dynamischen Inhalt eingefügt und bekomme damit Betreff und Adresse des Termins anzeigt

(Start- und Endzeit kann man sich anzeigen lassen, ist aber leider in einem schwer lesbaren Format geschrieben und bei mir wird die Angabe um eine 1 Stunde verstellt anzeigt – ich vermute mal, das hat mit Zeitzonen-Einstellungen zu tun)

  • Flow speichern

Eigener Blog oder kommerzielle Plattformen nutzen?

Als Hobby-Blogger stelle ich mir schon seit längerem die Frage, ob ich meinen Publishing-Fokus eher auf kommerzielle Plattformen oder auf den eigenen Blog legen soll. Vor allem nachdem zahlreiche Anbieter perfekte Infrastruktur bieten: Über Karriere, Beruf und Fachliches lässt sich auf LinkedIn oder auf Quora schreiben. Für schöne Foto-Schnappschüsse gibt es von Flickr über Facebook und Instagram bis zu Google Fotos viele Optionen. Die Urlaubsreise lässt sich auf TripAdvisor, dem österreichischen Startup Journi oder Google Maps darstellen und bewerten. Ranglisten lassen sich mit Ranker erstellen und Filme und Serien lassen sich unter anderem auf IMDb bewerten und erkunden.

 

Aber schauen wir uns die Vorteile von kommerziellen Plattformen und der eigenen privaten Webseite (basierend auf WordPress an) einmal an:

 

Vorteile von kommerziellen Plattformen

  • Kostenlos (außer manche Premiumfunktionen)
  • Kein administrativer Aufwand für Softwareeinstellungen, Updates, Anpassungen, udgl.
  • Großartige Tools für das Erstellen der Inhalte. Zum Beispiel einstellen der Urlaubsreise-Route auf Google Maps.
  • Direkter Kontakt mit anderen Menschen, Gleichgesinnten und Community
  • Einfacher sich einen Namen zu machen
  • Ständige Weiterentwicklung um Inhalte noch besser zu managen, bewerben und darzustellen

 

Vorteile eines selbstgehosteten Blogs

  • Alle Inhalte an einem Platz.
  • Volle Kontrolle über die Inhalte.
  • Größte Flexibilität. Ich habe etwa auf meinem Blog Videos, Fotos, meine Magisterarbeit, Literaturrezensionen, Sammellisten, Bewertungslisten und vieles mehr gespeichert.
  • Größte Freiheit. Ich kann mit meinen Daten alles mögliche anstellen, überall hin kopieren und sichern. Wenn mir der Hoster nicht mehr gefällt, ziehe ich um.

 

Ein Möglichkeit wäre natürlich alles zweimal anzulegen, einmal Blog und einmal in den sozialen Plattformen. Das mache ich zwar auch manchmal in verschiedenen Adaptionen, so wie mit diesem Artikel in Englisch auf LinkedIn, ist mir aber manchmal zu mühselig, vor allem wenn meine Motivation aus dem Spaß am Lernen besteht und nicht den Sinn hat, damit meine Brötchen zu verdienen.

Fazit: So wirklich sicher bin ich mir nicht, was der beste Weg ist, um Inhalte als Privatperson darzustellen. Auch wenn ich mir weiterhin überlege welche Variante die beste ist, für den Blog spricht einfach noch immer, dass er als Schaltzentrale dienen kann, die alle Formen der Kommunikation zulässt.

What are the greatest PR sins to avoid like the plague?

Polish PR software producer Prowly asked PR pros what they think are deadly sins in PR. I think, the biggest PR sin is to have the same working routine as ten years ago. Many PR pros will tell you that the inevitable “Did you get my press release?”-call is a no-go today, but in truth, the sinning starts much earlier.

 

Excel and Outlook

Many PR agencies still use Excel sheets as their primary contact database. If they send out a press release, they simply copy and paste all email addresses in BCC.

This procedure opens the door for many potential fuckups. First, hosting providers limit the number of recipients within one email. Agencies tend to splitting up their mailing list in several parts, but this gets messy very fast. You always bear the risk, that one journalist gets the same press release multiple times. Second, it could happen that a sender mistakenly paste the email addresses in CC instead of BCC – showing the journalists who else received the info. Third, this method almost never offers an unsubscribe button, which can be a reason for being identified as a spammer and causing reputational damage to your domain name.

Sending out press releases through your email client is also not giving you any insights on how often a recipient opened your email or how he interacted with the information provided. You also cannot compare statistics of press releases, which is important to evaluate when and what topic gets the most attention.

 

SEO in PR

PR pros know the importance of positioning an expert in the media. However, only a few consultants put a focus on SEO. This surprises me, as studies clearly show that the vast majority of journalist start their research with a simple google search.

 

A deadly sin

When digitalization hit the media houses, they often condemned or ignored it until they had no other option. PR should learn from this example. Keep doing PR the old-fashioned way will become a deadly sin for every PR expert.

 

You can read this comment and many more on Prowly’s own online magazine. 

 

3 Wochen in Namibia

Vom 10. September bis 1. Oktober 2016 waren meine Verlobte Judith und ich in Namibia unterwegs. Mein Rückschau auf unseren Island-Urlaub hat mich bewogen auch gleich Namibia nochmal Revue passieren zu lassen. Auf der Google Karte kann man sich links oben unsere Stopps einblenden lassen (chronologisch angeordnet). Der rote Pin ist der Internationale Flughafen Windhoek und unser Startpunkt. Zuerst sind wir von Windhoek aus betrachtet in den Süden gereist, am Ende der Reise ging es in Norden zum Etosha Nationalpark.

Island in 14 Tagen – eine Fotostory

Diesen Juni tauschten meine Freundin und ich Badehose und Sonnencreme gegen Regenjacke, Fleece und Wanderschuhe. Unsere Reise führte uns ins idyllische Island. Das waren die Höhepunkte.

 

Mount Strútur

Tag 2: Mount Strútur

 

Auf unserem Programm stand vor allem wandern. Gleich am zweiten Tag bestiegen wir Mount Strútur, nachdem wir nur einen Tag in Reykjavík verbrachten. Der Berg ist weiß Gott keine Touristenattraktion. Besonders am Gipfel war es arschkalt, aber dafür konnten wir das unberührte Island-Erlebnis genießen. Wobei wir am Anfang etwas orientierungslos waren, nachdem es keinen beschilderter Wanderweg gab. Auf der Bergspitze befindet sich ein Sender und eine Wetterstation, die ein schön-bizarres Foto-Motiv in einer ansonsten karge Landschaft abgeben.

Am selben Tag sind wir noch zur Nahe gelegenen Höhle Viðgelmir gefahren. Die Höhle war ok, aber auch kein Weltwunder. Wir mussten uns auch erst an die verdammt hohen Preise gewöhnen. Für die Höhle waren zum Beispiel  6500 Kronen, rund 57 Euro, pro Person fällig.

 

Das Innere der Höhle Viðgelmir.

Tag 2: Das Innere der Höhle Viðgelmir.

 

Das Tolle an Island ist ja, dass die Sonne nur für rund drei Stunden und dann auch nicht wirklich untergeht. Bei so viel Tageslicht lässt sich sehr viel stressfrei unternehmen. Das kommt mir als Morgenmuffel sehr zu gute.

In Island gibt es übrigens nicht nur Schafe wie Sand am Meer, sondern auch die berühmten Islandpferde. Am dritten Tag haben wir einen geführten Ausritt mit diesen Schönheiten unternommen. Der Weg führte uns bei Kaiserwetter vorbei an saftigem grünen Gras, kleinen Wasserfällen und schwarzen Basaltgestein.

 

Judith und ich beim Reiten.

Tag 3: Judith und ich beim Reiten.

 

Am selben Tag ging es dann weiter nach Ólafsvík. Am Weg sind wir gleich an einem der beliebtesten Foto-Schauplätzen Islands stehen geblieben: Dem Kirkjufellsfoss-Wasserfall vor dem gleichnamigen Berg.

 

Kirkjufell

Tag 3: Kirkjufell

 

In die schnukelige Hafenstadt Ólafsvík hat es uns dann verschlagen, weil von dort Touren für Wal-Beobachtungen starten.

 

Tag 4: Olafsvik in Island

Tag 4: Olafsvik in Island

 

Der größte in Island anzutreffende Wal ist der Pottwal. Den haben wir nur aus der Ferne gesehen, dafür sind Killerwale recht nah ans Boot herangekommen.

 

Killerwal vor Olafsvik

Tag 4: Wale Watching vor Olafsvik

 

Gleich in der Nähe ist der Snæfellsjökull-Nationalpark, wo wir ebenfalls eine kleine Wanderung unternommen haben. Auch hier war der Weg leider nur spärlich beschildert. Macht aber nichts. Da es fast keine Bäume in Island gibt, kann man meist sehr weit ins Land sehen. So haben wir einfach unseren eigenen Weg über herrlich weiches Moos genommen.

 

Tag 5: Wanderung im Snæfellsjökull-Nationalpark

Tag 4: Wanderung im Snæfellsjökull-Nationalpark

 

Wir sind dann mit dem Auto die Ringstraße weiter und haben so den Nationalpark umrundet. Dabei sind wir bei diesem schon kitschig gelegenen Haus an den Klippen in Arnarstapi vorbeigekommen.

 

Haus bei Arnarstapi

Tag 4: Haus bei Arnarstapi

 

Island kennt übrigens keine Kultur der Warnhinweise und Absperrungen. Alle als schwierig bezeichneten Wanderwege sind auch schwierig. Selbstverantwortung wird groß geschrieben. Das selbe gilt für Straßen. So lässt es sich etwa direkt auf den Snæfellsjökull-Gletscher (Straße F570) fahren.

 

 

Auf dem Video, dass ein Teilstück der Rückfahrt zeigt, ist das nicht ganz deutlich, aber selbst mit unserem 4×4 war die Strecke nicht ohne. Ein richtiger Adrenalinkick, vor allem für meine Freundin am Beifahrersitz. Dafür ist die Aussicht dann traumhaft.

 

Tag 5: Snaefellsjökull Gletscher

Tag 4: Snaefellsjökull-Gletscher

 

Ein Auto mit Allrad und gutem Radstand ist in Island eine gute Idee.

Ein Auto mit Allrad und gutem Radstand ist in Island eine gute Idee.

 

Unser nächster Stopp war der Glymur-Wasserfall.

 

Tag 5: Glymur Wasserfall

Tag 5: Glymur Wasserfall

 

Mit 196 Meter ist Glymur der zweithöchste Wasserfall in Island. In einem sehr schönen aber auch anstregenden und teils schwierigen Wanderweg kann man ihn umkreisen. Der Weg führt zweimal durch den Fluss.

 

Am Weg zum Wasserfall.

Tag 5: Judith und ich am Weg zum Wasserfall.

 

Einmal einfacher über eine fix montierte Baumstamm-Brücke und das zweite Mal oberhalb des Wasserfalls. Das bedeutet, mit bloßen Füßen durch das eiskalte Wasser waten.

 

Diese Passage gilt es zu überqueren.

Tag 5: Diese Passage galt es zu überqueren.

 

Auf dem Foto schaut das nicht tragisch aus, doch beim Überqueren wurde es plötzlich immer tiefer. Das hat mich so überrascht, dass ich gestolpert bin und zack war die neue Sonnenbrille vom Gesicht gerutscht und auf nimmer Wiedersehen von der Strömung fortgespült …

Nach der Wanderung sind wir weiter zum Þingvellir gefahren. Der Ort hat besondere Bedeutung für die Isländer. Nicht nur ist dort eine Grabenbruchzone im Grenzbereich zweier tektonischer Platten, sondern hier versammelten sich die Isländer bereits im Jahr 930 zur Volksversammlung.

Tag 6: Þingvallakirkja, wo früher die provisorischen Hütten für die Vollversammlung standen.

Tag 5: Þingvallakirkja, wo früher die provisorischen Hütten für die Vollversammlung standen.

 

Am Pingvellir befindet sich auch ein kleiner Wasserfall. Was Fotografen freuen wird: Dank einer Holzplattform lässt sich vor dem Wasserfall sehr gut mit dem Stativ arbeiten und mit langen Verschlusszeiten experimentieren wie in diesem Shot.

 

Tag 5: Öxará Fluss Wasserfall.

 

Mein persönliches Reise-Highlight war der heiße Fluss in Reykjadalur (Hveragerði) mit anschließender Wanderung. Riechen tut es zwar durch den Schwefel ein wenig nach fauligen Eiern, aber dafür lässt es sich in saftiger Hügellandschaft herrlich baden. Je weiter oben bei der Quelle, desto wärmer das Wasser und desto mehr Touristen. Wir sind deshalb weiter unten geblieben und hatten dafür unseren Privatpool.

 

Tag 6: Selbst bei 10 Grad lässt sich im heißen Fluss in Reykjadalur leben.

Tag 6: Selbst bei 10 Grad lässt es sich im heißen Fluss mit Badehose sehr gut aushalten.

 

Einmal am oberen Ende der Bademöglichkeiten (irgendwann wird der Fluss zu heiß) angekommen, startet eine traumhafte Wanderung durch sehr abwechslungsreiche Landschaft. Wer sich den insgesamt 21,7 km (inklusive 7 km Fußmarsch vom Parkplatz zum Fluss) langen Rundwanderweg nach Seltungur und wieder zurück zutraut, wird reichlich belohnt.

 

Tag 6: Auch Schafe lieben es heiß.

Tag 6: Auch Schafe lieben es heiß.

 

Tag 6: Der erste Abschnitt des Weges führt an vielen Schwefeldümpfel vorbei.

Tag 6: Der erste Abschnitt des Weges führt an vielen Schwefeldümpel vorbei.

 

Tag 6: Über einen kleinen Wasserfall geht es dann in ein Tal hinein.

Tag 6: Über einen kleinen Wasserfall geht es dann in ein Tal hinein.

 

Tag 6: Später dann über eine spannende Schlucht zurück zum Ausgangspunkt.

Tag 6: Später dann über eine spannende Schlucht zurück zum Ausgangspunkt.

 

Bis nach Seltungur haben wir zirka zweieinhalb Stunden gebraucht. Der Weg ist gut markiert. Nur bei einem Wegweiser fehlte der Hinweis auf Seltungur, was uns etwas unsicher machte. Die Wegkreuzung Seltungur selbst war aber schließlich gut angegeben und kann nicht verpasst werden.

 

Tag 6: Am Ende des Wanderwegs bietet sich nochmal eine herrliche Aussicht.

Tag 6: Am Ende des Wanderwegs bietet sich nochmal eine herrliche Aussicht.

 

Für alle die Lust bekommen haben selbst den Weg zu gehen, hier haben wir die Wanderkarte fotografiert, die sich am Parkplatz befindet. Wir waren so motiviert von dem herrlichen Tag, dass wir gleich weiter zum Geysir und dem riesigen Gullfoss gefahren sind.

 

Tag 6: Strokkur. Der kleine Bruder des Geysirs speit verlässlich alle 5-10 Minuten.

Tag 6: Strokkur. Der kleine Bruder des Geysirs speit verlässlich alle 5-10 Minuten.

 

Tag 6: Gullfoss ist ein beeindruckender Wasserfall.

Tag 6: Gullfoss ist ein beeindruckender Wasserfall.

 

Am siebten Tag haben wir nahe unserer Unterkunft nur einen kleinen Spaziergang gemacht. Die Erholung hat uns gut getan, denn am nächsten Tag wurde es wieder anstrengender. Von den Schlaglöchern und Steinen auf den „Straßen“ gut durchgerüttelt sind wir in Landmannalaugar angekommen. Das Naturschutzgebiet ist bei Touristen sehr beliebt. Leider hatten wir nicht das beste Wetter und die meisten Wanderwege waren wegen Schneelage noch gesperrt.

 

Tag 9: Landmannalaugar

Tag 8: Landmannalaugar

 

Tag 9 startete mit einer relativen langen Autofahrt zur nächsten Unterkunft. Deshalb haben wir viele Sightseeings nahe der Straße besucht.

Tag 8: Seljalandsfoss. Wasserfall einmal aus einem anderen Blickwinkel.

Tag 9: Seljalandsfoss. Wasserfall, einmal aus einem anderen Blickwinkel.

 

Tag: 9 Jökulsárlón - Glacier Lagoon

Tag 9: Jökulsárlón – Glacier Lagoon

 

Am nächsten Tag haben wir wieder einen rund 17 km langen Marsch im Skaftafell-Nationalpark gemacht. Schade, dass das Wetter nicht optimal war, ansonsten bietet sich hier Wanderern und Fotografen ebenfalls eine traumhafte Kulisse.

 

Tag 10: Skafterfell

Tag 10: Skaftafell

 

Um den schlechten Wetter zu entkommen, sind wir am nächsten Tag in den stabileren Nord-Osten aufgebrochen. Dort haben wir uns die nächstgrößere Ortschaft Höfn angesehen und sind dann in der Nähe wandern gegangen.

 

Tag 10: Ein Prachthahn - wie man ihn Island eher selten sieht. Das Land gehört definitiv den Schafen.

Tag 11: Ein Prachthahn, wie man ihn Island eher selten sieht. Das Land gehört definitiv den Schafen.

 

Am Weg zurück zur Unterkunft ist die Wolkendecke aufgerissen. Plötzlich war der Traum für Fotografen da: Schön gezeichnete weiße Wolken, hellblauer Himmel und intensives Grün in einer weichen Hügellandschaft. Auto bei der nächsten Einfahrt geparkt und losfotografiert. Das Foto ist mit einem Weitwinkel mit Polfilter (danke Karol Nuhn für den Tipp) entstanden.

 

Tag 11: Nähe Höfn.

Tag 11: Nähe Höfn.

 

Island versucht schon seit geraumer Zeit Rentiere anzusiedeln und tatsächlich gibt es heute ein paar Tausend auf der Insel. Wir hatten das Glück sie bei unserer Fahrt nach Skogar am Tag 12 unserer Reise zu sehen.

Tag 12: Renntiere in der Nähe des Diamond Beachs.

Tag 12: Rentiere in der Nähe des Diamond Beachs.

 

Gegenüber der „Glacier Lagoon“ befindet sich der Diamond Beach. Das Gletschereis wird ins Meer hinausgetragen und von den Meereswellen zum Teil wieder an Land gespült. Durch das Meerwasser feingeschliffen, glitzern sie an einem sonnigen Tag vor sich hin. Großartig.

 

Tag 13: Diamond Beach.

Tag 12: Diamond Beach.

 

Auf der Fahrt zur nächsten Unterkunft sahen wir dann einen großen, belebten Parkplatz vor uns. Wir wurden neugierig und sind den anderen Touristen nachgegangen. Ziel aller Leute war ein in den 7oer-Jahren notgelandetes US-Flugzeug und heute beliebtes Fotomotiv.

 

Tag 13: Flugzeug

Tag 12: Flugzeug

 

Am nächsten Tag unternahmen wir unsere letzte große Wanderung und zwar gingen wir ein Stück des bekannten Trails von Skogar nach Landmannalauger. Der Wanderweg mit seinen rund 32 Wasserfällen soll zu den schönsten der Welt zählen und ich kann das voll und ganz nachvollziehen.

 

Tag 13: Wanderweg Skogar-Landmannalauger. Im Hintergrund der berühmt-berüchtigte Eyjafjallajökull.

Tag 13: Wanderweg Skogar-Landmannalauger. Im Hintergrund der berühmt-berüchtigte Eyjafjallajökull.

 

Tag 13: Bis zur ersten Schutzhütte haben wir die Wanderung geschafft. Da war schon einige Schneepassagen zum Durchwandern dabei.

Tag 13: Bis zur ersten Schutzhütte haben wir die Wanderung geschafft. Wir mussten dazu schon einige Schnee-Passagen durchqueren.

 

Viele Wasserfälle.

 

Tag 13: Der Fluss schlängelt sich durch grüne, moosbehangene Felsen. Immer wieder auch als Wasserfall.

Tag 13: Der Fluss schlängelt sich durch grüne, moosbehangene Felsen.

 

Der Tag war ein würdiger Abschluss. Wir sind am selben Tag in die Ortschaft Grindavik gefahren und haben dort übernachtet. Am nächsten Tag ging es nach Reykjavik, wo wir den gesamten Tag verbrachten. Wir haben uns so ziemlich alle Sehenswürdigkeiten in der Hauptstadt angesehen. Nachdem es viel geregnet hat, haben wir uns auch länger im National Museum aufgehalten und ein bisschen mehr über Kultur und Geschichte des Landes erfahren.

 

Im Harpa Kongresszentrum.

Im Harpa Kongresszentrum.

 

Die Blue Lagoon haben wir übrigens bewusst nicht gemacht, weil das schon sehr teuer ist. Leute, mit denen wir gesprochen hatten, fanden die Blue Lagoon zwar schön, aber keiner war wirklich begeistert. Oft haben wir vor Ort auch die Frage gehört, warum wir nicht die gesamte Insel umrunden. Ich finde, es war gut, dass wir nur die halbe Insel gemacht haben und uns dafür stressfrei länger an einem Ort aufhalten konnten.

 

Besondere Reise
Ich schreibe bewusst wenig Privates auf meinem Blog. Diesmal gibt es aber einer Ausnahme, denn Island wird Judith und mir ganz besonders in Erinnerung bleiben: Ich habe sie am Mount Strutúr (das erste Bild mit viel Eis und Schnee) gefragt, ob Sie mich heiraten will und sie hat ja gesagt! Ich freue mich schon sehr auf die nächsten (Reise-)Abenteuer mit ihr gemeinsam!

 

Ich habe alle unsere Hotels und Ausflugsorte auf einer Google Maps Karte eingetragen. Google erlaubt nur maximal 10 Punkte pro Ebene (von A bis J), deshalb habe ich unsere Reise in vier Teile aufgebröselt. Mit Klick rechts oben auf Vollbild können die einzelnen Teilstücke ein- oder ausgeblendet werden, das hilft bei der Übersichtlichkeit.

Facebook Werbeanzeigenmanager: Löschen einer Zielgruppe

Im Werbeanzeigenmanager auf

  1. Anzeigengruppe klicken
  2. Gespeicherte Zielgruppe (sprich Anzeigengruppe) auswählen
  3. Button „Mehr“ klicken  (befindet sich in der Tabelle oben neben dem Button „Regel erstellen“
  4. „löschen“ auswählen

Ausführliche Hilfe hier.